Männer: Sieg in Finowfurt zum Jahresabschluss

Handball-LandesligaNord: Finowfurter SV – Hansa Wittstock 22:34 (8:18).

von Marius Böttcher, MAZ Neuruppin

Als „Mannschaft der Stunde“ bezeichnete Hansa-Trainer Thomas Brigzinsky den Finowfurter SV vor der Partie. Letztlich behielt aber die Mannschaft der bisherigen Saison gegen den Gastgeber aus dem Barnim eindrucksvoll die Oberhand. Die Weste der Wittstocker Handballer bleibt auch nach dem letzten Hinrundenspiel, welches die Hanseaten mit 34:22 gewinnen konnten, blütenweiß. Mit einem beeindruckenden Punkteverhältnis von 20:0 und der besten Defensive grüßt das Team von der Tabellenspitze– und träumt weiterhin vom Verbandsliga-Aufstieg.

„Tatsächlich spiegelt sich der Unterschied auch in den geworfenen Toren wider“, resümierte Brigzinsky hochzufrieden. Vom Anpfiff weg bestimmten seine Schützlinge das Geschehen in der Finowfurter Hans-Wendt-Sporthalle und ließen sich dabei auch nicht vom kurzfristigen Ausfall von Kreisläufer und Abwehrchef Tobias Altmann, welcher aus privaten Gründen verhindert war, irritieren. „Die Jungs haben das sehr gut kompensiert und auch für Tobi die zwei Punkte geholt. Es war vor allem die unbändige Entschlossenheit, die uns zu diesem Erfolg verhalf“, erklärte der Trainer.

Schnell sorgten die Gäste für klare Verhältnisse, bereits nach elf Minuten lag man beim Spielstand von 8:2 komfortabel in Front. „Wir haben einen Start nach Maß erwischt. Der Gegner hatte Probleme, mit unserem Tempo Schritt zu halten“, überzeugte Thomas Brigzinsky auch die Gier seiner Mannen. 10:2 nach 16 Minuten, 13:4 nach 20 Zeigerumdrehungen – die Hansa-Dominanz kannte keine Grenzen, erstmals mit zehn Toren in Führung war man nach gut 26 Spielminuten, als auf der Anzeigetafel ein 6:16 aus FSV-Sicht prangte. Bis zum Pausenpfiff netzten die Konkurrenten noch jeweils zweimal, dennoch mahnte der Trainer zur Vorsicht: „Vor allem in eigener Halle darf man Finowfurt nie abschreiben. Egal wie der Spielstand lautet, die kämpfen bis zum Ende um jeden Ball. Das war schon immer so.“

Spannung keimte nach dem Seitenwechsel aber nicht mehr auf, in souveräner Manier brachten dieDossestädter, welche zwischenzeitlich sogar mit 13 Treffern in Führung lagen, die zwei Punkte nach Hause. „Wir konnten die Konzentration über die vollen 60 Minuten hochhalten und hatten mit Christopher Schulz auch einen absolut starkenRückhalt zwischen den Pfosten“, attestierte Thomas Brigzinsky seinem Keeper, der den arbeitsbedingt verhinderten Stammtorwart Paul Sauer exzellent vertrat,einen tadellosen Auftritt. Während Schulz insgesamt 16 Versuche des Gegners parieren konnte, baute Martin Willführ mit zwölf Treffern – zehn davon oft per Gegenstoß im zweiten Durchgang – sein Torekonto auf insgesamt 67 aus.

