Männer I: Hansa bleibt in der Landesliga

Hansa bleibt in der Landesliga

 

Als Team haben die Handballer von Hansa Wittstock am Freitagabend über Aufstieg oder Verbleib in der Landesliga entschieden. Wer nicht da sein konnte, hatte vorher schriftlich bei Trainer Thomas Brigzinsky ein Statement hinterlassen. Gerade die erfahrenen Spieler, die bei Hansa auch erst 25 Jahre alt sind, hätten wie alle anderen den Wunsch höherklassig zu spielen, schätzten die Situation aber realistisch ein. Der Großteil des Kaders beginnt mit Studium und Ausbildung einen neuen Lebensabschnitt und kann Belastungen im kommenden Spieljahr noch schwer einschätzen. Zudem erklärten viele, dass das Team in seinen Leistungen noch nicht stabil genug sei, was die zwölf Minuspunkte beweisen. Trainer Thomas Brigzinsky erklärte: „Den jungen Spielern könnten wir in der Verbandsliga nicht den nötigen Raum geben, um sich zu entwickeln. Sie wären vom ersten Spiel an unter Existenzdruck. Zudem trainieren Führungsspieler weitere Teams im Verein. Das in Summe würde den Kader nicht ansatzweise konkurrenzfähig machen.“ Auch die jungen Leute gingen sehr ehrlich mit der Situation um und schätzten die Situation realistisch ein. Auch sie sprachen sich für den Verbleib in der Landesliga aus. Trotz der damit erneuten Meldung eines Teams in der Landesliga bleibt der Wunsch, eine Klasse höher zu spielen, bestehen. „Wenn wir im kommenden Jahr erneut oben stehen, was bei der zu erwartenden Stärke der neuen Landesliga schwer genug wird, dann sollten wir ernsthaft über einen Aufstieg nachdenken, resümierte der Coach“. Sein Team freut sich auf eine spannende neue Saison. Bis auf Oldie Boris Löhlein (50) und Torhüter Christian Hamann (34), die beide nach dem letzten Spiel verabschiedet wurden, bleibt die Truppe zusammen. Hamann und wohl auch Löhlein werden als Backup aber weiter zur Verfügung stehen.

 

von Sina Brigzinsky

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