C-Jugend: Niederlage in Wildau

Niederlage in Wildau

Handball Oberliga C Jugend: HSV Wildau – Hansa Wittstock

Am vergangenen Sonntag traf Hansa Wittstock in einem Auswärtsspiel auf den HSV Wildau. Es war aus Wittstocker Sicht ein schlechtes Spiel. Viele Konzentrationsfehler und Schwächen in der Abwehr trugen dazu bei, dass die Tordifferenz deutlich höher war als im Hinspiel in eigener Halle.

Hansa ging motiviert ins Spiel und konnte zunächst nach gelungenen Spielzügen 2 Mal in Führung gehen. Doch nach ein paar Minuten zeigten sich zunehmend die Schwächen auf Wittstocker und die spielerische Überlegenheit auf Wildauer Seite. Bis zum 5:3  konnten die Hanseaten noch auf Tuchfühlung bleiben. Danach verließ sie der Mut und Wildau zog mit einem 6:0 Lauf auf und davon. Die körperlich überlegenen Wildauer kamen fast ohne Gegenwehr durch die Wittstocker Defensive und bauten ihre Führung aus. Auch im Angriff zeigten die Hanseaten zu viel Respekt und kamen nur selten erfolgreich zum Abschluss. Somit beendete Wildau mit 20:8 die erste Spielhälfte.

Gleich zu Beginn der 2. Halbzeit machte sich die Überlegenheit der Wildauer, durch einen 11-2-Lauf, ein weiteres Mal bemerkbar. Nach sieben Minuten verletze sich der Wittstocker Mittelfeldspieler und konnte die gesamte Partie nicht mehr eingesetzt werden. Die letzten Minuten hielten sich die Wildauer in der Abwehr zurück, so dass Wittstock zu einigen Toren gelangte. Es stand am Ende 42:20.

Hervorzuheben ist, dass sich die Wittstocker Jungs trotz des klaren Rückstandes nie hängen ließen, sondern bis zum Schluss mit guter Moral kämpften. Aber an diesem Sonntag lief bei Wittstock leider gar nichts zusammen. Wenn man solche Niederlagen aber wie Wittstock  ohne gegenseitige Schuldzuweisungen übersteht und sich statt dessen gegenseitig Mut zuspricht, kann man bei diesem Teamgeist auch optimistisch in die Zukunft sehen.

Hansa: Moritz Müller (1); Maximilian Telschow – Tim Geisendorf (4); Felix Gratzkowski (2); David Ramin (2); Max Havemann (3); Johannes Ahrend (4/1); Karsten Mühmer; Alexander Häntschke (1); Maximilian Müller; Jan-Ole Ahrend(3/1)

von Jan-Ole Ahrend und Felix Gratzkowski

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