I. Männer: 3:2:1-Deckung war Garant für den Erfolg

Handball-Landesliga: Hansa Wittstock – Grün-Weiß Werder II 36:29 (22:16)

Eine gestaffelte 3:2:1-Deckung der Landesliga-Handballer von Hansa Wittstock war am Sonnabend im Heimspiel gegen Grün-Weiß Werder II der Garant für den 36:29 (27:18)-Erfolg.

Zum ersten Mal in dieser Saison hatte Hansa-Coach Thomas Brigzinsky – der 16. Minute Rot sah, nachdem er einen verletzten Spieler hatte behandeln wollen, es ihm von einem Schiedsrichter erlaubt und vom anderen aber verwehrt worden war – eine volle Bank. Nach einigen Negativ-Erlebnissen in den vergangenen Partien sollte vor heimische Kulisse ein Erfolg her, um wieder Selbstvertrauen aufzubauen. „In der abgelaufenen Saison war gegen Werder bereits ein 38:28 herausgesprungen. Trotzdem haben wir nicht damit gerechnet, dass es ein Spaziergang wird“, so Hansa-Coach Thomas Brigzinsky.

Trotzdem führte Werder beim 1:0 das einzige Mal und hielt nur bis zum 4:4 über Gegenstöße mit. In der Folge war das Rückzugsverhalten der Dossestädter vorbildlich. Die Gastgeber präsentierten sich absolut kompromisslos in ihren Abschluss- und Angriffshandlungen. Marc-Steffen Köhring hatte der Anfangsphase auf der Halbposition seinen Stempel aufgedrückt, während Hannes Holtmann als Deckungsspitze immer wieder zu Gegenstößen kam. So setzte sich Hansa Stück für Stück ab, in diesem ansehnlichen Spiel mit viel Offensivdrang, mit viel Dynamik und Tempo. Über ein 13:9 und 18:14 ging es mit einem 22:16 in die Pause.

Nach dem Wechsel hatten beide Teams einen ziemlichen Stotterstart. In den ersten sechs Minuten fiel nur ein Tor. Dann nahmen beide Mannschaften ihre Bemühungen wieder auf. Doch das Spiel der Werderaner wurde mehr und mehr von technischen Fehlern durchzogen. Der schwächeren Abschlussquote Hansas verdankten es die Gäste, dass die Partie in dieser Phase noch nicht entschieden wurde. Die Grün-Weißen blieben mit ihrer athletischen Spielweise brandgefährlich. Hansa konnte sich auf der anderen Seite bei Keeper Rico Teschner bedanken, dass Werders Zwischenspurt nicht gefährlich wurde. Zum Ende plätscherte die faire Partie nur noch vor sich hin.

Hansa Wittstock: Teschner, Hamann – Heukeshoven, Barthel, Schützmann, Holtmann (14/3), Galle, Köhring (9), Lemcke, Hennigs (5), Neumann (2), Zugwurst, Schmidt, Gießel (6)

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