I. Männer: Deckung war Garant für Sieg

LL N-W: FK Hansa Wittstock vs. SV Eichstädt 32:21 (17:8)

Deckung war Garant für Sieg

Mit einem in der Höhe unerwarteten 32:21 Sieg haben die Hanseaten weitere zwei Punkte auf der Habenseite gegen den Abstieg erspielt.

Bereits Freitag begann die Vorbereitung der Hanseaten auf das Sonntagsspiel. Mit einer defensiveren Variante der 3:2:1-Deckung wollte Trainer Brigzinsky die Einläufer der Eichstädter unter  Kontrolle bringen und eine schnelle Sortierung der Deckung erwirken. Man wusste um diese Stärke der Eichstädter.

Hansa startete mit dem ersten Angriff und enttäuschte im Abschluss. Eichstädt auf der anderen Seite ebenfalls. So dauerte es drei Minuten, ehe Eichstädt den ersten Treffer markierte. Hansa brauchte mehr als fünf Minuten zum 1:1. Der Rückraum stotterte noch, immer wieder schloss man zu früh und unvorbereitet ab. Eichstädt hingegen hatte arge Probleme mit der defensiven 3:2:1-Deckung der Hanseaten, die ohne Probleme auch die Einläufer kontrollierten und nach erfolgreicher Übergabe die Halbangreifer attackierten konnten. Eichstädt wirkte schon früh Ideenlos und konnte nur auf 1:1-Situationen hoffen, die dann teilweise vom gut aufgelegten Rico Teschner entschärft wurden. Hansa konnte so die ersten Konter unterbringen und zog auf 8:3 davon. Aus dem Positionsangriff schien nun auch Marc-Steffen Köhring warmgeschossen zu sein und konnte einige Kracher aus dem Rückraum unterbringen. Am Ende des Spiels standen zehn Tore auf dem Spielberichtsbogen für ihn. Eichstädt versuchte nun, die Hanseaten früher anzunehmen und den Spielaufbau zu stören. Aber durch Sperren im Zentrum der Eichstädter Abwehr konnte Hannes Holtmann immer wieder die Lücken effektiv nutzen. Zum Pausentee hatte Hansa schon ein sicheres 17:8 auf der Anzeigentafel stehen.

Tom Goessgen, der Trainer Brigzinsky an der Seitenlinie vertrat, warnte in der Halbzeitansprache davor, den Gegner schon abzuschreiben. „Die werden sich schon noch was einfallen lassen!“ Dementsprechend fing der erste Sechser wieder an. Wie befürchtet lief es nicht rund. Gästetrainer Zuch verordnete Rückraumshooter Köhring eine Manndeckung.  Eichstädt verkürzte auf 20:13, ehe sich die Hanseaten wieder fingen und die Manndeckung für ein breites Spiel nutzten und dann in 1:1- Situationen zum Erfolg kamen. Beim 23:13, zur Mitte der zweiten Hälfte, wechselte Ersatztrainer Goessgen dann munter durch, was den Spielfluss ein wenig hemmte. Trotzdem gelang es Eichstädt nicht, die Situation zu nutzen. Hansa konnte seinerseits mit sehenswerten Treffern den Abstand halten. Zehn Minuten vor dem Ende sah dann Aufbauspieler Holtmann die dritte Zweiminuten-Strafe. Es entwickelte sich daraufhin dann ein Hasen-Handballspiel mit einem Torhüter-Plus bei Wittstock. So konnte das Heimteam immer wieder eine Zweier- bis Dreier-Torfolge vorlegen, ehe Eichstädt ein Tor erzielte. Am Ende stand ein 32:21 Sieg zu Buche.

FK Hansa Wittstock: R. Teschner – Ch. Hamann (1), C. Anton, P. Barthel (1), J. Schützmann (1), H. Holtmann (9), M. Willführ (1), R. Gießel (3), M. Köhring (10), T. Altmann, T. Hennigs (4), F. Neumann (1), T. Zugwurst (1), D. Schmidt

SV Eichstädt: N. Warnemünde, I. Pauli – D. Kolewe (1), P. Wiezorrek (2), E. Tews (1), A. Bräseke, C. Schremmer (1), M. Dargatz (5), M. Sitz (7), J. Ihle (1), B. Hartmann (3)

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