Frauen: Aus der Sicht des Gegners (Bernau)

‼️Spielbericht der Frauenmannschaft vom vergangenen Samstag‼️🤾🏼‍♀️

FK Hansa Wittstock – Handball : HSV Bernauer Bären 18:14 (11:6)

Eine schmerzliche Niederlage für die HSV Bernauer Bärinnen

Am vorletzten Spieltag der Saison fuhren die Bärinnen in einem wunderschönen Bus nach Wittstock. Der Bus war ein Geburtstagsgeschenk für Trainer Daniel Kahl von seinem Chef. Auf diesem Weg wollen wir uns auch noch im Namen der Mannschaft bedanken. Die Fahrt wird etwas Unvergessliches bleiben. Das Spiel verlief leider nicht wie erwartet. Die Anfangsphase lief sehr stockend an. Die Bärinnen fanden nicht so recht ins Spiel. Einer der Gründe dafür war unter anderem, dass die Heimmannschaft aus Wittstock Haftmittel benutzte. Das brachte die Bärinnen zunächst aus dem Konzept und so kamen viele Abspielfehler im Angriff zustande. Auch die eigene Abwehr funktioniert am Anfang nicht wie gewohnt. Durch zu schnelles herausrücken aus der Abwehr boten die Bärinnen der Heimmannschaft zu große Lücken und luden zu einfachen Toren ein. Trainer Daniel Kahl versuchte mit gezielten Anweisungen die Abwehr zu stabilisieren, mit Erfolg. Die Abwehr agierte nun cleverer und konnte gezielte Ballgewinne verbuchen, doch diese Chancen konnte man im Angriff nicht nutzen. So ging die erste Halbzeit mit 11:6 zu Ende.
In der Halbzeitpause gab es eine motivierende Ansprache. Die Mannschaft wollte und sollte noch an einen positiven Ausgang denken. Und so ging man hochmotiviert in die zweite Halbzeit. Die Abwehr stabilisierte sich weiter. Wie sagt man so schön: „Zuerst hatten wir kein Glück und dann kam auch noch Pech dazu“, denn im Angriff hatte man häufig Pech mit Pfostentreffern. Trotzdem sah man den Willen der Mannschaft, dass Spiel drehen zu wollen. 15 Minuten vor dem Ende verkürzten die Bärinnen auf 3 Tore und ab da schien wieder alles offen zu sein. Leider gab es dann einen fragwürdigen Siebenmeter für die Wittstocker Mannschaft. Zudem gab es ca. 4 Minuten vor dem Ende eine Zeitstrafe für die Bernauer Bärinnen. Eine klare Fehlentscheidung, da der Schiedsrichter meinte: „Ja keine Ahnung ob ich der richtigen Spielerin die Zeitstrafe gegeben habe aber irgendjemand muss ja geschubst haben“. Diese Aussage war ein wenig symbolisch für die Schiedsrichterleistung im gesamten Spiel. Am Ende gab es eine 18:14 Niederlage. Grund dafür war sicherlich nicht die Schiedsrichterleistung aber es sorgte für Verunsicherung. Schließlich muss man einfach sagen, dass die Niederlage deshalb so schmerzt, weil man eigentlich viel besser spielen kann, als man es da gezeigt hat. Doch es ist noch alles drin, nächste Woche gegen Oranienburg II, kann der dritte Platz festgemacht werden.

Gespielt: Arlett Hase, Sarah Raschke ( im Tor); Isabell Sachs, Charlene Noffke, Bonnie Brudler, Franziska Neumann, Franziska Patzelt, Jacqueline Voigt, Dayana Jüngling, Katja Stünkel
Auf der Bank: Daniel Kahl (Trainer), Mareike Steinert (Co-Trainerin)

#HSVBB🐻#eineLeidenschaft❤️#einVerein#eineBusfahrtdieistschön😂#nichtohnemeinTeam

von: https://www.facebook.com/permalink.php?story_fbid=1865843943489900&id=969536843120619

Frauen: Aus der Sicht des Gegners (TSG Liebenwalde)

Handball Frauen Kreisliga Spielbezirk B

FK Hansa Wittstock – TSG Liebenwalde 15:18 (8:8)

Die Hansa-Frauen erzielten den ersten Treffer. Liebenwalde glich aus und konnte durch konzentrierte Aktionen erfolgreich agieren. Bis zur 3:1- Führung der Gäste hatte Wittstock wenig entgegenzusetzen. Doch die TSG ging leichtfertig mit gut herausgespielten Torchancen um. Das gab den Gastgeberinnen die Möglichkeit, vier Treffer in Folge zu erzielen und in Führung zu gehen (5:3). Beide Mannschaften produzierten eine Reihe von technischen Fehlern, wodurch die Partie recht zerfahren blieb.

Liebenwalde bestimmte zwar das Spielgeschehen, konnte die Überlegenheit jedoch nicht im Ergebnis abbilden. Mit einem 8:8-Unentschieden ging es in die Halbzeitpause.

Es waren wiederum die Gastgeberinnen die nach Wiederanpfiff den ersten Treffer erzielten (9:8). Nun kam das Oberhavelteam mit einer aufmerksamen Abwehr und druckvollen Angriffsaktionen zu drei Treffern in Folge (9:11). Wittstock verkürzte auf 10:11, konnte die erfolgreiche Phase der TSG – Frauen jedoch nicht stoppen. Über die Stationen 10:14, 11:15 und 13:17 behaupteten die Gäste ihren Vorsprung. Trotz einer Vielzahl vergebener Chancen und einer keinesfalls stabilen Deckungsreihe konnte Liebenwalde die Partie am Ende verdient mit 18:15 für sich entscheiden.

Fairplay: Wittstock 2x Gelb, Liebenwalde 3x Gelb, 2x 2min

Liebenwalde: Kräuter –Obst (5), Kempfer (4), Devrient (3), Fischer (2), Solf (2), Paasche (2), Rosigkeit, Weise,Stegemann

Olaf Ernst, 05.11.2017

Quelle: http://www.tsgliebenwalde.de/F2/f_04112017.pdf