Männer: Aus der Sicht des Gegners (Potsdam II)

Spielbericht: 1.VfL Potsdam II vs. FK Hansa Wittstock

„Glückliches Ende einer emotionalen Achterbahnfahrt“

Fortschreibung vom letzten Bericht:
Es ist Sonntag, 09:00 Uhr – Peter (der lt. Wahrnehmung des Storytellers Bäri härteste Trainer, den die Zwote je gesehen hat) Mnich kehrt von seiner 12 km Laufrunde zurück. Diese war notwendig, um den Cortisolspiegel vom Vorabend abzubauen.
Der fortwährende Diagnoseprozess reproduzierte beim Lauf dabei diverse Erkenntnisse:
In verschiedenen Studien und Dissertationen sind Auslöser und Effekte von Achterbahnfahrten ausgiebig untersucht und beschrieben worden. Dort werden z.B. Auswirkungen vom kontinuierlichen negativen Stress (Distress) und dem kurzzeitig und punktuell auftretenden positiven Stress (Eustress) dargelegt. Achterbahnfahren löst positiven Stress aus und sorgt damit für eine Stressentlastung.
Warum war die Anfahrt über die A24 nicht analog einer Achterbahnfahrt? Was könnte man tun, damit Baustellenverkehr und Verzögerungen positive Effekte erzielen?

16:30 Uhr: Eintreffen im schönen Städtchen Wittstock; gegnerische sympathische Mannschaft begrüßen. Beim Umziehen die neuen hautengen Einlaufshirts anschmiegen lassen…Eustress
17:30 Uhr: Anpfiff, fokussierter Beginn, wache Abwehr, vorne noch nicht so zwingende Offensivaktionen, trotzdem eine 4:0 Führung…Eustress
Danach wechselten die Stressphasen hin und her…die Gastgeber mit ihrem gut aufgelegten Rückraum nutzten die wenigen Möglichkeiten konsequent, die ihnen die Defense der Potsdamer bot. Nach fast 14 min wurde das 4:4 erzielt. Bis zur Halbzeitpause konnte sich keines der beiden Teams entscheidend absetzen und es ging mit einem 10:10 in die Kabinen.
Nach der Pause konnten sich die Wittstocker immer wieder gut durch einfache Auslösehandlungen in Szene setzen. Der Zwoten ging im Offensivspiel etwas die Spielkultur verloren und die Bemühungen zum Torerfolg wurden durch zahlreiche Unterbrechungen der Referees sowie durch einen gut aufgelegten Paul Sauer im Kasten der Gäste gestoppt.
Der Cortisolanstieg in den Körpern der Zwoten war dabei in astronomische Höhen angekommen; seltsamerweise treten diese nicht nur medizinisch bedenklichen Auswüchse beim Aufeinandertreffen spezieller Persönlichkeitstypen und Funktionen auf. Aus Gründen der sportlichen Fairness, der subjektiven Wahrnehmung und des Framings verzichten wir auf weitere Erläuterungen in diesem Kontext.
Nicht schmälern möchten wir die gute Leistung der Wittstocker, die bis zum Ende der Partie ein gleichwertiger Gegner an diesem Tage waren. Bis Mitte der zweiten Halbzeit liefen die Potsdamer immer 1-2 Toren hinterher, mit Beginn der Crunchtime änderte sich das Blatt und die Hanseaten begannen mit der Hatz zur Reduzierung des Rückstandes.
Und wie es sich für eine gut choreografierte Stress-Studie gehört, gab es mit der Schlusssirene noch einen Siebenmeter für die Wittstocker, die somit die Chance zum 24:24 Ausgleich hatten.

Zum Matchwinner der Zwoten mutierte der an diesem Tage sehr gut haltende Julian von Hoff.
Mit seiner Ruhe und der rechten Pranke hielt er den letzten Wurf – was danach über ihn hereinbrach, was Stressentladung pur. Die Freude über den durchaus glücklichen Sieg entlud sich in einem wilden Getümmel.
Wir bedanken uns an dieser Stelle bei dem jungen Team der Wittstocker, das uns vieles abgefordert hat und wünschen ihnen für den weiteren Verlauf viel Erfolg.