„Die Finowfurter wurden zum Ende hin müde und wir haben die Konter sauber zu Ende gespielt“, so Brigzinsky, der auch Kapitän und Rückraumspieler Hannes Holtmann lobend erwähnte: „Das war eine Energieleistung, weil Hannes auch in der Abwehr in der Hinten-Mitte-Position agieren musste. Er hat das Team toll geführt.“ Jan-Ole Ahrend war der letzte Hinrundentreffer gegönnt, er netzte 29 Sekunden vor Ultimo zum 34:22-Endstand ein. „Der Teamspirit ist phänomenal. Wir werden trotz der langen Spielpause durch die Weltmeisterschaft weiter trainieren und vielleicht noch ein, zwei Testspiele vereinbaren. Die Jungs haben auch Lust aufeinander, weshalb ich die Herdplatte nicht abkühlen lassen will“, sagte Brigzinsky mit einem Augenzwinkern.

Am Sonntag, 27. Januar, geht es dann beim SV Blau-Weiß Perleberg wieder um Punkte.

Hansa: Christopher Schulz, Christian Hamann – Tobias Holz, René Willführ (2), Jan-Ole Ahrend (4), Felix Gratzkowski (3), Lars Klünder, Hannes Holtmann (6/2), Martin Willführ(12), Robert Gießel (2), Johannes Ahrend, Tobias Hennigs (1), Max Havemann (1), Lucas Kipcke (3)

Männer: Klarer Derbysieg

Klarer Sieg im letzten Heimspiel des Jahres

 

Hansa Wittstock Männer – HC Pritzwalk 32:23 (17:10)

 

 

Im letzten Heimspiel des Jahres konnten die Wittstocker Handball-Fans noch einmal ein Derby in der Stadthalle erleben. Beim Landesliga-Punktspiel konnten Hansas Männer gegen den HC Pritzwalk mit einem 32:23-Start-Ziel-Sieg die Tabellenspitze verteidigen.

Die Gastgeber legten los wie gewohnt, mit schnellen Beinen in der Abwehr und überfallartigen Gegenstößen stand nach sechs Minuten ein 4:0 auf der Anzeigetafel. Pritzwalk konnte nun einige Abpraller und Kreisanspiele nutzen und verkürzte auf 4:3, profitierte schon hier von der mangelhaften Chancenverwertung der Hanseaten. Schnell war jedoch der alte Abstand wieder hergestellt, und nach der 15. Minute brach es über die Dömnitzstädter herein. Der überragende Paul Sauer vernagelte im Verbund mit dem starken Tobias Altmann das Wittstocker Gehäuse, und Gegenstoß um Gegenstoß, oft über Martin Willführ, landete im Gästetor. Beim 16:6 nach 26 Minuten war die Partie faktisch entschieden. Etliche Unkonzentriertheiten der Dossestädter nutzten die nie aufgebenden Pritzwalker, um bis zur Pause auf 17:10 zu verkürzen.

Nach dem Wechsel entwickelte sich ein munteres Spielchen, bei dem sich niemand mehr weh tun wollte. Beide Teams tauschten munter Personal durch, und so konnten die zahlreichen Zuschauer 28 Treffer in Halbzeit Zwei bewundern. Die Wurfausbeute der Wittstocker fiel dem Schlendrian zum Opfer, aus 27 Angriffen blieben nur 15 im Pritzwalker Gehäuse liegen. Die jederzeit faire Partie ging über die Stationen 21:14 (35. Minute) und 26:15 (49.) mit 32:23 verdient an die Hausherren, die somit weiterhin verlustpunktfrei an der Spitze der Landesliga stehen.

ACHTUNG: Spielplanänderung am 24.11.2018 in Wittstock

Aufgrund der krankheitsbedingten Absage der Damen aus Templin und dem damit verbundenen Ausfall des Frauenspiels wird das Spiel der männlichen A-Jugend gegen Hennigsdorf auf 15 Uhr verschoben. Somit lautet der aktuelle Tagesspielplan:

 

15 Uhr:                 Hansa Wittstock A-Jugend männlich – SV Motor Hennigsdorf

 

17.30 Uhr:           Hansa Wittstock Männer – HC Pritzwalk

Handball am Sonnabend

Handball am Sonnabend

 

Nach langer Zeit bekommen die Wittstocker Handball-Fans wieder ein Spiel der Männer in der Stadthalle geboten. Los geht es am Sonnabend jedoch um 13 Uhr mit der Begegnung der männlichen A-Jugend gegen Hennigsdorf. Im Anschluss kämpfen die Hansa-Damen um 15 Uhr gegen Templin um Punkte. Ab 17.30 Uhr ist dann der HC Pritzwalk im Landesligaspiel zu Gast bei den Männern in Wittstock. Für das leibliche Wohl der hoffentlich zahlreichen Fans wird natürlich gesorgt.

