I. Männer: deutlicher Heimsieg


Hansa Wittstock – SV Blau-Weiß  Wusterwitz II: 36:22 (19:7)

Zur Halbzeit des Länderspiels der deutschen Handball- Nationalmannschaft gegen die Schweiz stand es am Sonnabend  19:7. Auch in der Wittstocker Stadthalle waren die Teams mit diesem Ergebnis in die Pause gegangen. Es standen sich zum Landesliga-Spiel Hansa Wittstock und der SV Blau-Weiß Wusterwitz II gegenüber.

Die Gäste waren nur mit sechs Feldspielern und einem Torhüter angetreten. Damit hatte die ersatzgeschwächte Truppe kaum eine Chance gegen die zwölf Spieler des Gastgebers. Dementsprechend schnell führte Hansa mit 4:1 und kämpfte sich kontinuierlich auf 10:3 davon. Die Dossestädter deckten extrem offensiv und zwangen ihre Gegner in unbequeme Schusspositionen. Zudem liefen die Hanseaten immer wieder Gegenstöße. Nach 20 Minuten war  beim 14:4 die erste Zehn-Tore-Führung gepackt.

Bei Wittstock kamen mit Martin Willführ und Lucas Kipcke zwei A-Junioren zum Einsatz. Die beiden 17-Jährigen feierten einen Einstand nach Maß und erzielten zusammen fünf Tore. Bereits beim 19:7 zur Pause war die Partie entschieden.

Nach dem Wechsel sollte die Konzentration trotzdem hochgehalten werden. „Aber das hat nicht funktioniert. In der Deckung wurde gefaulenzt. Wir ließen die Beinarbeit vermissen. Dadurch kamen auch Zeitstrafen zustande“, ärgerte sich Trainer Thomas Brigzinsky. So spielten die Gäste munter mit, steckten trotz personeller  Dezimierung nach 45 Minuten nie auf und präsentierten sich in Hälfte zwei von der Einstellung her sehr viel besser als die Hanseaten.

In den letzten fünf Minuten aber zog Wittstock das Tempo noch einmal an und kam zum 36:22 ­– Mit diesem Ergebnis trennte sich zeitgleich auch die deutsche Nationalmannschaft von der Schweiz.

Hansa: Teschner, Hamann – Kipcke (2), Bathel (6), Holtmann (6/1), Willführ (3/1), Schützmann (2), Köhring (5), Hennigs (6), Zugwurst (3), Anton (1), Schmidt (2)

Wusterwitz II: Gropler – Schindler (3/2), Grohmann (8), Moehring (2/1), Wandelt (1), Ledig (4/1), Quitzdorf (4)

 

Sina Brigzinsky

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