Männer I: Aus der Sicht des Gegners (Pritzwalk)

Club verliert das Derby gegen Wittstock
Tore waren Mangelware
221 Zuschauer kamen zum Derby Handball Club Pritzwalk gegen FK Hansa Wittstock in die Pritzwalker Quandt-Sporthalle was gleichbedeutend Zuschauerrekord für den Club ist.
Von Anfang an hatten es die Pritzwalker schwer die Deckung der Gäste zu überwinden und lagen so schnell mit 0:2 hinten. In der 7. Minute der nächste Schock, Toni Eicker hatte seine Nerven nicht im Griff und revanchierte sich mit einem Schubser für ein Foul an ihn. Und egal wie theatralisch der Wittstocker zu Boden ging, für eine derartige Revanche ist die rote Karte nun mal die logische Folge. Damit limitierten der Club seine Möglichkeiten über die Außen zum Torerfolg zu kommen. Nach knapp neun Minuten gelang Sebastian Wienke per Siebenmeter das erste Pritzwalker Tor. Doch die Gäste konterten zum 1:3 konnten aber nicht davonziehen, da André Jähnigen im Pritzwalker Tor die Gäste zum verzweifeln brachte. In der 16. und 18. Minute gelang es Sven Vierjahn durch Konter den Ball zum 3:3 einzunetzen. Nachdem die Gäste wieder zwei Treffer erzielten konnte Thomas Brauer mit zwei Toren aus dem Spiel heraus endlich einmal die Wittstocker Deckung überwinden (5:5 – 24. Minute). Bis zur Pause ging Wittstock noch zwei Mal in Front, aber Christian Feind von Siebenmeterpunkt stellte den Ausgleich immer wieder her. Das 7:7 Pausenergebnis kam aus zwei Gründen zustande. Die Pritzwalker fanden kein Mittel die Wittstocker Deckung zu überwinden – 3 Siebenmeter, 2 Kontertore und nur 2 spielerisch erzielte Tore sind einfach zu wenig. Das Problem der Gäste aus Wittstock hieß André Jähnigen im Pritzwalker Tor der 14, teils hundertprozentige Torchancen, zunichte machte.
Durch diverse Zeitstrafen musste Hansa Wittstock die zweite Halbzeit mit nur drei Feldspielern beginnen. Pritzwalk hatte Anwurf und nach 10 Sekunden erzielte Feind mit dem 8:7 die allererste Führung für die Gastgeber in diesem Spiel. Kaum waren die Gäste komplett hatte Pritzwalk wieder das alte Problem. Komplette 10 Minuten gelang kein Torerfolg, die Dossestädter schafften es wenigstens drei Mal von acht Versuchen ein Tor zu erzielen (8:10). Der Club kämpfte sich zurück, Daniel Klose und Vierjahn glichen wieder zum 10:10 aus. Nach 43 Minuten wurden fast zeitgleich auf beiden Seiten die Torhüter gewechselt. Die folgende Wittstocker Führung glich Wienke aus ehe Johannes Rusch die 12:11 Führung erzielte(48. Minute). Die Gäste gaben natürlich nicht auf und gingen durch zwei Treffer wieder in Führung. Martin Paetz gelang der Ausgleich und als Rusch das 14:13 gelang, wobei Wittstocks Keeper nicht gut aussah, waren noch 8 Minuten zu spielen. Beide Deckungen standen und Christian Käpernick im Pritzwalker Tor machte seine Arbeit auch klasse. Dann ein Siebenmeter für Wittstock den Wittstocks Boris Löhlein zum 14:14 verwandelte. Alle richteten sich auf ein Unentschieden ein, dann in der letzten Minute wieder Siebenmeter für die Gäste. Diese Chance ließ sich Löhlein nicht entgehen (14:15). Pritzwalk setzte dann für den Torwart einen siebten Feldspieler ein doch der Wittstocker Abwehrriegel war nicht zu überwinden.
Passend ist was ein Wittstocker nach dem Spiel bei Facebook schrieb „Der Pritzwalker Keeper hat ein großes Lob verdient, war der Mann des Tages und am Ende der große Verlierer“
A J
Aufstellung Pritzwalk: André Jähnigen, Christian Käpernick (beide Tor); Florian Boldt, Tim Kolloch, Sven Vierjahn, Johannes Rusch, Toni Eicker, Martin Paetz, Andy Kitzmann, Christian Feind, Thomas Brauer, Sebastian Wienke, Daniel

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