Männer: Aus der Sicht des Gegners (Eberswalde II)

Landesliga Nord, Saison 2018/2019

Spannend bis zur letzten Minute

1. SV Eberswalde II – FK Hansa Wittstock 1919 24:25 (13:13)

Quelle: Hans-Joachim Haarbrandt

 

Eberswalde (hjh). Der 1. SV Eberswalde II lieferte dem Verlustpunkt freien Spitzenreiter Hansa Wittstock einen harten Kampf und verlor dieses Duell des Spitzenreiters Wittstock gegen den Tabellenzweiten am Ende knapp mit 24:25. Die Mannschaft vom 1. SV Eberswalde II bleibt aber weiterhin auf Platz 2 der Tabelle in der Landesliga Staffel Nord.

 

Edward Dochow, der mit sieben Toren der erfolgreichste Feldtorschütze des 1. SV in diesem Spiel war, eröffnete mit dem 1:0 den Torreigen in diesem Spitzenspiel der Landesliga. Doch die Gäste zeigten, warum sie die Tabelle souverän anführen. Mit zwei Toren hintereinander übernahmen sie sofort die Führung. Ben Hanisch glich zum 2:2 aus, ehe im weiteren Verlauf die Gäste weiterhin dominierend waren und die Führung wieder übernahmen. Bis maximal auf vier Tore (5:9, 17. min.) konnten die Wittstocker dabei ihre Führung ausbauen. Doch die Gastgeber kämpften sich wieder heran. Mit fünf Toren in Folge holten sie sich mit dem 10:9 die Führung zurück. Das war dann auch ein Grund für den gegnerischen Trainer eine Auszeit zu nehmen. Die Torejagd der Barnimer war dann anschließend nicht mehr so erfolgreich. Beim 12:13 lagen die Prignitzer  wieder in Front, aber zwei Sekunden vor dem Halbzeitpfiff nutzte Ben Hanisch die Chance vom Siebenmeterpunkt zum Ausgleich.

