8 Team’s in der kommenden Saison

Neustart in der Landesliga

Wittstocker Handballer gehen mit acht Mannschaften in der kommenden Saison auf Punktejagd

Von Roland Möller

Der Wittstocker Handball-Trainer Thomas Brigzinsky findet die Aussage vom, in Wittstock sehr beliebten, Ex-Hansa-Trainer Waldemar Klawohn: „Manchmal ist ein Schritt zurück nötig, um zwei Schritte vorwärts zu kommen“, passe gut auf die derzeitige Entwicklung der Wittstocker Handball-Abteilung.

Vor zwei Jahren zogen sich die Hanseaten freiwillig aus der Landesliga zurück. „Der Kader war 2013 so ausgedünnt, wir hätten Probleme gehabt, die Saison personell zu überstehen“, erinnert sich Brigzinsky. Doch danach kam Bewegung in die Abteilung Handball, „es war wir ein Weckruf“, findet Brigzinsky. Vor allem im Nachwuchs-Bereich gab es einen deutlichen Aufwärtstrend. „Wir haben in zwei Jahren 60 Kinder als Neuzugänge begrüßen dürfen. Neue Mannschaften entstanden und haben erfolgreich ihre Feuertaufe im Punktspielbetrieb bestanden. Nicht umsonst haben wir in diesem Jahr den Pokal des Landrates für gute Nachwuchsarbeit bekommen“, berichtet der Wittstocker. In der kommenden Saison schicken die Dossestädter acht Mannschaften in den Punktspielbetrieb. Darunter auch eine neu aufgebaute A-Juniorinnen-Mannschafte. „Die jungen Mädchen haben sich selbst zusammen gefunden, haben bei uns angefragt und wir unterstützen sie natürlich“, sagt Brigzinsky. Die anderen Teams hätten sich über die Jahre entwickelt. Im männlichen Bereich werden eine B-, C- und D-Juniorenmannschaft in der Spielunion antreten. Hinzu kommt ein gemischtes E-Juniorenteam und eine weibliche D-Jugend. „Auch im Training sind bei uns die F-Junioren, für die es allerdings keinen Spielbetrieb gibt und die Anfängergruppe, die Bambinis“, sagte Brigzinsky. Für die Entwicklung von acht Nachwuchsteams sind einige Übungsleiter nötig, die zu finden ist in der Dossestadt nicht einfach. „Ja, das ist schon ein Problem, doch unsere A- und B-Junioren unterstützen da den Verein, neben den arrivierten Kräften wie Jens Ahrend, Frank Tiele und Hannes Holtmann vorbildlich“, erklärt der Männercoach. Interessierten Jugendlichen wird durch den Verein eine Übungsleiterausbildung beim KSB angeboten. „Dadurch sind wir zur Zeit gut aufgestellt. Doch da muss man dran bleiben, da die Jugendlichen berufs- oder studienbedingt meist Wittstock verlassen, da müssen dann die nächsten ran“, erklärte Brigzinsky.

Der trainiert selbst die beiden Männerteams. Nach zwei erfolgreichen Jahren in der Spielunion ist das erste Team wieder in die Landesliga aufgestiegen. „Wir haben eine sehr junge Truppe aufgebaut, Hannes Holtmann und Robert Gießel sind da mit 24 Jahren schon die Oldies“, sagte Brigzinsky. Der Aufstieg war nötig, um den Spielern auch eine sportliche Perspektive zu geben. Brigzinsky ist froh, dass er beim Projekt Aufstieg und Nachwuchsarbeit Unterstützung von der Wirtschaft bekommen hat. „ Wir wurden angesprochen und haben jetzt eine Vereinbarung mit Scan-Haus abgeschlossen, dass uns die nächsten drei Jahre bei unserem Weg unterstützt“, freut er sich. So werden die Männermannschaften erst einmal neu eingekleidet. „Nach neun Jahren wurde es so langsam Zeit, auch das gehört dazu, um den jungen Spieler zu zeigen, wir setzen auf euch“, so der Coach.

IMG_1014Der peilt mit dem ersten Team in der Landesliga einen Mittelfeldplatz an. „Das wird schwer, die Jungs kennen die Landesliga nicht, sie müssen sich sicher auch daran gewöhnen, nun jedes Wochenende zu spielen“, glaubt Brigzinsky. Die zweite Mannschaft wird in der Spielunion antreten. „Wir haben uns für ein zweites Team entschieden, um allen Spielpraxis zu geben. Bei nur 24 Spielern, wird es personell keine einfache Sache, da müssen einige in beiden Mannschaften spielen. Da sie aber unter 21 Jahren sind, können sie dies, ohne eine Sperre zu bekommen“, erklärt Brigzinsky. Der freut sich wie seine Spieler und die gesamte Abteilung schon auf die Saison. „Wir wollen zeigen, was wir in den Jahren aufgebaut haben“, so der Coach. Sicher kann er sein, dass die Wittstocker Handballfans die Teams unterstützen werden. Beim Knaller im Frühjahr gegen Kyritz kamen 250 Zuschauer in die Halle. „Ich denke zwischen 100 und 150 Fans werden uns immer unterstützen, wenn wir Leistung zeigen“, so der Coach.

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