AllStarGame 2018

Das Gewinnen der 1.Männermannschaft habe sich, so heißt es im Hansa-Jargon, habitualisiert, sei zur Gewohnheit geworden.

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Aber die Sedierung der Zuschauer durch diese Gewissheit muss auch mal ein Ende haben.

Die Akteure der Ersten glauben, das Gewinnen sei ihr Distinktionsmerkmal, sie dürften sich als die besseren Virtuosen am harzigen Spielgerät, als die besseren Handballer fühlen. Diese Arroganz prägte auch einst „Die Mannschaft“.

Beim Allstar-Game am 21. Dezember um 19 Uhr im Wohnzimmer des handballerischen Tafelsilbers (Waldringhalle) wird dem Ligaprimus von den Altehrwürdigen dieser Zahn gezogen werden.

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Bei allem Frotzeln, Stänkern, Sticheln und Herausfordern in ironischer Weise dürfen wir eines nicht vergessen: Ob Handballlaie, Handballlehrer oder Handballlegende – an diesem Tag erheben wir uns zusammen für Dr. Waldemar Klawohn, da dadurch unsere Verbeugung noch tiefer wird.

von Ivo

Männer: Aus der Sicht des Gegners (Liebenwalde)

Im gestrigen letzten Spiel standen sich in der Landesliga Nord die Männer der TSG Liebenwalde und FK Hansa Wittstock – Handball gegenüber.

In einer anstrengenden und nervenaufreibenden Partie verlor man am Ende leider mit 28:29. Dank dem Verbot von Haftmittel und einer sehr stark eingschworenen Truppe konnte man immer wieder an die weiterhin ungeschlagenen Wittstocker dran bleiben. Mit guten Aktionen am Kreis durch Tobias Pfennig und einem starken Rückraum mit Raik Simon hat man die Dossestädter immer wieder zur Verzweiflung gebracht, auch auf Grund der gut stehenden Abwehr und der Koorrdination um Olaf Ernst und Marc Stegemann. Bei einem Halbzeitstand von 12:16 ging es in die Kabine wo die Liebenwalder noch einmal heiß gemacht wurden!!! Nichts war bisher verloren und man witterte die Chance auf einen Punkt. Leider konnte man das gewünschte Unentschieden nicht erreichen da die Wittstocker immer mit einem Tor davon rannten.

Dennoch war es für die Männer um Coach Sebastian Icke Skrzypiec ein gefühlter Sieg!!!!!

von: https://www.facebook.com/tsgliebenwalde/?__tn__=kCH-R&eid=ARAQOXlHrNH_dgu9V_3wc6mQJY5K1xaoq_DZT-nsLn5atdgVFjsKf0Y71nnH7sQsAIfPXT2OhktYccK8&hc_ref=ARRJ9hK0mIgvhbUR4gx2-7WPQGw-mS-AKNIXGvaPHEvTnQIQqLIKqXl-6Xa77I9kcYI&fref=nf

Hanseatische Grunds. Diesterweg im Landesfinale

Hanseatische Grundschule Diesterweg Wittstock im Landesfinale

Klingt erstmal komisch, aber mit Blick auf den Kader erscheint es doch sehr logisch. Sportlehrer Gulde konnte nämlich gleich auf 7 Spieler und einen ehemaligen Hanseaten setzen (Kader bestand aus 10 Spielern), die zurzeit in der D-Jugend unter dem Duo Hamann & Brigzinsky trainieren.

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Bereits beim Kreisfinale setzten sich die Kinder souverän als Erster durch. Es folgte am 24.01.2018 das Regionalfinale in der vertrauten Stadthalle Wittstock.

Die Junghanseaten mussten in der Staffel A ran. Mit Milow und Fürstenberg standen unbekannte Gegner auf dem Programm, die eigentlich unerwartet souverän erledigt wurden. Sportlehrer Gulde erhielt zusätzlich an der Seitenlinie noch ein wenig Unterstützung vom Hansatrainer, der bei hohen Führungen durch wechseln konnte und so jeder Einsatzzeiten erhielt. Zwar schmolz meist das Endergebnis zusammen, aber der Spaß sollte ja im Vordergrund stehen für jeden.

