Männer: Aus der Sicht des Gegners (Wittenberge)

Nach der Pause gesteigert

Wittenberger Handballer gewinnen Spitzenspiel gegen Wittstock mit 25:18

Durchsetzungsvermögen bewies PHC-Spielertrainer Martin Hückel (2.v.l.) hier gegen die Wittstocker Abwehr .

Gut erholt von der ersten Saisonniederlage zuletzt in Eberswalde präsentierten sich die die Männer vom PHC Wittenberge am Samstag im Spitzenspiel der Handball-Landesliga Nord. Der Tabellenführer besiegte den Verfolger FK Hansa Wittstock dank einer Leistungssteigerung in Halbzeit zwei mit 25:18 (12:11). Beste Schützen auf Seiten der Gastgeber waren Martin Hückel (6) und Patrick Cesla (5), bei Wittstock traf René Willführ drei Mal. Nach dem siebten Sieg im achten Saisonspiel führen die Wittenberger die Tabelle nun mit 14:2 Punkten vor Eberswalde II (13:3) an. Wittstock (9:5) rutschte auf Rang vier ab.
„Es war ein wichtiger und letztendlich verdienter Sieg“, fand Martin Hückel nach der Partie in der gut besuchten Wittenberger OSZ-Halle. „In der ersten Halbzeit waren wir in der Abwehr viel zu passiv, haben uns unnötige Fehlabspiele geleistet und viel zu viele Chancen liegengelassen. Nach der Pause waren wir hinten bissiger und im Abschluss konzentrierter.“

Zu Spielbeginn fanden die körperlich überlegenen Gastgeber gegen die jungen und frech aufspielenden Wittstocker in der Abwehr zunächst kein probates Mittel. Nach 16 Minuten führten die Gäste sogar mit 8:5. Erst nach dem verletzungsbedingten Ausscheiden von Hansas Hennings und Holtmann (18.) und der Hereinnahme ihres etatmäßigen Kreisspielers Bastian Prieß kam die Heimsieben besser ins Spiel. Patrick Cesla brachte den PHC 29 Sekunden vor der Halbzeitpause durch einen verwandelten Siebenmeter erstmals in Front.

Fünf Minuten nach dem Seitenwechsel sah Cesla nach einem völlig unnötigen Schubser gegen seinen ehemaligen Teamkollegen Marc-Steffen Köhring die Rote Karte. Die Gäste kamen danach noch einmal zum 13:13-Ausgleich (36.), doch dann zog der PHC von 15:14 vorentscheidend auf 18:14 (43.) davon. Am Ende fehlte den immer wieder mit dem Schiedsrichtergespann hadernden Gästen augenscheinlich die Kraft, um dem Spiel noch einmal eine Wende zu geben.

Trotz des klaren Sieges gegen „eine Mannschaft mit Zukunft“ (Hückel) war man beim PHC nicht ganz zufrieden. Mit Blick auf die in diesem Jahr noch anstehenden Partien in Templin und daheim gegen Perleberg meinte der PHC-Spielertrainer: „Wir müssen uns deutlich steigern.“

– Quelle: https://www.svz.de/18306471 ©2017 von Torsten Gottschalk

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