Männer I: In Finowfurt gewonnen

Erster Auswärtssieg für junge Hanseaten
Handball-Landesliga: Finowfurter SV – Hansa Wittstock: 27:28 (8:10)

Nach zwei knappen Niederlagen in der Landesliga wollten die Handballer von Hansa Wittstock bei ihrem Auswärtsspiel in Finowfurt am Wochenende endlich punkten, um nachzuweisen, dass sie in der Liga angekommen sind. Mit einem knappen 28:27 (10:8)-Erfolg gelang ihr Vorhaben.
Die Gastgeber hatten bisher noch keine Partie gewonnen. Sie präsentierten sich mit einem ziemlich schmalen und erfahrenen Kader. Schnell ging Hansa mit 5:2 in Front, bekam aber nicht so richtig Sicherheit in die Aktionen. Die Gastgeber hingegen agierten routiniert und lange im Angriff. Mit Mario Manns hatten sie einen Spieler dabei, der immer wieder Lücken fand. So blieben sie lange dran und verkürzten bis zur Halbzeit sogar auf 8:10, weil Hansa in den letzten zehn Minuten von Hälfte eins kein Tor mehr warf. Zu sehr hatte sich das Wittstocker Team zudem im Angriff in Einzelaktionen verstrickt.
Nach dem Wechsel kam es zum Scheibenschießen. Hansa nahm Manns auf Außen in Manndeckung, verlor dadurch aber die Ordnung in der Deckung. „Das hätten wir wohl anders machen müssen“, ärgert sich Trainer Thomas Brigzinsky. Durch viele Ballgewinne aber und die einsetzende Müdigkeit bei den Finowfurtern gelang es Hansa, sich abzusetzen. Im Angriff spielten die Dossestädter nun richtig guten Handball. Der Gegner schaffte es nicht mehr, seine Deckung entsprechend zu verschieben, während bei Hansa der Ball lief. „Das war unsere beste Phase“, so Brigzinsky. Beim 23:17 war eigentlich bereits der Deckel auf der Partie. Aber Hansa nahm zu früh das Tempo raus, kassierte zudem einige unglückliche Pfiffe „und schon stieg die Nervosität bei meiner jungen Truppe“, analysiert der Coach. Jeder nahm sich nun einen kleinen Fehler und in der Summe gelang es den Gastgebern so, bis 30 Sekunden vor Schluss auf 27:28 zu verkürzen. Mit einer Auszeit versuchte Hansa nun die Punkte zu retten. Trotz darauffolgender Chaos-Sekunden gelang es und es blieb beim 28:27 für Hansa.
Hansa: Paul Sauer/Steffen Brigzinsky (n.e.) – René Willführ (2), Danilo Köhring, Hannes Holtmann (9/3), Martin Willführ (6), Robert Gießel, Marc-Steffen Köhring (2), Tobias Hennigs (5), Anh Le Tuan, Ronny Stachowski (2), Felix Remter (2), Lucas Kipcke, Sven Hennigs
Finowfurt: Enrico Kroll- Guido König (3), Mario Weise (4), Mario Manns (7/1), Patrick Möbius (1), Christian Ehrlich (4), Marco Derbolowski (4/1), Mario Rohde (3)
Sina Brigzinsky

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