II. Männer: aus Sicht des Gegners (HC Pritzwalk)

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Punkteteilung nach Wartezeit

Pritzwalker kehren mit einem 23:23-Unentschieden aus Wittstock zurück

Nach Ihrem Sieg bei der zweiten Männschaft des PHC Wittenberge, mussten die Pritzwalker Handball-Männer bereits sieben Tage später zu Ihrem nächsten Auswärtsspiel gegen die „alten Verbandsliga-Hasen“ des FK Hansa Wittstock antreten. Dort erwartete die jungen Dömnitzstädter ein sehr hart umkämpftes und körperbetontes Spiel.

Die Clubler aus Pritzwalk legten jedoch einen Traumstart hin und erzielten die ersten drei Tore des Spiels. Dann wurden auch die Wittstocker wach und kamen zu ersten Torerfolgen. Das eher schlechte Spiel verlief nach kurzer Anfangsmüdigkeit ausgeglichen. Die Pritzwalker hatten jedoch die deutlich besseren Chancen, Ihren Vorsprung auszubauen und eine kleine Vorentscheidung herbeizuführen. Aufgrund der hohen Fehlerquote kam während der gesamten ersten Halbzeit kein Spielfluss zustande. Die Seiten wurden beim Stand von 11 : 14 aus Sicht der Hausherren gewechselt.
Der zweite Durchgang begann ähnlich, wie der erste endete. Jedoch wirkten die Wittstocker jetzt deutlich entschlossener. Außerdem wurde das Spiel mit zunehmender Spielzeit immer härter und körperbetonter. Nach zwanzig gespielten Minuten in Halbzeit zwei kamen die Wittstocker zum Ausgleich (21 : 21) und wenig später auch zu ihrem ersten Führungstreffer in dieser Partie. Dieser sollte jedoch der einzige bleiben, denn die Dömnitzstädter glichen sofort wieder aus und gingen Ihrerseits 15 Sekunden vor Spielende mit 23 : 22 in Führung. Den Treffer markierte Marian Glißmann, der zuvor von seinen Mannschaftskollegen sehr schön in Szene gesetzt wurde. Leider kam es nach dem Torwurf zwischen Glißmann und dem Wittstocker Torhüter zu einer körperlichen Auseinandersetzung, auf die eine Rudelbildung aller Spieler und Offiziellen folgte. Nachdem die Lage beruhigt war, entschieden die Schiedsrichter auf Disqualifikation (Rote Karte) „ohne Bericht“ für den Pritzwalker Marian Glißmann und einen Wittstocker Feldspieler. Es hätte jedoch jeweils eine weitere Rote Karte je Mannschaft geben müssen.
Den letzten Angriff des Spiels hatten die Wittstocker. Sie kamen auch zum Abschluss, wurden dabei aber regelwidrig gestoppt. Richtige Entscheidung der Schiedsrichter: Siebenmeter. Die Uhr zeigte zu diesem Zeitpunkt eine Sekunde als verbleibende Spielzeit. Der Wittstocker trat gegen den jungen Christopher Tille im Pritzwalker Tor an. Und Tille hielt. Spielende, dachten die Pritzwalker, und feierten Ihren Torhüter, der über die gesamten 60 Minuten starke Paraden zeigte. Jedoch protestierten die Wittstocker beim Schiedsrichter und forderten Wiederholung des Siebenmeters. Zwischen dem Anpfiff des Siebenmeters durch den Schiedsrichter und dem eigentlich Wurf, ertönte das automatische Schlusssignal. Dies bemängelten die Wittstocker als nicht regelkonform. Nach zwanzig Minuten Wartezeit entschieden die Unparteiischen zugunsten der Hanseaten und der Siebenmeter wurde wiederholt. Diesmal hielt der starke Tille leider nicht und das Spiel wurde beim Stand von 23 : 23 beendet.
Bereits am 27. Oktober wartet das nächste Spiel auf die Dömnitzstädter. Gegner ist dann die HSG Westhavelland II. Wieder eine schwere Auswärtsaufgabe für die junge Pritzwalker Mannschaft.
Handball Club Pritzwalk e.V.: Mathias Käpernick, Andreas Regel, Christopher Tille; Dirk Bielefeld (1 Tor), Martin Paetz (3), Sven Vierjahn, Toni Eicker (1), Florian Werner (6), Florian Krüger (1), Milan Glißmann (1), Thomas Brauer (3), Marian Glißmann (5), Sebastian Wienke (2)

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