I. Männer: Klasse gesichert

Klasse gesichert

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Handball-Landesliga Männer: HV Grün-Weiß Werder – Hansa Wittstock 29:30 (17:18)

Nachdem die Hanseaten in den vergangenen Jahren in Werder immer gut mitspielten, jedoch im Gegensatz zu den Heimspielen nie etwas mitbrachten, sollte dieses Mal der Bock umgestoßen werden. Für beide Teams ging es aufgrund der Ligareform immer noch um den Klassenerhalt. Somit war kein Freundschaftsspiel zu erwarten.

Hansa startete wie gewohnt mit einer offensiven 3:2:1-Formation in der Deckung und hoffte auf schnelle Ballgewinne. Der Gegner spielte den Gästen in die Karten und so konnte Wittstock permanent vorlegen. Marc-Steffen Köhring und Hannes Holtmann waren als Aktivposten im gebundenen Angriff von ihren etwas hüftsteifen Gegenspielern nicht zu stellen und so erhöhte Hansa nach 20 Minuten auf 11:8. Werder versuchte seinerseits seine großgewachsenen und wurfstarken Rückraumspieler in Position zu bringen und konnte in der Folge oftmals den freien Kreisläufer bedienen. Es entwickelte sich eine torreiche und ansehnliche Partie in Halbzeit eins. Kurz vor der Pause erhielt Hannes Holtmann nach einem Foul am Werderaner Außenspieler die Rote Karte. Nachdem das Schiedsrichterteam dann zügig die pädagogischen Mittel gegen die Wittstocker Bank ausschöpfte, kehrte schnell Ruhe ein. Das tat dem Hansa-Team sichtlich gut, denn der Verlust des Leitwolfs wurde schnell kompensiert. In dreifacher Unterzahl gelang ein Treffer, doch auch der Gastgeber beließ es dabei. So ging es mit einem 18:17 für Wittstock in die Pause.

Nach dem Wechsel war für die Torhüter Christian Hamann und Tobias Altmann viel Einsatzzeit garantiert – jedoch als Feldspieler. Im Kasten der Hanseaten wiederum wurde Rico Teschner fast unbezwingbar, während vorn Tobias Hennigs und Tobias Zugwurst trafen. Hansa verstärkte seine Bemühungen in der Defensive, lief viele Gegenstöße und zwang den Gastgeber nach einem 5:0-Lauf zum 24:19 in die Auszeit. Der Abstand wurde stabil gehalten, bis den Männern um „Chef“ Frank Neumann die Kräfte schwanden. Auf der Bank hatten der siebzehnjährige Martin Willführ und Rekonvaleszent Marcus Lemcke Platz genommen und konnten für nur kurze Pausen sorgen. Tobias Zugwurst verabschiedete sich in der 56. Minute mit der dritten Zeitstrafe. Es wurde nach dem 30:26 für Hansa noch einmal spannend. Werder verkürzte auf ein Tor und nahm sich fünf Sekunden vor der Sirene einen Wurf aus acht Metern, den Keeper Teschner aus dem linken unteren Eck kratzte. Die zwei Punkte waren im Sack, der Klassenerhalt geschafft – der Rest war Jubel.

Für die Hanseaten geht es nächste Woche zum bereits feststehenden Aufsteiger Westhavelland, wo auch die Youngsters reichlich Einsatz erhalten werden.

Werder: Töpfer/Klemt – Guttwein; Freimark; Schiller (4); Schüler (1); Kreuzberger; Pankow (1); Müller (3); Heintsch (7); Henschke (2); Graffunder (1); Heuer (3); Wascher (7)

Hansa: Teschner – Hamann (2); Holtmann (5); Willführ; Köhring (6); Lemcke; Altmann (2); Hennigs (8); Neumann (1); Zugwurst (6)

T.B.

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