Mit Wiederbeginn entwickelte sich ein knappes und sehr spannendes Spiel. Als nach 37 Minuten Stefan Pinkau und Ben Hanisch innerhalb weniger Sekunden jeweils zwei Strafminuten erhielten, drohte die Partie zu kippen. Anschließend hält der Eberswalder Torhüter Jonas Nagy, der eine starke Stütze an diesem Tag für seine Mannschaft war, einen Siebenmeter und sorgt so für Stimmung in der Halle. Mit einem 1:1 überstehen die Gastgeber die kritische Phase aber unbeschadet. Es sind noch 20 Minuten zu spielen und die Partie ist noch völlig offen. Unverständlich aus Sicht der Eberswalder die folgende Phase im Spiel. Die Gäste erhöhen das Tempo und sind, im Gegensatz zu den Hausherren, dabei auch wesentlich effektiver. Mit vier Toren innerhalb von fünf Minuten ziehen sie auf 15:20 davon. Das Spiel scheint in der 45. Minute schon eine Vorentscheidung zu erfahren. Aber das Gastgeberteam hat die Partie noch nicht abgeschrieben. Langsam kommen die Eberswalder wieder auf Touren und näher heran. Nach 54 Minuten gelang dann Ben Hanisch der Anschlusstreffer zum 22:23 und wieder ist die Chance zum Punktgewinn greifbar nahe. Den möglichen Ausgleich vertändeln die Barnimer aber anschließend. Der Coach der Gäste reagiert sofort auf die gute Phase der Eberswalder und nimmt eine Auszeit. Trotzdem gelingt André Kegel der Ausgleich zum 23:23. Nur noch vier Minuten sind zu spielen und noch immer ist keine Entscheidung gefallen. Beim 24:24, gut drei Minuten vor dem Ende, kann sich Jonas Nagy bei einem Siebenmeter für die Gäste erneut auszeichnen. Dadurch bekommen die Eberswalder die Chance sich die Führung zurück zu holen. Jetzt, gut eine Minute vor dem Schlusspfiff, nimmt Jens Müller eine Auszeit für den 1. SV. Der Plan für die letzten 60 Sekunden des 1. SV heißt, Ball in den eigenen Reihen halten,  ein Tor erzielen und somit wenigstens einen Teilerfolg erringen. Der Torerfolg für die Gastgeber bleibt aber aus und im Gegenzug erzielen dagegen die Wittstocker einen Treffer zum 24:25. Die letzten Sekunden laufen und dann doch noch die Möglichkeit zum Unentschieden. In der letzten Sekunde gibt es noch einen Siebenmeter für die Gastgeber. Ben Hanisch, der bis dahin alle Siebenmeter seines Teams verwandelt hatte, scheitert diesmal aber am gegnerischen Torhüter. Damit holen die Gäste sich noch einen glücklichen Sieg in diesem Duell. Während die Gästemannschaft ausgelassen ihren Sieg feiert, gehen die Eberswalder mit hängenden Köpfen in die Kabine.

Am nächsten Spieltag haben die Eberswalder erneut ein Heimspiel. Am Sonnabend um 16 Uhr empfangen sie das Team der TSG Liebenwalde und gehen als Favorit in dieses Spiel und sollten mit zwei Punkten ihren zweiten Platz verteidigen.

 1.SV Eberswalde mit: Jan Mitzscherling, Klaus-Thomas Kowalsky (2), Ben Hanisch (9/3), Edward Dochow (7), Igor Yezhov, Florian Smuch, Marcel Kästner (3), Paul Pinkau, Stefan Pinkau (1), Paul Knauf, André Kegel (2), Jonas Nagy, Max Zantow, Matthias Jonas

7-Meter: 1. SV II  4/3, Wittstock 3/1

2 min:  1. SV II 5,  Wittstock 4


Männer: Sieg beim Tabellenzweiten

Paul Sauer hält den Sieg fest

 

1. SV Eberswalde II – Hansa Wittstock Männer 24:25 (13:13)

 

Für Hansa Wittstocks Handball-Männer stand am Sonnabend die Auswärtspartie beim Tabellenzweiten in Eberswalde auf dem Programm, und die Dossestädter konnten mit einem 25:24-Sieg ihre weiße Weste und die Tabellenspitze verteidigen.

 

Hansa startete nach kurzen Anlaufschwierigkeiten wie gewohnt temporeich in die Partie und führte nach 15 Minuten bereits mit 9:5. Einige erfolglose Wurfversuche reichten den Wittstockern jedoch, nervös zu werden, und so kämpfte sich der Gastgeber zurück ins Spiel. Wittstock verlor die Spannung in der Deckung, ließ einfache Würfe vor allem von Ben Hanisch aus dem Rückraum zu und sah sich plötzlich in Rückstand. Eine Auszeit half, die Gäste spielten wieder mehr in die Breite, und so ging es mit einem 13:13 in die Pause.

