Männer: Heimsieg gegen Finowfurt

Hansa „Chancentod“ Wittstock

 

Hansa Wittstock Männer – Finowfurter SV 25:16 (12:7)

 

 

Nach einer zweiwöchigen Pause ging es für Hansas Männerteam am Sonnabend in der heimischen Stadthalle gegen das Kellerkind aus Finowfurt um Landesliga-Punkte. Nach einer zerfahrenen Partie konnte ein klarer 25:16-Sieg eingefahren werden.

 

Das Spiel begann, wie es über die gesamte Dauer laufen sollte. Finowfurt verschleppte clever die Angriffe, während Hansa von Beginn an die mit viel Tempo herausgespielten Möglichkeiten fahrlässig liegen ließ. So war auf der Anzeigetafel nach 23 Minuten ein mageres 8:5 abzulesen. Die Gäste schwächten sich nun zusätzlich, die dünn besetzte Bank musste die direkte rote Karte ihres besten Spielers Mario Manns verkraften. Er rammte den konternden Jan-Ole Ahrend ohne Not von der Seite aus dem Weg. Wittstock konnte sich nun über einige Gegenstöße bis zur Halbzeit auf 12:7 absetzen.

 

Nach dem Wechsel versuchte die junge Hansa-Mannschaft, gegen die kleine Abwehrreihe der Gäste aus dem Rückraum zum Erfolg zu kommen. Auch weiterhin häuften sich haarsträubende Passfehler und vergebene Wurfchancen. Finowfurt hingegen brachte fast jeden Angriff bis ins passive Spiel und konnte über ihren Rechtsaußen Tino Mai dranbleiben. Wittstock konnte sich, nun mit einer 6:0-Deckung agierend, langsam absetzen, und so war beim 23:13 nach 53 Minuten die Zehn-Tore-Führung geschafft. Die Gäste konnten mit dem letzten Angriff noch den 25:16-Endstand gegen unzufriedene Hanseaten herstellen. Als Ausnahme präsentierten sich die Wittstocker Torhüter Christian Schulz und Paul Sauer in sehr guter Verfassung. Im nächsten Spiel in zwei Wochen wird sich mit Angermünde ein Gegner hohen Kalibers in Wittstock vorstellen. Hier bedarf es einer klaren Leistungssteigerung, resultierend aus höherer Konzentration auf die Partie und notwendiger Lockerheit, um wieder beide Punkte in Wittstock zu behalten.

 

Hansa: Sauer/Schulz – R. Willführ (5), Ahrend (2), Gratzkowski (3), Mühmer (2), Gießel (1), Köhring (6/1), Feigel, Hennigs, Havemann, Altmann (3), Klünder (1), Kipcke (2)

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