Jugend D: Saisonabschluss in Warnemünde

Beim 35. Warnemünde Cup vom SV Warnemünde e.V. Handball kam unsere D-Jugend leider nicht über den neunten Platz hinaus. Der etwas gewöhnungsbedürftige Spielplan bzw. Modus hatte vier Gruppen inne, je der Erste und Zweite konnten dann um die Plätze 1-8 spielen.
Durch die beiden knappen Niederlagen gegen die frischgebackenen Landesmeister aus Berlin und Mecklenburg-Vorpommern ging es nur noch um die Plätze 9-11. Dabei war durchaus mehr drin.

Gegen Narva Berlin hatte man anfangs Probleme mit der unsauberen Deckungsweise. Man stellte sich aber langsam darauf ein, der Kampf wurde angenommen. Letztlich entschieden die Abspielfehler das Spiel, denn die pfeilschnellen Berliner nutzten die Konter gnadenlos aus.

Gegen Empor Rostock entwickelte sich ein munteres Spielchen, in dem nach nicht einmal drei Minuten vier freie Würfe von Außen nicht eingenetzt wurden. Empors Spieler bekamen langsam Zugriff auf die Partie. Am Ende drehten sie mit ihrem starken linken Rückraumspieler die Partie und siegten verdient.

Im letzten Spiel am Samstag traf man auf die Hallenschlafnachbarn. Seit einigen Warnemünde-Cups beziehen Geesthacht und Wittstock die Gerüstbauerringhalle als Nachtquartier. Geesthacht präsentierte sich anfangs träge und unsicher am runden Leder, eigentlich ungewöhnlich für den VfL. Die Junghanseaten nutzen dies gleich schnell aus und zogen vorentscheidend weg. Die Trainer konnten nun noch Sachen testen und am Ende stand ein sicherer Sieg. Zur späteren Stunde erfolgte dann die „dritte Halbzeit“ in der Schlafhalle, ein Ergebnis konnte nicht übermittelt werden (-:

Der traditionelle Strandbesuch wurde natürlich auch abgehalten, Eltern und Spieler hatten sichtbar Spaß am Strand. Einige Mutige sprangen sogar in die Fluten.

Sonntag ging es weiter gegen Lok Rangsdorf. Bereits nach wenigen Minuten war die Überlegenheit der Hansa Spieler zu erkennen und man konnte wieder einige Konstellationen und Spielzüge im Angriff testen. Mit einem sicheren Sieg war Platz neun unter Dach und Fach.

Das letzte offizielle Spiel wäre ausgefallen am Sonntag, da das Team aus Greifswald nicht anreiste. So besorgte man sich kurzerhand Ersatz. Der SC Magdeburg war so nett und ließ seine zweite Garnitur auflaufen. Die konnte dann auch gut in Schach gehalten werden. Nach 24 Minuten hieß der Sieger Hansa Wittstock. Für Mats der letzte Sieg im weiß-blauen Gewand, nächstes Jahr trägt er den Dom zu Magdeburg auf. Wir wünschen ihm eine verletzungsfreie Zeit in der Bördestadt.

Im hochklassigen Finale siegte übrigens der SC Magdeburg gegen den SC DHfK Leipzig mit 16:11.

Alles in allem wieder ein perfekt organisiertes Turnier mit diesmal hochkarätiger Besetzung, allein vier Landesmeister aus den neuen Bundesländern kämpften mit um den Siegerpokal.

Wir sagen DANKE SV Warnemünde, bis zum nächsten Jahr!

Für die Hanseaten geht es im nächsten Spieljahr in der C-Jugend um Punkte. Nach der erfolgreichen abgelaufenen Saison mit der Bezirksmeisterschaft und dem fünften Platz bei der Landesmeisterschaft hängen die Trauben dann sicherlich wieder höher. Die Entwicklung der Spieler wird jedoch genau diesen neuen Impuls benötigen, das zeigten die letzten Saisonspiele gegen Hochkaräter deutlich.

Wir bedanken uns bei allen Spielern und vor allem bei den engagierten Eltern und freuen uns auf die neue Saison nach der wohlverdienten Sommerpause.

SG NARVA Berlin – FK Hansa Wittstock 11:7
FK Hansa Wittstock – HC Empor Rostock 7:9
VfL Geesthacht – FK Hansa Wittstock 9:24
FK Hansa Wittstock – SV Lok Rangsdorf e.V. 18:3
SC Magdeburg Handballnachwuchs (junger Jahrgang) – FK Hansa Wittstock 11:17 *Test*

von Christian Hamann und Thomas Brigzinsky

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