Für die Zwote steht jetzt eine intensive Nach- und Vorbereitung an. Am nächsten Wochenende warten dann mehrere Höhepunkte in der heimischen KSF-Arena:
– Erleben die neuen Spieltrikots der Zwoten ihre Premiere?
– Wird es neue Gesichter in der Teamaufstellung geben?
– Welche Playlist dröhnt zur Erwärmung über die Teufel-Box?
– Und reichen die Sitzbänke für die zahlreichen Zuschauer?
Als Gast wird der HC Neuruppin seine Aufwartung machen – die Zwote wird im Zuge der Stressprävention die Wellness-Infrastruktur der Kirchsteigfeld-Oase nochmals durch Duftkerzen und Illumination optimieren.

Für die Zwote cortisolierten:
Julian & Jann im Kasten
Günni, Hübi, Potsdams Hoffnung, Shaq, Böhmi, Marc, Tim, Lukas, Jakob und Bunki

(PM)

Quelle: https://www.facebook.com/vfl.zwote/

Handball am Sonnabend in der Stadthalle

Drei Wochenenden in Folge Männerhandball in der Wittstocker Stadthalle – Fanherz, was willst du mehr. Am Sonnabend stellt sich um 17.30 Uhr der Aufstiegsaspirant und Spitzenreiter der Verbandsliga Nord in der Dossestadt vor. Die Hanseaten wollen vor hoffentlich gut gefüllten Rängen den Favoriten aus Potsdam ärgern und eine Überraschung schaffen. Für das leibliche Wohl wird natürlich gesorgt.

 

Männer: Pokal-Heimturnier am Sonnabend

Für Hansa Wittstocks Handball-Männer steht am Sonnabend ein wenig Abwechslung in Form der zweiten Pokalrunde auf dem Programm. Los geht es im Dreierturnier bereits um 11 Uhr in der Stadthalle, im Modus Jeder gegen Jeden messen sich die Gäste aus Potsdam (Verbandsliga) und aus Schenkenhorst (Brandenburgliga) mit den Hanseaten, nur der Turniersieger zieht ins Viertelfinale des HVB-Pokals ein. Für Hansa sind diese Spiele eine Chance, auch den Spielern aus der zweiten Reihe Spielpraxis auf hohem Niveau geben zu können und vielleicht eine Überraschung zu schaffen.

Saisonauftakt am Sonnabend in der Stadthalle

Das lange Warten hat ein Ende. Nach der verdienten Sommerpause starten die Hansa-Handballer am Sonnabend in der Stadthalle in ihren ersten Heimspieltag. Ab 15 Uhr geht es für die Damenmannschaft gegen Templin um Punkte. Die Männer wollen als Verbandsliga-Aufsteiger um 17.30 Uhr gegen den Vizemeister der Vorsaison aus Altlandsberg die erste Überraschung schaffen und wichtige Zähler sammeln. Für das leibliche Wohl der hoffentlich zahlreichen Fans wird natürlich gesorgt.

Jugend D: Saisonabschluss in Warnemünde

Beim 35. Warnemünde Cup vom SV Warnemünde e.V. Handball kam unsere D-Jugend leider nicht über den neunten Platz hinaus. Der etwas gewöhnungsbedürftige Spielplan bzw. Modus hatte vier Gruppen inne, je der Erste und Zweite konnten dann um die Plätze 1-8 spielen.
Durch die beiden knappen Niederlagen gegen die frischgebackenen Landesmeister aus Berlin und Mecklenburg-Vorpommern ging es nur noch um die Plätze 9-11. Dabei war durchaus mehr drin.

Gegen Narva Berlin hatte man anfangs Probleme mit der unsauberen Deckungsweise. Man stellte sich aber langsam darauf ein, der Kampf wurde angenommen. Letztlich entschieden die Abspielfehler das Spiel, denn die pfeilschnellen Berliner nutzten die Konter gnadenlos aus.

Gegen Empor Rostock entwickelte sich ein munteres Spielchen, in dem nach nicht einmal drei Minuten vier freie Würfe von Außen nicht eingenetzt wurden. Empors Spieler bekamen langsam Zugriff auf die Partie. Am Ende drehten sie mit ihrem starken linken Rückraumspieler die Partie und siegten verdient.

Im letzten Spiel am Samstag traf man auf die Hallenschlafnachbarn. Seit einigen Warnemünde-Cups beziehen Geesthacht und Wittstock die Gerüstbauerringhalle als Nachtquartier. Geesthacht präsentierte sich anfangs träge und unsicher am runden Leder, eigentlich ungewöhnlich für den VfL. Die Junghanseaten nutzen dies gleich schnell aus und zogen vorentscheidend weg. Die Trainer konnten nun noch Sachen testen und am Ende stand ein sicherer Sieg. Zur späteren Stunde erfolgte dann die “dritte Halbzeit” in der Schlafhalle, ein Ergebnis konnte nicht übermittelt werden (-:

Der traditionelle Strandbesuch wurde natürlich auch abgehalten, Eltern und Spieler hatten sichtbar Spaß am Strand. Einige Mutige sprangen sogar in die Fluten.