Im Halbfinale wartete dann die Prinz-von-Homburg-Schule Neustadt, die kannte man bereits aus dem Kreisfinale und die Spieler waren klar körperlich überlegen. Taktisch wurde ein wenig umgestellt im Gegensatz zu den anderen Spielen. Eine energisch zupackende Abwehr bescherte am Ende ein klares Endergebnis mit 7:3.

Im Finale ging es dann gegen die Grundschule Hohen Neuendorf. Hier zeigten Angriff und Abwehr ebenfalls Bestleistung, sodass am Ende der Sieger Diesterweg Grundschule hieß, wieder mit dem Ergebnis 7:3.

Die Junghanseaten qualifizieren sich somit für das Landesfinale in Zeuthen am 26.04.2018. Den Titel „Bester Spieler“ konnte, wie meist, Mats Brigzinsky abräumen.

Kein automatischer Alternativtext verfügbar.

PS. Während sich die Kinder noch über den Titel freuten und knappe 2 Stunden Zeit hatten zur Erholung, bereitete Trainer Hamann schon die Trainingseinheit vor. Denn pünktlich um 16:3o Uhr startete im Anschluß die reguläre Trainingseinheit. Nach den 1,5 Stunden waren dann auch alle Teilnehmer des Regionalsfinales platt, wie es so schön im Volksmund heißt, und dürften sehr frühzeitig im Land der Träume gewesen sein.

Bild könnte enthalten: 10 Personen, Personen, die lachen, Schuhe und Kind

AllStarGame 2017

Am Freitag, den 22.12. heißt es mal wieder aktuelle 1.Männermannschaft, sowie amtierender Meister der Landesliga Nord, gegen die Säulen und Wurzeln des Wittstocker Handballs.

Allstar-Game!

Ab 19 Uhr soll das klebrige Leder Hallenluft schnuppern und in den Netzen zappeln. Tatort des Aufeinandertreffens ist das Wohnzimmer der Altvorderen: die Wittstocker Waldringhölle.

Nachdem der Trash-Julklapp so jut jeklappt hat und positive Resonanz von allen Seiten einstreichen konnte, sollen auch in diesem Jahr die Einpackkünste eines jeden Einzelnen überprüft werden. Durchforstet eure Kleiderschränke, denn das Motto lautet: Mein absolutes, ultimatives, endgeiles Lieblingsshirt/Nicki; welches der Beschenkte nach Vortragen einer lyrischen Weihnachlichkeit auch überstreifen muss/darf. Lasst Eurer Kreativität freien Lauf. Netzhemden/shirts werden natürlich auf das Ergebnis vom Allstar-Game angerechnet, d.h. die Mannschaft des Beschenkten erhält pro Netzhemd/shirt ein Tor dazu.

Ein frohes Einnetzen!

Frauen: Aus der Sicht des Gegners (TSG Liebenwalde)

Handball Frauen Kreisliga Spielbezirk B

FK Hansa Wittstock – TSG Liebenwalde 15:18 (8:8)

Die Hansa-Frauen erzielten den ersten Treffer. Liebenwalde glich aus und konnte durch konzentrierte Aktionen erfolgreich agieren. Bis zur 3:1- Führung der Gäste hatte Wittstock wenig entgegenzusetzen. Doch die TSG ging leichtfertig mit gut herausgespielten Torchancen um. Das gab den Gastgeberinnen die Möglichkeit, vier Treffer in Folge zu erzielen und in Führung zu gehen (5:3). Beide Mannschaften produzierten eine Reihe von technischen Fehlern, wodurch die Partie recht zerfahren blieb.

Liebenwalde bestimmte zwar das Spielgeschehen, konnte die Überlegenheit jedoch nicht im Ergebnis abbilden. Mit einem 8:8-Unentschieden ging es in die Halbzeitpause.

