I. Männer: aus Sicht des Gegners (TSG Liebenwalde)

TSG Liebenwalde – FK Hansa Wittstock 38:20 (19:5)
von http://www.tsgliebenwalde.de/

Männer Landespokal
Saison 2012/13 Spielplan 2012/13

Nach zwei bemerkenswerten Pokalerfolgen in den Duellen mit dem gleichklassigen Landesligisten SSV Rot-Weiß Friedland (26:23) und dem höherklassigen Verbandsligisten Blau-Weiß Dahlewitz (26:24) trafen die Männer der TSG Liebenwalde in der zweiten Runde des brandenburgischen Landespokals auf den Staffelkontrahenten FK Hansa Wittstock. Die nach einem guten Saisonstart in der Meisterschaft zuletzt allerdings zwei Niederlagen in Folge kassierenden TSG-Akteure gingen nervlich angeschlagen in diesen mit Spannung erwarteten Pokal-Fight zweier Landesligisten. Doch mit einem in dieser Höhe nicht zu erwartenden 38:20 (19:5)-Kantersieg gegen die Dossestädter warfen sich die Oberhavelländer nicht nur den Frust von der Seele, sondern zogen mit einer überzeugenden Leistung in das Anfang Januar 2013 stattfindende Achtelfinale des brandenburgischen Landespokals ein.

Nach der sich wie ein Lauffeuer in der Weinberghalle verbreitenden Kunde vom phänomenalen Auswärtssieg der TSG-Damen in Eisenhüttenstadt wollten die Liebenwalder Männer nicht nachstehen. Die Gäste aus Wittstock vermochten die Partie nur bis zum 3:3 (7.) offenzuhalten, gingen dann aber im Liebenwalder Angriffswirbel unter. Mit einem fulminanten 14:0-Lauf innerhalb von 20 Minuten spielten die Hausherren die Hansa-Akteure an die Wand (17:3/27.). Eine starke Abwehr mit dem frisch gebackenen Vater Jens Eckner zwischen den TSG-Pfosten ließ den jungen Nordbrandenburgern kaum Spielraum, so dass die Liebenwalder Konterwaffe stach. Da man außerdem mit eindrucksvollen Kombinationen die Defensive des vorjährigen Vizemeisters aushebelte, mündete die TSG-Dominanz in ein den 86 Zuschauern in der Weinberghalle sichtlich Freude bereitendes Torfestival. Geschlagene 20 Spielminuten gelang dem konsternierten Landesliga-Rivalen überhaupt kein Treffer.
Nach dem hohen 19:5-Pausenstand erzwangen die Wittstocker nach dem Kabinengang zwar eine anfängliche Gleichwertigkeit (22:8/34.), doch mit einem lupenreinen Hattrick von Martin Broja sowie Toren von Daniel Albrecht (2) und Florian Christahl holte das Oberhavel-Team beim 28:8 (41.) einen satten 20-Tore-Vorsprung heraus. Zu diesem Zeitpunkt musste man für den Tabellensechsten aus der Dossestadt ein schlimmes Auswärtsdesaster befürchten. Aber trotz des gewaltigen Rückstandes erlosch der anerkennenswerte Widerstand der Gäste nicht (29:13/47.). Die Liebenwalder Abwehrformation agierte in der Folge nicht mehr so konzentriert und in den Angriffsaktionen ließ man auf der Jagd nach der 40-Tore-Marke zahlreiche Torchancen aus. Trotzdem blieb die TSG spielbestimmend und schaffte über die Zwischenstände von 31:14 und 35:17 (55.) beim Abpfiff der gut amtierenden Schiedsrichter aus Altlandsberg einen klaren 38:20-Schlusserfolg. Den Treffer zum 38:20-Endstand erzielte John Buley, so dass sich alle 10 Liebenwalder Feldspieler in die Torschützenliste eintragen konnten.
Nun ist man in Liebenwalde auf die Auslosung für das Achtelfinale am 5./6.Januar 2013 gespannt, denn sowohl die Frauen als auch die Männer der TSG haben diese dritte Runde im brandenburgischen Landespokal erreicht.

TSG Liebenwalde: Eckner, Stegemann – Kersten (7), Böhm (6), Albrecht (6), Jüterbock (4), Christahl (4), Broja (3), Burkhardt (3), Dziellack (2), Ernst (2), Buley (1).

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