Sonntag ging es weiter gegen Lok Rangsdorf. Bereits nach wenigen Minuten war die Überlegenheit der Hansa Spieler zu erkennen und man konnte wieder einige Konstellationen und Spielzüge im Angriff testen. Mit einem sicheren Sieg war Platz neun unter Dach und Fach.

Das letzte offizielle Spiel wäre ausgefallen am Sonntag, da das Team aus Greifswald nicht anreiste. So besorgte man sich kurzerhand Ersatz. Der SC Magdeburg war so nett und ließ seine zweite Garnitur auflaufen. Die konnte dann auch gut in Schach gehalten werden. Nach 24 Minuten hieß der Sieger Hansa Wittstock. Für Mats der letzte Sieg im weiß-blauen Gewand, nächstes Jahr trägt er den Dom zu Magdeburg auf. Wir wünschen ihm eine verletzungsfreie Zeit in der Bördestadt.

Im hochklassigen Finale siegte übrigens der SC Magdeburg gegen den SC DHfK Leipzig mit 16:11.

Alles in allem wieder ein perfekt organisiertes Turnier mit diesmal hochkarätiger Besetzung, allein vier Landesmeister aus den neuen Bundesländern kämpften mit um den Siegerpokal.

Wir sagen DANKE SV Warnemünde, bis zum nächsten Jahr!

Für die Hanseaten geht es im nächsten Spieljahr in der C-Jugend um Punkte. Nach der erfolgreichen abgelaufenen Saison mit der Bezirksmeisterschaft und dem fünften Platz bei der Landesmeisterschaft hängen die Trauben dann sicherlich wieder höher. Die Entwicklung der Spieler wird jedoch genau diesen neuen Impuls benötigen, das zeigten die letzten Saisonspiele gegen Hochkaräter deutlich.

Wir bedanken uns bei allen Spielern und vor allem bei den engagierten Eltern und freuen uns auf die neue Saison nach der wohlverdienten Sommerpause.

SG NARVA Berlin – FK Hansa Wittstock 11:7
FK Hansa Wittstock – HC Empor Rostock 7:9
VfL Geesthacht – FK Hansa Wittstock 9:24
FK Hansa Wittstock – SV Lok Rangsdorf e.V. 18:3
SC Magdeburg Handballnachwuchs (junger Jahrgang) – FK Hansa Wittstock 11:17 *Test*

von Christian Hamann und Thomas Brigzinsky

Saisonabschluss in der Stadthalle am Sonnabend

Handball am Sonnabend            

Die Hansa-Handballer lassen sich das Feiern nicht verbieten! Nach dem Ausfall des letzten Männerspiels aufgrund der „sportlich fairen“ Absage des Gegners machen die Wittstocker aus der Not eine Tugend und wollen gemeinsam mit ihren Fans am Sonnabend in der Stadthalle den Saisonausklang begießen. Los geht es um 16.30 Uhr mit einem kurzen Turnier aller Vereins-Teams, womit alle aktiven Generationen von der E-Jugend bis zum Damen- und Herrenteam noch einmal auf der „Platte“ unterwegs sind. Im Anschluss wird der Hunger mit Gegrilltem gestillt und nebenher dem kleinen Zelluloid-Ball an der Tischtennisplatte nachgejagt. Die Hanseaten laden alle Fans, Eltern und Sponsoren zu einem gemütlichen Abend in ihr „Wohnzimmer“ ein. Geplant ist auch die Ehrung des Männer-Meisterteams durch den Handballverband Brandenburg.

Männer: Verbandsliga-Aufstieg!

Doppelt hält besser

Wittstocker Handballer machen in Pritzwalk auch ohne Trainer Thomas Brigzinsky die Meisterschaft klar

Die Hansa-Handballer sind am Ziel: Mit dem überzeugenden 33:16-Auswärtssieg im Derby beim HC Pritzwalk haben die Wittstocker die Meisterschaft und den damit verbundenen Aufstieg in die Verbandsliga Nord perfekt gemacht. Begleitet von einer großen Fanschar verwandelten die Dosse-städter die Quandthalle in ein Tollhaus, vom Anpfiff weg herrschte eine tolle Stimmung, von welcher sich der Meister beflügeln ließ.