 

Nach dem Wechsel bekamen die Hanseaten die Begegnung nach 40 Minuten in den Griff, Karsten Mühmer konnte in dieser Phase dreimal sicher netzen. Beim 19:23 sieben Minuten vor dem Ende ließ Hansa vier Hundertprozentige in Folge aus, und die Würstchenstädter nahmen die Geschenke dankend an. Hansas Standhandball ließ Eberhard Dochow zum 24:24 ausgleichen. Der folgende Hansa-Siebenmeter blieb erfolglos, und so hatte der Gastgeber eine Minute vor dem Ende alles in der Hand. Die logische Eberswalder Auszeit sollte nun den Siegtreffer kreieren, doch Wittstock verteidigte mit Hingabe und kam in Ballbesitz. Der junge René Willführ nahm sich 20 Sekunden vor Schluss ein Herz aus dem Rückraum und traf zum 25:24 für Hansa. Im Gegenzug kassierten die Dossestädter eine Zeitstrafe, und eine Sekunde vor dem Schlusspfiff entschieden die Unparteiischen auf Siebenmeter für den Gastgeber. Den Kulminationspunkt entschärfte Paul Sauer im Tor gegen den besten Eberswalder Schützen Ben Hanisch – der Rest war Wittstocker Jubel. In einer durchwachsenen Partie mit vielen nervösen Phasen setzte sich Hansa mit ein wenig Glück durch und grüßt weiterhin von der Tabellenspitze.

Männer: Auswärtssieg gegen Liebenwalde

Die Weste bleibt weiß

 

TSG Liebenwalde – Hansa Wittstock Männer 28:29 (12:16)

 

 

Im vorgezogenen Auswärtsspiel gegen Liebenwalde konnten Wittstocks Handball-Männer mit einem 29:28-Sieg ihre weiße Weste verteidigen und stehen mit 12:0 Punkten weiterhin auf dem ersten Platz der Landesliga Nord. Liebenwalde musste aufgrund einer Hallensperre sein Heimspiel nach Eichstädt verlegen, was den Hanseaten eine kurze Anreise bescherte. Leider durfte wie auch in Liebenwalde in der Oberkrämerhalle das so geliebte Haftmittel nicht genutzt werden, womit das Spieltempo deutlich eingeschränkt wurde.

Die Gastgeber hatten sich ein erwartetes taktisches Konzept zurecht gelegt, das gnadenlos durchgezogen wurde. Vorn wurde lange mit vielen Einläufern gespielt, während in der Abwehr aufgrund der Ballunsicherheit der Dossestädter die Sechsmeter-Linie kaum verlassen wurde. Wittstock tat sich vor allem in der Deckung schwer, der Verbund wurde oft vernachlässigt, und so entwickelte sich eine spannende Partie. Liebenwalde kam zu oft am Kreis frei zum Wurf, während Hansa durch schnelle Ballstafetten im Durchbruch Torerfolge verzeichnete. Kurz vor der Halbzeit ging der TSG etwas die Puste aus, und die Gäste gingen mit einer 16:12-Führung in die Kabinen.

Nach dem Wechsel änderte sich nicht viel, doch der Gastgeber blieb dran. TSG-Kreisläufer Tobias Pfennig durfte sich am Kreis weidlich austoben, verwertete auch die Abpraller sicher, und im Verbund mit Rückraumschütze Raik Simon konnte er bis zum 23:24 nach 50 Minuten aufschließen. Hansa behielt die Ruhe und konnte sich auf die Willführ-Brüder verlassen. Mit 18 Treffern waren sie ein ständiger Gefahrenherd und verantworteten mit Kapitän Hannes Holtmann den am Ende knappen 29:28-Sieg gegen stark auftretende Liebenwalder „Hausherren“.

Großer Heimspieltag in der Stadthalle

Ein großer Heimspieltag steht für die Wittstocker Hansa-Handballer am Sonnabend auf dem Programm. Los geht es um 11 Uhr mit der D-Jugend, die den HSV Oberhavel II in der Stadthalle empfängt. Ab 13 Uhr kämpft die weibliche B-Jugend mit dem PHC Wittenberge um Punkte, bevor um 15 Uhr die Hansa-Damen mit den Bernauer Bären die Klingen kreuzen. Zum Abschluss versucht die männliche A-Jugend um 17.30 Uhr gegen Westhavelland Punkte in Wittstock zu behalten.

