A/B-Jugend: Turbulentes Spitzenspiel

Turbulentes Spitzenspiel
Handball, A/B-Jugend Spielunion Nordwest: Hansa unterliegt beim PHC Wittenberge

Mit einer nachlassenden Chancenverwertung verspielten die A/B-Junioren von Hansa Wittstocks Handballern einen Sieg im Spiel um die Tabellenspitze beim PHC Wittenberge. Am Sonntagnachmittag unterlag die Truppe mit 28:34 (16:15).
Dabei ging das Spiel aus Wittstocker Sicht gut los, die ersten sieben Minuten liefen nahezu perfekt. Vorn wurden mit viel Schwung gute Torgelegenheiten herausgespielt, die konsequent genutzt wurden. In der Defensive machte die aufgrund des verletzungsbedingten Ausfalls von Abwehrchef Immanuel Feigel teilweise neu formierte 3-2-1-Deckung und der mehr als gut aufgelegte Torhüter Paul Sauer das Torewerfen für den PHC so gut wie unmöglich, Zwischenstand 6:1. Dann schluderte Hansa ein wenig im Angriff, ließ von Zeit zu Zeit immer wieder klare Torchancen aus, geriet infolge dessen auch immer wieder in schnelle Konter der Wittenberger. Die kämpften sich immer weiter heran, hatten kurz vor Ende des ersten Durchgangs sogar zweimal die Möglichkeit durch einen Konter auf 16:16 auszugleichen, doch stets war Paul Sauer zur Stelle, der die kompletten ersten 30 Minuten brillierte und seiner Mannschaft damit die 16:15-Führung in die Pause rettete.
In Halbzeit zwei durften bei Hansa die anderen beiden mitgereisten Torhüter ran und auch Wittenberge stellte um, nahm den bisher torgefährligsten Wittstocker Martin Willführ in Manndeckung. Die Gäste schafften es nicht, den somit zusätzlichen Platz im fünf gegen fünf für sich zu nutzen. Sie spielten nun kaum noch Kombinationen, liefen sich zu oft in der Abwehr fest und Torerfolge gab es fast nur noch durch Einzelaktionen. Hinten war die rechte Abwehrseite immer wieder anfällig im Eins-gegen-Eins, sodass die Torleute bei den freien Abschlüssen auf verlorenem Posten standen. Vorn wurde Hansa immer ratloser, verzweifelte gegen Ende der Partie an den eigenen Nerven, ließ zu viele der nun deutlich mühseliger erkämpften Chancen ungenutzt.
Die doch recht deutliche 28:34-Niederlage fiel am Ende etwas zu hoch aus. Hansa hätte die vielen sich bietenden Chancen besser nutzen können und müssen und damit mindestens einen Punkt holen können, hat sich nun aber erst einmal mit der Tabellenführung der Wittenberger abzufinden. Am letzen Spieltag gibt es dann Gelegenheit für eine Revanche.

Hansa: Christopher Schulz, David Galle, Paul Sauer – Martin Willführ (5), René Willführ (1), Lucas Kipcke (4), Julian Schumacher (7/1), Hannes Glaser (4), Tobi Zander, Denis Köhring (1), Lars Klünder (1), Fabian Langenhahn (5)

von Immanuel Feigel

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