I. Männer: versöhnlicher Saisonabschluss

von Marcus Gansewig, Ruppiner Anzeiger‏

Die Landesliga-Handballer von Hansa Wittstock haben sich selbst einen versöhnlichen Saisonabschluss beschert, gewannen am letzten Spieltag daheim gegen Liebenwalde mit 30:22 (16:10).
„Wir wollten uns mit einem vernünftigen Ergebnis und einer vernünftigen Leistung verabschieden“, erklärt Hansa-Trainer Thomas Brigzinsky und bilanziert zufrieden: „Beides haben wir geschafft.“
In einem von vielen Nickligkeiten geprägten Spiel übernahmen die Gastgeber früh das Kommando und die Führung. Beides sollten sie auch nicht mehr abgeben. „Wir haben eine ziemlich gute, offensive Deckung hinbekommen“, erläutert der Coach das Erfolgsrezept gegen bissige Liebenwalder, die noch um den Klassenerhalt kämpften. Auch deshalb wollte Brigzinsky die Partie unbedingt mit vollem Einsatz bestreiten. „Es sollte schließlich keine Wettbewerbsverzerrung entstehen.“
Diese Befürchtung hatte sich schnell gelegt und spätestens zur Halbzeit, als Hansa mit 16:10 „recht ruhig in die Pause“ ging war Brigzinsky klar, dass hier nichts mehr anbrennen würde. Zwar versuchte Liebenwalde noch weiterhin alles, um die Punkte in Wittstock zu erhaschen, doch „unser Sieg war zu keiner Zeit in Gefahr“.
Etwas in Gefahr hingegen war die Gesundheit der Spieler in der Schlussphase, in der es hoch her ging – auf beiden Seiten. Brigzinsky: „Ich habe dann eineinhalb Minuten vor dem Ende noch mal eine Auszeit genommen, um die Gemüter zu beruhigen.“ Der Plan des Coaches ging auf und letztlich „haben wir uns schiedlich, friedlich getrennt“. Während Liebenwalde nun um den Klassenerhalt zittert, freut sich Wittstock über eine gelungene Saison.

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