Männer I: Klare Niederlage in Werneuchen

Ein Spiel zum Vergessen

SV Werneuchen – Hansa Wittstock 30:17 (13:8)

 

Eine bittere Pille mussten die Landesliga-Handballer von Hansa Wittstock am Sonnabend beim SV Werneuchen schlucken. Sie kassierten mit dem 17:30 (8:13) ihre bisher höchste Saisonniederlage. Den Wittstockern hatte es an Leidenschaft und Druck aus dem Rückraum gefehlt.

Bereits nach zehn Minuten stand es 5:0 für die Gastgeber. Hansa hatte mit viel zu viel Respekt und zu wenig Distanz vor der sehr körperbetont agierenden Abwehrreihe gespielt. Erst Oldie Boris Löhlein erlöste das Team mit einem Siebenmeter-Treffer. Bis zur Pause verlief die Partie relativ ausgeglichen, weil der Gegner auch nicht überragend spielte und auf Wittstocker Seite zumindest Martin Willführ und Marc-Steffen Köhring Druck zum Tor aufbauten.

Auch in Abschnitt zwei schaffte es Hansa weiterhin nicht, den Ball bis nach außen durchlaufen zu lassen. „Wir haben einfach nicht den letzten Pass geschafft oder ihn einfach schlecht gespielt“, ärgerte sich Hansa-Coach Thomas Brigzinsky nach der Partie. Werneuchen spielte sich so nach und nach in einen Rausch. Trotz des Ausprobierens verschiedener Deckungssysteme gelang es Hansa nicht, die Partie noch zu drehen. „Es hat einfach der Wille gefehlt, einen halben Schritt mehr zu machen. So kamen wir auch nicht zu Gegenstößen“, so der Coach. Mit 30:17 gewann Werneuchen „völlig verdient auch in dieser Höhe“.

 

Hansa: Christian Hamann/Paul Sauer – René Willführ, Felix Gratzkowski, Boris Löhlein, Martin Willführ, Robert Gießel, Hannes Glaser, Marc-Steffen Köhring, Sven Hennigs, Tobias Altmann, Lucas Kipcke

 

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