B-Jugend: zahlt Lehrgeld

Hansa-Jugend zahlt Lehrgeld

Cottbus (2)

Hansas B-Jugend fuhr am Sonntag zum Qualifikationsturnier für die Handball-A-Jugend-Brandenburgliga nach Cottbus. In zwei Staffeln ging es für neun Teams um vier Startplätze in der Saison 2014/15. Wittstock wollte das Abenteuer Oberliga als Spielgemeinschaft mit den A-Junioren des PHC Wittenberge angehen, doch leider durften diese im Qualifikationsturnier noch nicht eingesetzt werden, womit die Chancen schon vor Beginn sehr klein waren.

Hansa wurde in die Fünfer-Staffel gelost und bekam im ersten Spiel gegen Rangsdorf sogleich die Grenzen hinsichtlich Athletik aufgezeigt. Bei besserer Chancenverwertung wäre jedoch ein engeres Ergebnis als das 10:18 drin gewesen. Im zweiten Spiel ging es gegen Falkensee, deren körperliche Überlegenheit beeindruckend war. In der ersten Hälfte funktionierte Hansas 3:2:1-Deckung recht gut und über Gegenstöße ging es überraschend mit einer 8:7-Führung in die Pause. Nach dem Wechsel schickten die Randberliner frische Kräfte ans Werk, machten die Schwachstellen der Hanseaten nun besser aus. Wittstocks kleinem Kader ging jetzt sprichwörtlich die Luft aus und so konterte sich der Gegner auf ein 13:20. Im dritten Spiel lief nicht viel zusammen, das statische Angriffsspiel der Hanseaten nutzten die Altlandsberger Gegner zu Ballgewinnen, schnellen Gegenstößen und einem hohen 25:10-Erfolg. Das vierte und letzte Spiel über 2×15 Minuten gegen Oranienburg war ein munteres Scheibenschießen mit den besseren Schützen auf Oranienburger Seite. Auch hier machte sich die körperliche und athletische Unterlegenheit der Hanseaten deutlich bemerkbar, doch das Wittstocker Team kämpfte angeführt von Fabian Langenhahn bis zur letzten Minute um jeden Ball. Der Sieg aber ging völlig verdient mit 23:11 an Oranienburg.

Die Dossestädter sind nun um viele Erfahrungen reicher, müssen aber im neuen Spieljahr erwartungsgemäß wieder im Kreisspielbezirk A um Punkte kämpfen.

Hansa: Christopher Schulz (Tor), Paul Sauer (Tor und Feld),Julian Schumacher, Tobi Zander, René Willführ, Felix Remter, Denis Köhring, Hannes Glaser, Fabian Langenhahn

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