Es waren wiederum die Gastgeberinnen die nach Wiederanpfiff den ersten Treffer erzielten (9:8). Nun kam das Oberhavelteam mit einer aufmerksamen Abwehr und druckvollen Angriffsaktionen zu drei Treffern in Folge (9:11). Wittstock verkürzte auf 10:11, konnte die erfolgreiche Phase der TSG – Frauen jedoch nicht stoppen. Über die Stationen 10:14, 11:15 und 13:17 behaupteten die Gäste ihren Vorsprung. Trotz einer Vielzahl vergebener Chancen und einer keinesfalls stabilen Deckungsreihe konnte Liebenwalde die Partie am Ende verdient mit 18:15 für sich entscheiden.

Fairplay: Wittstock 2x Gelb, Liebenwalde 3x Gelb, 2x 2min

Liebenwalde: Kräuter –Obst (5), Kempfer (4), Devrient (3), Fischer (2), Solf (2), Paasche (2), Rosigkeit, Weise,Stegemann

Olaf Ernst, 05.11.2017

Quelle: http://www.tsgliebenwalde.de/F2/f_04112017.pdf

Männer: Aus der Sicht des Gegners (TSG Liebenwalde)

Handball Männer LLN
FK Hansa Wittstock – TSG Liebenwalde 32:20 (15:11)
Die Geschichte mit der angespannten Personalsituation bei den TSG Männern wird vorerst
weitergeschrieben. Die Verletzungen von zwei Leistungsträgern vor der Partie gegen Wittstock
verhinderten deren Einsatz und ein möglicherweise besseres Resultat. Liebenwalde kam gut in die Partie und erzielte den ersten Treffer. Ausgleich und Führungstreffer der Gastgeber (2:1) egalisierte die frech aufspielende TSG und führten 2:3, 3:4 und 4:5 (10. Minute) ehe die Hausherren mittels Auszeit ihr Spiel neu auszurichten versuchten. Die Gäste waren mit dem Verlauf zu frieden. Gegen die wurfgewaltigen Rückraumakteure hatte man bis dahin die richtige Einstellung gefunden. Mit Christian Jüterbock, Tobias Pfennig und Max Pätzold hatte Liebenwalde treffsichere Schützen, die die Begegnung offen hielten.
Bis zum 10:10 (22.) agierten beide Teams auf Augenhöhe. Doch die fehlenden Wechselmöglichkeiten
bei den Gästen begannen sich bemerkbar zu machen. Technische Fehler, Fehlwürfe aber auch
Abstimmungsprobleme in der zwangsläufig neu formierten Deckungsreihe, gaben den spielstarken
Hausherren immer öfter Chancen. Diese nutzten sie eiskalt und erspielten sich bis zur Halbzeitpause
eine 15:11 – Führung. In der zweiten Hälfte sollte der Spielausgang für die TSG zur Kraftfrage werden.
Doch vorerst blieben die Gäste auf Tuchfühlung. Als in der 36.Minute Christian Jüterbock für Liebenwalde
per Strafwurf auf 17:14 verkürzte, war das Oberhavelteam noch dran. Wittstock brachte immer wieder frische Kräfte aufs Feld und gab seinen Akteuren Verschnaufpausen. Diesen Luxus konnten sich die Gäste
nicht leisten. Die TSG agierte am Limit und so kamen zwangsläufig technische Fehler und Unkonzentriertheiten ins Spiel. Die Gastgeber bestraften die Liebenwalder Ballverluste gnadenlos
durch schnelles Umkehrspiel. Im Deckungsverband fehlte der berühmte halbe Schritt, um den
Hansa – Spielern die Räume zuzustellen. Vom 18:14 (37.) zog Wittstock auf 27:18 (52.) davon. Die TSG konnte nur noch hin und wieder Nadelstiche setzen. Trotz der drückenden Überlegenheit gab sich die
Mannschaft bis zum Schluss nicht auf.
Fairplay: Wittstock 3x Gelb, 3x 2min / Liebenwalde 2x Gelb, 2x 2min
Liebenwalde: Eckner – Jüterbock(6), Pätzold (5), Pfennig (3), Schölzke (3),Skrzypiec(2),Limpak (1),Roy,Ernst
Olaf Ernst, 05.11.2017
 Queller: http://www.tsgliebenwalde.de/M1/m_04112017.pdf

