Männer: Aus der Sicht des Gegners (TSG Liebenwalde)

Handball Männer LLN
FK Hansa Wittstock – TSG Liebenwalde 32:20 (15:11)
Die Geschichte mit der angespannten Personalsituation bei den TSG Männern wird vorerst
weitergeschrieben. Die Verletzungen von zwei Leistungsträgern vor der Partie gegen Wittstock
verhinderten deren Einsatz und ein möglicherweise besseres Resultat. Liebenwalde kam gut in die Partie und erzielte den ersten Treffer. Ausgleich und Führungstreffer der Gastgeber (2:1) egalisierte die frech aufspielende TSG und führten 2:3, 3:4 und 4:5 (10. Minute) ehe die Hausherren mittels Auszeit ihr Spiel neu auszurichten versuchten. Die Gäste waren mit dem Verlauf zu frieden. Gegen die wurfgewaltigen Rückraumakteure hatte man bis dahin die richtige Einstellung gefunden. Mit Christian Jüterbock, Tobias Pfennig und Max Pätzold hatte Liebenwalde treffsichere Schützen, die die Begegnung offen hielten.
Bis zum 10:10 (22.) agierten beide Teams auf Augenhöhe. Doch die fehlenden Wechselmöglichkeiten
bei den Gästen begannen sich bemerkbar zu machen. Technische Fehler, Fehlwürfe aber auch
Abstimmungsprobleme in der zwangsläufig neu formierten Deckungsreihe, gaben den spielstarken
Hausherren immer öfter Chancen. Diese nutzten sie eiskalt und erspielten sich bis zur Halbzeitpause
eine 15:11 – Führung. In der zweiten Hälfte sollte der Spielausgang für die TSG zur Kraftfrage werden.
Doch vorerst blieben die Gäste auf Tuchfühlung. Als in der 36.Minute Christian Jüterbock für Liebenwalde
per Strafwurf auf 17:14 verkürzte, war das Oberhavelteam noch dran. Wittstock brachte immer wieder frische Kräfte aufs Feld und gab seinen Akteuren Verschnaufpausen. Diesen Luxus konnten sich die Gäste
nicht leisten. Die TSG agierte am Limit und so kamen zwangsläufig technische Fehler und Unkonzentriertheiten ins Spiel. Die Gastgeber bestraften die Liebenwalder Ballverluste gnadenlos
durch schnelles Umkehrspiel. Im Deckungsverband fehlte der berühmte halbe Schritt, um den
Hansa – Spielern die Räume zuzustellen. Vom 18:14 (37.) zog Wittstock auf 27:18 (52.) davon. Die TSG konnte nur noch hin und wieder Nadelstiche setzen. Trotz der drückenden Überlegenheit gab sich die
Mannschaft bis zum Schluss nicht auf.
Fairplay: Wittstock 3x Gelb, 3x 2min / Liebenwalde 2x Gelb, 2x 2min
Liebenwalde: Eckner – Jüterbock(6), Pätzold (5), Pfennig (3), Schölzke (3),Skrzypiec(2),Limpak (1),Roy,Ernst
Olaf Ernst, 05.11.2017
 Queller: http://www.tsgliebenwalde.de/M1/m_04112017.pdf

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