B-Jugend: aus Sicht des Gegners (HSG Westhavelland)

Knappe Niederlage zum Jahresabschluss

(Spieltag: 15.12.2012)

Nach der witterungsbedingten Spielabsage Perlebergs am letzten Wochenende ging die Reise der jungen Handballer der HSG Westhavelland an diesem Samstag nach Wittstock. Kein unbekannter Gegner erwartete da die Spieler der B/C Jugend. In der Vergangenheit waren die Spiele immer recht ausgeglichen und die jeweilige Tagesform entschied über Sieg oder Niederlage. Genau diese Aussage kann man über das 1. Zusammentreffen in dieser Spielserie machen. Denn mit Wittstock siegte an diesem Tag die Mannschaft, die am Ende die etwas bessere Spielanlage hatte und auch weniger einfache Fehler machte. Dennoch wäre mit etwas mehr Glück und mehr Abgeklärtheit durchaus eine Überraschung drin gewesen.
Den Start verschliefen die Spieler aus Rathenow und lagen schnell mit 1:4 im Hintertreffen. Dass sich Wittstock in dieser Phase nicht deutlicher absetzten konnte, lag vor allem an den eigenen Fehlern und einer mit laufender Spieldauer besser werdenden Abwehrarbeit der Westhavelländer. Leider fand man im Angriff zu selten zu durchdachen Aktionen und oftmals war es nur der individuellen Stärke eines Moritz Schönemanns oder eines Julius Konschaks zu verdanken, dass das Spiel im weiteren Verlauf der ersten Hälfte ausgeglichen gestaltet werden konnte (8:7). Erst kurz vor dem Pausenpfiff konnte sich der Gastgeber aus Wittstock, begünstigt durch eigenes Überzahlspiel, auf 12:9 absetzen. Der Trainer wies in seiner Halbzeitansprache auf die weiterhin bestehende Siegchance seiner Mannschaft hin. Funktionieren konnte das allerdings nur mit dem unbedingten Einsatzwillen aller Spieler. Die Ansprache fand leider wie so oft in der Vergangenheit nicht bei allen Gehör und so war es für die Wittstocker ein leichtes, sich auf 16:11 abzusetzen. Erst einige Umstellungen in der Abwehr und auch im Angriff brachten die Rathenower wieder zurück ins Spiel. Beim Stand von 17:17 und wenig später beim 20:20 hatten wir wieder ein völlig offenes Spiel. Auf beiden Seiten wurde die Gangart in der Abwehr nun spürbar härter und leider versäumten es die Schiedsrichter hier auf beiden Seiten früher durchzugreifen. Als Spielgestalter mühte sich nun Benedikt Franz um Struktur im Angriffsspiel. Dass ihm das nicht immer gelang, lag aber eher an seinen Mitspielern, die leider zu oft ihr Glück in Einzelaktionen suchten. Tore aus herausgespielten Aktionen oder Anspielen auf einen besser postierten Mitspieler waren Mangelware. Doch zum Glück hatte man mit Moritz Schönemann an diesem Tag einen Vollstrecker, der meistens nur mit unfairen Mitteln gestoppt werden konnte. Sein bisher bestes Spiel in dieser Saison sollte jedoch nicht mit einem Sieg verfeinert werden, denn das Ende der Partie war ein Spiegelbild vom Ende der ersten Halbzeit. Wieder war es eine unnötige eigene Zeitstrafe, die Wittstock zurück auf die Siegerstraße brachte. So konnte sich, wie schon eingangs erwähnt, am Ende die Heimmannschaft über einen nicht unverdienten Sieg mit 23:21 freuen. Für die Rathenower stand bereits nach dem Abpfiff fest, auch auswärts mit einer guten Mannschaft mitgehalten zu haben und es im Heimspiel sicher etwas besser machen zu wollen. Mit einem ausgeglichen Punktekonto von 6:6 Punkten stehen die Jungs der HSG Westhavelland nun auf dem vierten Platz. Durch einige Spielabsagen hat die Tabelle aber eher eine geringe Aussagekraft. Mit Wittenberge und Neuruppin sollten jedoch die beiden stärksten Mannschaften am Ende den Sieg in der Staffel unter sich ausmachen.


Für die HSG Westhavelland spielten: Tom Burmeister, Björn Schneider (1 Tor), Julius Konschak (6), Eric-Morten Dangszat (1), Julian Brandstäter (1), Pascal Strey, Benedikt Franz (3), Moritz Schönemann (8), Chris-Morten Zobel (1) cz

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