Männer I: Heimsieg gegen Müncheberg/Buckow

Ein Spiel zum Vergessen

 

Handball-Landesliga, Männer: Hansa Wittstock – HSV Müncheberg Buckow 30:23 (16:13)

 

45 Minuten Kaugummi, 15 Minuten Tempo und Präzision – mit diesen Worten lässt sich die Handball-Landesliga-Partie zwischen Hansa Wittstock und dem HSV Müncheberg Buckow wohl am besten beschreiben. Die Dossestädter setzten sich mit 30:23 (16:13) durch.

 

Die Gäste verstanden es zunächst, das Tempo im eigenen Angriff zu verschleppen. So schläferten sie die Hansa-Deckung zusehends ein, wodurch die nötige Aggressivität in der Defensive fehlte. Den Dossestädtern hingegen gelang es nicht, in ihren eigenen Angriffen mit der nötigen Präzision zu spielen und abzuschließen. So wechselte die Führung permanent. Bis zum 13:13 war noch kein Sieger abzusehen. Eine Überzahl in den letzten Minuten der ersten Halbzeit nutzten die Gastgeber aber, um sich auf 16:13 abzusetzen.

In Abschnitt zwei ließen die Dossestädter in Überzahl Chancen aus. Durch eine doppelte Meckerstrafe gegen Wittstocks Tobias Hennigs waren es nun die Hanseaten, die gleich vier Minuten am Stück in Unterzahl agieren müssen. „Das schien eine Art Initialzündung gewesen zu sein. Ab da lief es“, so der Coach. Auch die Gäste dezimierten sich immer mal wieder, hauptsächlich durch Meckereien, und Hansa gelang ein 5:0-Lauf zum 22:14. Damit war die Partie nach 42 Minuten fast abgegessen. In der Folge aber kehrte Hansa wieder zum „Kaugummi-Handball“ zurück und bekam nur phasenweise ein flüssiges Spiel hin. Es wurde zu viel mit der Brechstange versucht. Trotzdem war der Sieg nicht gefährdet und die Punkte blieben beim 30:23 in der Dossestadt.

 

Hansa: Paul Sauer/Christian Hamann – René Willführ (4), Tobias Radon, Lars Klünder (2), Hannes Holtmann (1/1), Martin Willführ (11), Marc-Steffen Köhring (9), Tobias Hennigs, Sven Hennigs (1), Felix Remter (1), Lucas Kipcke (1)

 

HSV: Maiko Schreiber – Jan Schülke (1), Thoralf Schrell, Kai Koszinski (3/1), Felix Mensing, Paul Jander (6), Michael Heiland (3), Dennis Schülke (2), Hannes Schröck, Nico Kaatz (5/2), Ronald West (3)

 

 

Sina Brigzinsky

 

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