Männer I: Aus der Sicht des Gegners (Bernau)

HSV Bernauer Bären : FK Hansa Wittstock 1919
26 : 19; (15 : 11)

Auch wenn der derzeitige Tabellenplatz nicht ganz den Erwartungen an die Bernauer Landesliga-Männermannschaft entspricht, zu Hause bleiben die Bären weiter ungeschlagen.
An diesem erfreulichen Fakt könnte nur noch das Eberswalder Reserve-Team im letzten Spiel der Saison etwas ändern. Ein erster und wichtiger Schritt im Kampf um die imaginäre „Weiße Weste“ war der Erfolg am Samstag gegen den Tabellenzweiten aus Wittstock.
Das Spiel wurde von den unparteiischen Martin Kube und Detlef Kowski aus Schwedt und Templin geleitet. Den erfahrenen Schiedsrichtern gelang es, das von vielen Emotionen und mit entsprechender Härte geprägte Spiel, sauber über die Runden zu bringen.
In der ersten Halbzeit sahen die Zuschauer einen ausgeglichenen Kampf, bei dem sich der HSV in den letzten Minuten etwas absetzen und mit einem 4-Tore-Vorsprung in die Kabine gehen konnte. Großen Anteil daran hatte Guido Jost, der nach 20 Spielminuten eingewechselt mit seinen Paraden zum Rückhalt für die Abwehrarbeit der Bären wurde und bis zur Pause unter anderem zwei 7-m parierte.
Nach der Pause hatten die Bernauer ihre stärkste Phase. Innerhalb von sieben Spielminuten bauten sie ihren Vorsprung weiter aus und legten, dank der 5 Tore ohne Gegentreffer, bereits 20 Minuten vor dem Schlusspfiff beim Spielstand von 20:11, den Grundstein für den späteren Erfolg.
Auch wenn die Wittstocker sich noch nicht geschlagen gaben, eine Schwächerperiode der Bären clever ausnutzten und auf 14:20 verkürzten, das Spiel zu drehen gelang ihnen aber nicht. Ein Alleingang von Rico Lutter beendete die Bernauer Torflaute. Auch die Wechselspieler der Bären, die ihre ausgepowerten Mannschaftskameraden vertraten, machten ihre Arbeit gut. Weiter als bis auf einen 5-Toreabstand ließen sie die Gäste nicht herankommen und so endete der Spieltag mit einem nicht unbedingt zu erwartenden Erfolg für die Männer um Christopher Metzdorf.
Die Zuschauer in der Sporthalle am Wasserturm sahen nach dem Schlusspfiff jubelnde Bärenspieler und die Aktiven sahen auf den Zuschauerplätzen begeisterte Fans. Es war ein schöner, weil erfolgreicher Handballnachmittag. Grundlagen für den Erfolg war eine aufopferungsvolle Abwehrarbeit aller Aktiven um David Schleicher und Dennis Bohne, den Spezialisten im Deckungszentrum sowie die starke Leistung von Guido Jost und die Treffsicherheit von Maximilian Sprengel von der rechten Angriffseite. Rico Lutter fügte sich als „Gast“ aus der Bärenreserve gut ein, spielte mannschaftsdienlich und torgefährlich. Maximilian Prüfer war der erfolgreichste Aufbauspieler, während sein „Kontrahent“ im Kampf um die Torschützenkrone Daniel Meier am Samstag mit „Ladehemmungen“ agierte. Alle nicht Genannten müssen sich nicht zurückgesetzt fühlen, Handball ist nun mal ein Mannschaftsport und ohne sie geht gar nichts.
In der Saison 2016/2017 stehen für die Bären noch zwei wichtige Punktspiele auf dem Programm. Zum einen das letzte Auswärtsspiel in Pritzwalk am 30. April und am 6. Mai 2017 das letzte Heimspiel in der Wünsch-Halle gegen die starke Reserve des SV Eberswalde.

Für den HSV traten an:
Max Fietz und Guido Jost, Holger Findeisen, Heiko Manzke, David Schleicher (1), Eric Wolf (2), Maximilian Sprengel ((8), Rico Lutter (5), Daniel Meier (2), Markus Lenz, Dennis Bohne (1), Ferdinand Prüfer, Theo Hildebrand und Maximilian Prüfer (7).

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