Männer: knapper Heimsieg

Knapper Heimsieg mit starker Teamleistung erkämpft

Nach der kurzfristigen krankheitsbedingten Absage dreier Spieler stand Hansa Wittstock zum Heimspiel gegen Eberswalde II plötzlich ohne einen einzigen seiner langen Rückraum-Shooter da. Lange Gesichter in der Mannschaft zeugten nicht unbedingt vom Selbstvertrauen, die als Tabellenführer angereisten Eberswalder schlagen zu können. So galt es, in der Vorbesprechung an die eigenen Stärken zu erinnern. Und es galt, die alte Klawohn´sche Weisheit ins Gedächtnis zu rufen: „Das, was heute aufläuft, ist das Beste, was Wittstock zu bieten hat!“

Sven Hennigs wollte eigentlich zuschauen… Dann holte er noch rasch seine Tasche, um seine Farben zu tragen! Die wichtigste Stärke: Teamgeist!

Das Spiel begann relativ ausgeglichen, lief bei den Hanseaten zum Anfang aber im Angriff etwas unrund, so dass die Gäste aus Eberswalde mit 5:3 (11. Minute) in Führung gingen. Gegen die rustikal zupackende 6:0-Abwehr der körperlich kräftigen Gäste musste die Losung heißen, konsequent dorthin zu gehen, wo es „weh tut“.

Nach einer Umstellung in der Formation kam die Hanse-Kogge in Schwung und erarbeitete sich Tor um Tor. So wurde ein zwischenzeitliches 8:8 (20.) in eine 15:11 Pausenführung ausgebaut. Maßgeblich waren dabei die disziplinierte und kämpferische Einstellung sowie das konsequente Gegenstoßspiel, mit dem die Eberswalder immer wieder überlaufen wurden.

Zu Beginn der 2. Hälfte schien zunächst alles „nach Plan“ weiter zu laufen. Die Hanseaten bauten ihre Führung rasch zum 20:12 (40.) aus und sahen beim 21:13 (42.) wie der sichere Sieger aus. Aber anstelle des hier erwartbaren Einbruchs der Gastmannschaft, drehte Eberswalde plötzlich auf und verkürzte Tor um Tor. Eine geschlagene Viertelstunde gelang den Gastgebern nicht ein einziger Treffen! Die Kogge schlingerte mächtig, und auch eine Auszeit beim 21:17 brachte nicht die erhoffte Wende. Die bis dahin so souverän spielenden Gastgeber wirkten verunsichert, sie kamen nicht mehr in Gegenstoßsituationen und blieben eins ums andere Mal in der jetzt individuell sehr gut eingestellten Gästeabwehr hängen. Einzig die starke Torhüterleistung verhinderte ein Kippen des Spiels. Paul Sauer schloss an die starke Leistung der letzten Woche an und parierte reihenweise freie Bälle; Christopher Schulz kam zu drei Strafwürfen zwischen die Pfosten, von denen nur einer sein Ziel fand.

Mit dieser Rückendeckung und einer vorbildlichen mannschaftlichen Geschlossenheit überstanden die Hanseaten diese schwierige Phase. Obwohl die Spieler durch die kräftezehrende Partie und den „dünnen“ Kader längst ihre Körner verbraucht hatten, kämpfte sich die Mannschaft zurück und kam am Ende noch zu den erforderlichen Toren zum verdienten 24:22-Sieg, der von Spielern und Zuschauern begeistert gefeiert wurde.

Hansa spielte mit: Sauer, Schulz – Holtmann (10/7), Gießel (4), Köhring (2), Feigel (1). T. Hennigs (3), Havemann (2), S. Hennigs (1), Kipcke (1)

Männer: Aus der Sicht des Gegners (Bernau)

‼️Spielbericht der 1️⃣. Männermannschaft vom vergangenen Sonntag‼️‍♂️

HSV Bernauer Bären : SK Hansa Wittstock 1919
19 : 19; (9 : 9)

