I. Männer: aus Sicht des Gegners (HSG Westhavelland)

von: http://www.hsv-rathenow.de

Mit einem Arbeitssieg in die Winterpause

(Spieltag: 08.12.2012)

Am vergangenen Samstag bestritt die erste Männermannschaft der HSG Westhavelland das letzte Punktspiel des Jahres. Dazu war man zu Gast beim FK Hansa Wittstock. Nach dreiwöchiger Pause wollte die HSG den guten Saisonverlauf fortsetzen und den ersten Tabellenplatz mit in die Winterpause nehmen. Dazu standen Stefan Köpke neun Feldspieler und zwei Torhüter zur Verfügung. Beim Blick auf die Tabelle war die HSG Favorit in deisem Spiel. Doch Köpke warnte seine Mannschaft, den Gegner nicht zu unterschätzen. Offensichtlich stellen die Wittstocker eine kampfstarke Mannschaft, die gerade zu Hause gute Leistungen abrufen kann. Es war also die Einstellung, die in diesem Spiel stimmen musste. Das machte Köpke seinen Spielern vor dem Spiel klar. Will man sich an der Tabellenspitze behaupten muss im Angriff aber auch in der Deckung konzentriert gearbeitet werden.
Die Halle war gut besucht und die Zuschauer sollten ein gutes Spiel beider Mannschaften zu sehen bekommen. In der Anfangsphase hatte die HSG Probleme im Angriff gegen die gut agierende 3-2-1 Deckung der Gastgeber. Die körperlich unterlegenen Wittstocker nutzten diese Variante konsequent, um den Spielfluss der HSG früh zu stören und die Rückraumspieler fern vom eigenen Tor zu halten. Selbst konnten sie ihre Chancen besser nutzen als die HSG und führten zur Hälfte der ersten Halbzeit mit 7:4. Zu erwähnen ist hier lediglich das 3:2 durch Pascal Fandry, welches den 200. HSG-Saisontreffer bedeutete. Es folgte eine gute Phase der HSG, in der es gelang, die Deckung der Wittstocker zu überwinden. Die sich bietenden Möglichkeiten wurden konsequent genutzt und so drehte sich das Ergebnis auf 8:9 zu Gunsten der HSG in der 20. Minute. Grund genug für den Heimtrainer, seine Auszeit zu nehmen. Bis zur Halbzeit konnte sich keine der beiden Mannschaften absetzen und so ging es beim Stand von 12:13 in die Kabine.
Es war das erwartete harte Stück Arbeit, was die HSG in diesem Spiel zu leisten hatte. Wittstock war ein ebenbürtiger Gegner und spielerisch mit die beste Mannschaft der Liga. Köpke forderte also noch mehr Konzentration und kämpferische Einstellung seiner Spieler, um dieses Spiel zu gewinnen. Sieger sollte der werden, der bereit ist, den entscheidenden Tick mehr zu geben.
Auch die zweite Halbzeit bot ein intensives, durch Kampf betontes Spiel beider Mannschaften. Die HSG führte zwar immer, konnte sich aber nie mehr als mit zwei Toren absetzen. Es war klar, wer sich als erster eine Schwächephase erlaubte, würde das Spiel verlieren. So marschierten beide Mannschaften im Gleichschritt durch die zweite Halbzeit (14:15; 16:17; 18:19). Dann gelang es der HSG erstmalig, sich mit drei Toren abzusetzen. In der 50. Minute erhöhte man auf 18:21. Das Spiel blieb intensiv, doch es gelang der Köpke-Truppe bis zum Ende, diesen Vorteil nicht mehr aus der Hand zu geben. Wittstock kämpfte zwar und konnte noch einmal verkürzen (25:26), doch am Ende stand es 26:28 für die HSG.
In einem guten Handballspiel zweier gleichwertiger Mannschaften konnte sich die HSG am Ende knapp durchsetzen und damit die Tabellenführung in die Winterpause retten. Für Stefan Köpke war dieser Sieg das Ergebnis einer tollen mannschaftlichen Leistung seiner Truppe, die zu keinem Zeitpunkt nachgelassen hat und den Kampf des Gegners angenommen hat. Er zieht den Hut vor den Gastgebern, die der HSG über 60 Minuten Paroli geboten haben. Mit dem bisherigen Saisonverlauf ist er zufrieden und ist gespannt auf das letzte Hinrundenspiel im Januar gegen die zweite Vertetung von Werder, die wohl auch im Kampf um den Titel mitspielen wird.

Es spielten: Wilke, Pitsch im Tor; Munk (1), Puhl (1), Dohrn (3), Melzer (8), Hilgendorf, Söchting (4), Fandry (5), Woizick (3), Köpke (3).

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