II. Männer: Altherrenturnier Osterburg

Geschrieben von: http://www.volksstimme.de/sport/lokalsport/stendal (Wolfgang Seibicke)

Der Gastgeber muss den im Direktduell besseren Wittstockern den Vortritt lassen

Aus dem Handballtunier, dass am Wochenende in Osterburg anlässlich des doppelten Jubiläums (85 Jahre Handball in Osterburg, 40 Jahre Sportfreundschaft mit dem polnischen Wielun) über die Bühne ging, sind die Frauen 1 der gastgebenden HSG und die Altherren von Wittstock als Sieger hervorgegangen.

Osterburg l Natürlich war im Turnier der Altherren besonders interessant, wie die Gäste aus dem polnischen Wielun anlässlich des Jubiläums abschneiden würden. Schließlich hatten sie den sportlichen Handballtreff im Laufe der Jahre auch schon mehrfach für sich entschieden.

Diesmal aber gelang es ihnen nicht, ganz vorn zu landen. Am Ende wurde die Mannschaft MKS Wielun Vierter im Feld von fünf Teams.

Dabei ging es im Verlauf des Wettkampfes meist sehr eng zu. Zweimal war zwar ein Endstand von 10:5 zu registrieren, doch die Partien mit ein beziehungsweise zwei Treffern Unterschied waren deutlich in der Mehrheit. Interessant, dass es angesicht der Knappheit zu nicht einem Unentschieden kam.

Blau-Weiß Grevesmühlen hatte am Ende des Altherrenturniers als Tabellenletzter zwar keinen Pluspunkt auf seinem Konto, doch die Mecklenburger machten es der Konkurrenz offtmals dennoch nicht gerade leicht.

MKS Wielun kam mit einem ausgeglichenen Punktverhältnis von 4:4 und einer positiven Tordifferenz (+ 5) auf dem vierten Platz ein. Vor die Osteuropäer setzten sich die punktgleichen Salzwedeler, allerdings mit einem negativen Torverhältnis (-3). Wären sie nicht eigentlich Vierter?

Nein, denn vor dem Turnier hatte Veranstalter HSG Osterburg sogar schriftlich darauf aufmerksam gemacht, dass bei Punktgleichheit das Ergebnis des direkten Aufeinandertreffens den Ausschlag über die Platzierung gibt. Und das traf nicht nur auf die Ränge drei und vier zu, wo Salzwedel das Team aus Wielun mit 10:8 bezwungen hatte, sondern auch auf die Ermittlung des Turniersiegers.

Zwar besaßen die Osterburger am Ende bei 6:2 Zählern das bessere Torverhältnis (+8 gegenüber 0) als Hansa Wittstock. Den Turniersieg aber schnappten sich die Nordbrandenburger weg. Eben, weil sie das Direktduell mit den Biesestädtern mit 9:7 zu ihren Gusten entschieden hatten.

In der Osterburger Mannschaft standen übrigens mit Martin Drescher und Falko Lemke zwei Spieler, die sich vor etlichen Jahren handballerisch betätigt hatten und jetzt einen Neuanfang wagen.

Als bester Spieler bei den Altherren ist Boris Löhlein (Wittstock) auserkoren worden, bester Torwart war Jacek Papierz (Wielun).

Im Frauenturnier setzte sich Favorit HSG Osterburg 1 durch, die Mannschaft verlor jedoch einen Zähler durch ein 10:10 gegen Neuferchau/Kunrau. Zweiter wurde Turnierneuling Langenbogener SV aus dem Süden unseres Bundeslandes (Bezirksliga Süd, 5. der letzten Saison). Dieses Team war zweifellos eine Bereicherung des Feldes. Auf das Osterburger Turnier stießen die Langenbogerinnen übrigens per Internet. Dies Mannschaft stellte mit Florentine Lichner auch die beste Spielerin. Zur besten Torhüterin wurde Juliane Lösel (Neuferchau/Kunrau) gekürt.

Bilder 

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