I. Männer: aus Sicht des Gegners (TSG Liebenwalde)

von http://tsgliebenwalde.de/

TSG Liebenwalde – FK Hansa Wittstock 26:21 (11:12)

Nach zuletzt zwei Meisterschaftsniederlagen gegen den Oranienburger HC III (24:29) und Blau-Weiß Wusterwitz II (25:28) fanden die Männer der TSG Liebenwalde mit einem verdienten 26:21 (11:12)- Heimsieg in der letzten Begegnung der Hinrunde gegen Hansa Wittstock wieder in die Erfolgsspur zurück. Spielentscheidend in dieser intensiv geführten Partie mit 10 Zeitstrafen und zwei Roten Karten war ein furioser 8:0-Lauf der TSG-Akteure zwischen der 27. und 42.Spielminute.
Gegen die unbequemen Dossestädter lagen die gut startenden Oberhavelländer in der Anfangsviertelstunde mehrfach mit zwei Toren vorn (5:3, 6:4 und 7:5/16.). Dann jedoch häuften sich bei den Gastgebern die technischen Fehler in den Angriffsaktionen und die Abwehrformation bekam erhebliche Schwierigkeiten mit den antrittsschnellen Wittstockern. Als in der 22.Spielminute der bis dahin treffsicherste TSG-Akteur Daniel Albrecht von den Luckenwalder Referees eine umstrittene Rote Karte bekam, da schien die umkämpfte Partie zugunsten des vorjährigen Vizemeisters zu kippen. Beim 9:12 (27.) hatten sich die Oberhavelländer einen größeren Rückstand eingehandelt. Rechtzeitig vor der Halbzeitpause brachten Eric Böhm und Dennis Dziellack den einheimischen Tabellenvierten aber wieder auf 11:12 heran.

Hoch konzentriert und mit einem sich prächtig steigernden Torhüter Marc Stegemann (entschärfte insgesamt vier Strafwürfe) kamen die Hausherren aus den Kabinen. Mit einem furiosen Auftritt und tollen Treffern von Martin Broja, Eric Böhm und Tobias Pfennig zog Liebenwalde auf 17:12 (42.) davon. In dem weiter mit äußerst harten Bandagen geführten Duell rannten sich die Nordbrandenburger oft in der keinen Handbreit Spielraum bietenden TSG-Defensive fest. Als der 50jährige Liebenwalder Oldie Olaf Ernst zwei Mal in Unterzahl traf (19:14 und 22:16/48.), da schien der Weg auf die Siegerstraße frei. Aber die trotz des nun klaren Rückstandes vehement um den Anschluss ringenden Akteure aus dem Nachbarkreis Ostprignitz-Ruppin kamen vor allem über ihren erfolgreichsten Werfer Marc-Steffen Köhring beim 24:21 (57.) noch einmal in Schlagdistanz. Das Oberhavelteam ließ sich vor den 77 Zuschauern in der Weinberghalle jedoch nicht mehr aus der Erfolgsspur verdrängen. Patrick Stempka und der an diesem Tag eine starke Leistung abliefernde Dennis Dziellack machten mit den beiden letzten Treffern der Partie den Sack endgültig zu.
Mit dem Endresultat von 26:21 holten die TSG-Männer ihren fünften Saisonsieg heraus und bleiben im Kampf um die Medaillenränge der Landesliga Nordwest vorn mit dabei. Am nächsten Sonnabend um 18.00Uhr läuft dann Spitzenreiter HSG Westhavelland in der Liebenwalder Weinberghalle auf.

TSG Liebenwalde: Stegemann – Böhm (5), Broja (4), Dziellack (4), Stempka (3), Albrecht (3), Ernst (2), Jüterbock (1), Lahl (1), Pfennig (1), Christahl (1), Fledrich (1).

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