„Es war wie ein Heimspiel“, dankte Kapitän Hannes Holtmann im Namen der Mannschaft den mitgereisten Anhang. Trotz leichten Startschwierigkeiten – der erste Hansa-Treffer fiel durch Robert Gießel erst nach sieben Minuten – dominierten die Gäste das Geschehen auf der Platte nach Belieben. „Wir wussten, dass wir besser als die Pritzwalker sind, die Tabelle lügt ja nicht. Zudem fehlte dem Gegner die nötige Emotion, die wir dagegen an den Tag legen konnten“, erklärte Holtmann, der Selbstkritik übte: „Ich habe in den ersten Minuten drei Fahrkarten geworfen und mich dann selbst auf die Bank verdonnert. Das ist aber unser großes Plus, wir haben alle Positionen doppelt besetzt und sind mannschaftlich ausgeglichen, weshalb das kein Problem war.“

Bis zur Pause konnten die Hanseaten eine 13:6-Führung herauswerfen, drei Minuten nach dem Seitenwechsel hatte ein Zehn-Tore-Vorsprung erstmals Bestand. Mit 17 Treffern Unterschied endete das ungleiche Duell, bereits zeitig konnte die Jubelfeier starten. „Nach der Schlusssirene kannten die Feierlichkeiten natürlich keine Grenzen, wir haben bis um 22 Uhr mit dem Gastgeber, der uns fair gratuliert hat, in der Halle verweilt. Bis in die Morgenstunden ging es dann aber zu unserem Stammgriechen in Wittstock“, so Holtmann.

Nur in Gedanken mit dabei war Trainer Thomas Brigzinsky, der nach der Saison sein Traineramt niederlegt und vom jetzigen Co-Trainer Sven Hennings beerbt wird. Brigzinsky weilte mit einer zehnköpfigen Truppe, darunter Ehefrau Sina, die Kids Vanessa-Marie und Mats sowie ehemalige Wittstocker Handballer, beim Final Four um den Deutschen Handball-Pokal in Hamburg. „Seit 22 Jahren habe ich kein Final Four verpasst, es war wieder ein tolles Erlebnis, auch wenn meine Magdeburger das Finale gegen Kiel verloren haben. Die Chancenverwertung war einfach nicht gut genug, der THW hat verdient gewonnen. Die Atmosphäre war super und trotz der Emotionalität ging es sehr fair zu“, lobt der SCM-Fan.

Seine Schützlinge, die am Samstagabend den Aufstieg unter Dach und Fach brachten, gerieten aber keineswegs in Vergessenheit. „Ich habe nach Schlusspfiff die Info bekommen, dass die Jungs das Ding gezogen haben. Schön, dass die Überraschung dann auch gelungen ist“, verrät Thomas Brigzinsky: „Ich habe Aufstiegsshirts anfertigen lassen, von denen die Spieler nichts wussten. Vor 17 Jahren bin ich selbst in die Verbandsliga aufgestiegen, damals gegen Wusterwitz. Auch da hatte sich jemand gekümmert.“ „Doppelt hält besser“ steht auf den blauen Shirts geschrieben. Nach 2017 gelang den Hanseaten der erneute Staffelsieg – nun nimmt man das Aufstiegsrecht wahr.

Das für Samstag geplante Heimspiel gegen Liebenwalde fällt dagegen aus: „Der Gegner hat schon abgesagt, weil er keine Lust mehr hat, nach Wittstock zu kommen. Wir sind sehr enttäuscht, mit Fairplay hat das nichts zu tun.“

Handball am Wochenende in der Stadthalle

Handball am Wochenende

Eine Menge Handball gibt es für die Wittstocker Sportinteressierten am Wochenende in der Stadthalle zu sehen. Am Sonnabend geht es bereits um 11 Uhr mit der männlichen Jugend D gegen Werneuchen los, gefolgt von der weiblichen Jugend B gegen Wünsdorf um 13 Uhr. Die Hansa-Damen empfangen um 15 Uhr die Gäste aus Templin, bevor um 17.30 Uhr die Männermannschaft ebenso mit Templin um Landesliga-Punkte kämpft. Für die männliche Jugend D geht es bereits am Sonntag in der Stadthalle weiter, ab 15 Uhr geht es gegen Bernau. Hansa freut sich über zahlreiche Zuschauer, für deren leibliches Wohl natürlich gesorgt wird.