Männer: Hansa Wittstock vor Rückkehr in die Landesliga

Gunnar Reblin 01.04.2015 20:01 Uhr
Red. Neuruppin, lokales@ruppiner-anzeiger.de

Hansa Wittstock vor Rückkehr in die Landesliga

Wittstock/Neuruppin (MZV) Ein spannenderes Meisterschaftsfinale wie es in der Handball-Spielunion der Männer bevorsteht, kann es wohl kaum geben. Mit einem Sieg im Heimspiel gegen Elektronik Kyritz kann Spitzenreiter Hansa Wittstock beim Saisonfinale den Titel perfekt machen. Egal, wie dieses Spiel ausgeht, die Hanseaten kehren mit Beginn der Serie 2015/2016 in die Landesliga zurück.

Aufstieg in Sicht: Coach Thomas Brigzinsky stellt sich mit Hansa in der neuen Landesliga-Saison wieder im Sportcenter vor. Dann gibt es eine Neuauflage des Derbys gegen den HCN.   Aufstieg in Sicht: Coach Thomas Brigzinsky stellt sich mit Hansa in der neuen Landesliga-Saison wieder im Sportcenter vor. Dann gibt es eine Neuauflage des Derbys gegen den HCN.

© MZV/Marcus Gansewig

Der Grund: Die Kyritzer nehmen ein Aufstiegsrecht als möglicher Meister nicht wahr. „Wir sind gut mit den Kyritzern befreundet. Und sie haben uns das so mitgeteilt“, erklärte Hansa-Coach Thomas Brigzinsky auf Nachfrage. Er hat die Planungen für die Landesliga schon so gut wie abgeschlossen. „Zunächst einmal wollen wir aber Meister werden. Denn als Zweiter aufsteigen, hat immer so ein Geschmäckle.“ Brigzinsky sieht das finale Duell gegen Kyritz auf Augenhöhe und zudem als Gradmesser an. „Auch Kyritz hat absolut das Niveau für die Landesliga. Das wird eine enge Kiste.“ Mit einem Erfolg und einem Siegerpokal in den Händen feierten es sich natürlich besser bei der anschließenden Saisonabschlussfete. Die Partie gegen Kyritz am 18. April beginnt jedoch eine Stunde später, nicht wie angesetzt um 17 Uhr, sondern um 18 Uhr.

Mit einem Titel und der dazugehörigen Rückkehr auf Landesebene – dort stehen dann Derbys gegen Pritzwalk und den HC Neuruppin an – würden sich die Wittstocker ihre Aufbauarbeit in den vergangenen zwei Jahren ein Stück weit belohnen. Denn bei FK Hansa entsteht wieder richtig was. Laut Thomas Brigzinsky planen die Wittstocker zur neuen Saison mit zwei Männerteams. Die neu geschaffene Reserve kämpft in der Spielunion um Punkte. „Das ist gut für unsere älteren Spieler, die mal ab und zu auflaufen wollen, und den nachrückenden Nachwuchs“, so Brigzinsky. Bereits jetzt bekommen A- und auch B-Junioren, die bereits 17. Lebensjahr erreicht haben und mit einem Doppelspielrecht ausgestattet wurden, im Männerkader ihre Einsätze. Eine A-Jugend stellt der Verein zur neuen Serie jedoch nicht. Die Talente rücken allesamt auf. Zudem kehrt Marc-Steffen Köhring zu seinem Heimatverein zurück, nachdem er zuletzt zwei Jahre das Trikot des PHC Wittenberge trug.

Und auch eine Frauenmannschaft könnte es in Wittstock zeitnah wieder geben. Brigzinsky: „Wir haben aktuell einen Stamm von 14 Mädels im Alter von 15 bis 16 Jahren. Derzeit trainieren sie regelmäßig, sollen aber zur neuen Saison ihre ersten Spiele machen.“ Die 21-jährige Svenja Schlabach, im Vorjahr aus Niedersachsen zugezogen, engagiert sich nicht nur als Schiedsrichterin beim FK Hansa, sondern auch als Trainerin bei den Handballerinnen. Und für Nachwuchs ist auch gesorgt. Eine weibliche D-Jugend unter der Regie von Hannes Holtmann wird für den Spielbetrieb gemeldet.

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