Die Spiele zwischen diesen beiden Teams endeten selten mit einem sicheren Sieger, egal wer die Spielstätte in Wittstock oder Bernau als Gewinner verließ. Diesmal war es nur ein Remis und wer die spannenden 60 Minuten erlebte, wird damit einverstanden sein, das Ergebnis als gerecht zu bezeichnen.
Dass mit dem Endstand von 19:19 gerade das Gründungsjahr des SK Hansa auf der Anzeige stand, ist Zufall, aber eine Bemerkung wert.
Doch nun zum Spielverlauf: Beide Teams starteten etwas schwerfällig in die Partie. Die Bären erzielten zwar durch Rene Haeske nach 3 Minuten das 1. Tor, das von den Gästen aber postwendend egalisiert wurde. Doch die Hausherren legten nach, überwanden den guten Torhüter der Wittstocker unter dem Jubel ihres Anhangs noch viermal und lagen in der 12. Spielminute mit 5:1 vorn. Anstatt ihr bis dahin druckvolles Angriffsspiel fortzusetzen, machten die Bären plötzlich viele technische Fehler, erlaubten sich reihenweise Fehlwürfe und ließen die Wittstocker bis 5:4 herankommen. Christopher Metzdorf unterbrach die gegnerische Aufholjagd und nahm eine Auszeit, um das Spiel seiner Männer wieder zu ordnen. Wir wissen nicht, was er ihnen mit auf den Weg zurück auf die Platte gab, gewirkt hat es aber, denn zwischen der 18. und 25. Spielminute sahen die Zuschauer vier Tore der Gastgeber und einen Treffer der Gäste. Kurz vor Ende der ersten Halbzeit bekam Dennis Bohne eine 2-Minuten-Strafe aufgebrummt. Der Kontrahent nutzte diese Unterzahl in der Abwehrreihe der Heimmannschaft und konnte in dieser Zeit auf 8:9 verkürzen und sogar nach dem Ende der Strafzeit zum Pausenstand ausgleichen. Dabei darf aber nicht vergessen werden, dass die HSV‘ er sich bis dahin im Vergeben guter Torchancen gegenseitig übertrafen.
Die zweite Spielhälfte begann wie die erste, nur diesmal erzielte Thomas Probst den 1. Treffer.
Bis zum 15:15-Zwischenstand in der 47. Spielminute wechselte die Führung ständig. 40 Sekunden nach dem David Schleicher zum 16:15 für sein Team traf, bekam Dennis Bohne seine dritte Zeitstrafe über geholfen, was für ihn der vorzeitige Gang in die Dusche, also Spielausschluss bedeutete. Trotz der wieder 2-minütigen Unterzahl konnten die Bernauer Bären bis auf 18:15 erhöhen. Es waren noch 9 Minuten bis zum erlösenden Schlusspfiff zu spielen und die Prignitzer hatten bis dahin bereits zweimal einen 4-Tore-Vorsprung der Bären egalisieren können. Zum Entsetzen des Bernauer Anhangs gelang es ihnen tatsächlich, zum 18:18 auszugleichen. Noch einmal keimte Hoffnung im heimischen Lager auf, denn Eric Wolf brachte seine Bären mit 19:18 wieder kurzfristig auf die Siegerstrasse. Kurzfristig, denn 90 Sekunden später trafen die Gäste zur am Ende gerechten Punkteteilung.
Es ist keine Schande gegen die Mannschaft aus Wittstock „nur“ ein Remis zu erzielen. Wer aber in 60 Minuten 28 Chancen vergibt, weiß, was er trainieren sollte. Es war am Sonntag ein Spiel zweier Teams, die mit gesunder Härte den Erfolg suchten. Warum dann die Gastgeber mit fünf Zeitstrafen belegt wurden, die Gäste aber straffrei blieben und warum Erstere nur einen 7-m-Strafwurf zugesprochen bekamen, die Gäste aber 5, können nur die Unparteiischen beantworten.

Für den HSV traten an:
Jens Schönstädt und Jens Mucha im Tor, Heiko Manzke (1), David Schleicher (1), Eric Wolf (2), Daniel Meier (4), Thomas Probst (1), Krishan Gunawan (1), Dennis Bohne, Rene Haeske (2), Theo Hildebrand (3), Maximilian Prüfer (4), Markus Lenz, Christian Berndt

Günter Herzberg