A-Jugend: Aus der Sicht des Gegners (Bernau)

Spielbericht der männlichen A-Jugend II (KL) vom vergangenen Samstag‼️

FK Hansa Wittstock vs HSVBB 32:23 (15:10)

Am letzten Samstag musste unsere mJA II in einem Kreisligaspiel nach Wittstock reisen.
Um einen ordentlichen Spielbetrieb zu gewährleisten kam es nach der Zusammenlegung von verschiedenen Kreisfachverbänden zu dieser merkwürdigen Ansetzung. Außerdem müssen die Jungs im weiteren Saisonverlauf noch nach Rathenow und Premnitz.
Nachdem erfolgreichen Auftakt letztes Wochenende fuhren sie also mit entsprechendem Selbstbewusstsein die knapp zwei Stunden zum Spiel, nur um dann festzustellen, dass beim Handballsport eine gewisse körperliche Härte dazu gehört.
Zunächst sah aber alles nach einem ausgeglichenen Spiel aus. Trotz des ungeliebten Klisters konnten unsere Jungs mit 0:1 in Führung gehen und diese bis zum 2:3 nach sieben Minuten auch halten, ehe die Wittstocker Gastgeber dank ihrer dynamischeren Spielweise die Partie drehten und plötzlich mit 7:5 in Führung lagen. Schritt für Schritt konnte dieser Vorsprung ausgebaut werden und mit einer 15:10- Führung ging es dann in die Pause, in der einige Dinge kritisch angesprochen werden mussten. Besonders auffällig war in den ersten 30 Minuten das schlechte Rückzugsverhalten der Jungbären nach erfolgreichen oder versuchten Torabschlüssen.
Bestes Beispiel war der letzte Angriff unserer Jungbären kurz vor der Halbzeitpause. Geduldig wurde der Ball gespielt, bis Michel sechs Sekunden vor der Halbzeitsirene in guter Wurfposition war. Leider landete der Ball nur an der Latte und von dort sprang der Ball ins Feld zurück. Die Jungs, mit den Gedanken schon in der Kabine, setzten nicht energisch genug nach, um wenigstens das Spiel zu unterbrechen. Ganz anders der Gastgeber; über zwei Stationen wurde der Ball schnell nach vorn gespielt und statt eines möglichen 11:14 ging es mit fünf Toren Rückstand in die Kabine.
Zunächst schienen die Worte ihre Wirkung nicht verfehlt zu haben. Die Jungbären kamen wie ausgewechselt zurück in die Partie. Plötzlich wurde der Ball schneller gespielt, das Rückzugsverhalten klappte besser und der Rückstand konnte durch Bernaus besten Spieler Michel (10 Tore) auf drei Tore verkürzt werden (17:14). Er war auch der einzige im Team, der sich gegen die Härte zur Wehr setzte und wie Jerry im Tor eine Topleistung abrief. Leider währte der Hoffnungsschimmer nur kurz, denn wie zu Beginn angedeutet, kamen die Jungs mit der robusten Spielweise des Gastgebers überhaupt nicht zu recht. Dazu kamen dann noch die nicht geahndeten Stürmerfouls und Schrittfehler, die die Schiedsrichter nicht sahen. Das soll aber keine Ausrede sein. Wittstock war an diesem Tag das bessere Team, mit einer schnelleren Spielanlage und Dynamik und ging als verdienter Sieger vom Platz.
Es reicht halt nicht, wenn sich mit Michel und Jerry nur zwei Spieler entscheidend in Szene setzen können. Die letzten zehn Minuten wurden dann dazu genutzt, unter Wettkampfbedingungen einige im Training begonnene Sachen zu trainieren.
So konnte der Gastgeber seinen Vorsprung langsam wieder ausbauen und sich als 32:23- Sieger gebührend feiern lassen.

Die Statistik zum Spiel findet ihr auf der HP des Vereins. Betreffendes Team anklicken, dann auf Ergebnisse und Tabelle und das entsprechende Spielergebnis.

#HSVBB🐻 #eineLeidenschaft❤️ #einVerein

Männer: Aus der Sicht des Gegners (Bernau)

!!Spielbericht der 1.Männer vom vergangenen Samstag‼️

Am vergangenen Samstag Abend fuhr die 1. Männermannschaft des HSV Bernauer Bären zum Ligakonkurrenten nach FK Hansa Wittstock – Handball. Die Bernauer waren gewarnt, denn die Prignitzer waren bis dato noch ungeschlagen und motiviert ihre Siegesserie fortzusetzen.
Zum Spielgeschehen. Die Partie begann gut für die Bernauer, denn nach 3 min konnte sich Theo Hildebrandt zum 0:1 durchsetzen. Danach begann jedoch ein 5-Tore-Durchmarsch der Gastgeber. Bernau agierte zu dieser Zeit in der Deckung zu passiv um den starken und energischen Aufbau der Wittstocker zu unterbrechen. In der 18. Spielminute, bei einem Spielstand von 10:5 für Wittstock, nahm Trainer Metzdorf seine erste Auszeit. Die Worte des Trainers müssen bei den Bären Kräfte geweckt haben, denn von nun an begann ein offener Schlagabtausch beider Mannschaften. Die Abwehrreihe der Bären, um das Bollwerk Bohne und Schleicher, begann nun aktiver und konsequenter den Spielfluss der Hanseaten zu stören und auch Jens Mucha im Tor hielt, was es zu halten gab. Der Angriff der Bernauer aber war immer noch nicht ganz auf Leistungsniveau. Zu oft scheiterten die Bären am Schlussmann der Wittstocker oder schlossen ihre Angriffe zu hektisch ab. Mit einem Spielstand von 16:11 ging es nun in die Pause.
Der Trainer der Bären appellierte nochmals an seine Mannschaft konsequenter in der Defensive zu stehen und im Angriff ruhig und klar die Chancen frei zu spielen. Anscheinend setzten sich die Worte in den Köpfen der Bernauer fest, denn nach Wiederanpfiff marschierte der HSV mit einem 3-Tore-Durchmarsch in die 2. Halbzeit. Spielstand nun nur noch 16:14. Die Bernauer waren gewillt dem ungeschlagenen Tabellenführer heute die ersten Punkte zu entreißen. Doch das Glück sollte nicht auf der Seite der Barnimer stehen. Bernau fing erneut an seine Angriffe zu hektisch abzuschließen und ermöglichte es Hansa Wittstock so, seine Führung wieder auf 5 Tore auszubauen. Trainer Metzdorf merkte, dass der Kampf seiner Mannen nun langsam an den Kräften zerrte und nahm in der 43.min erneut eine Auszeit. Motiviert und mit dem Willen wenigstens einen Punkt mit nach Hause zu nehmen, bündelten die Bären ihre Kräfte. Leider wurde dies an diesem Tag nicht belohnt. Die Wittstocker feierten nach 60min einen 30:22 Sieg über Bernau.
Die Barnimer gingen aber dennoch nicht mit gesenkten Köpfen aus der Halle; hatte man doch erkennen können, dass die Manschaft langsam wieder an die alte Form anknüpft und wieder als Team agiert. Auch der Trainerstab aus Wittstock bedankte sich bei den Bären für das tolle Spiel; sie hatten schon lange nicht mehr ein so gutes Landesligaspiel gesehen.
Beste Werfer für Bernau waren Bohne mit 6 Treffern und Haeske mit 5. Nun haben die Bernauer bis zum 04.11. Zeit ihre Kräfte neu zu sammeln, um vor heimischer Kulisse an die Leistung vom Samstag anzuknüpfen.

Eure erste Männer