Männer I: Lehrreiche Pokal-Vorrunde

Gelungen trainiert und ausgeschieden

Pritzwalk/Wittstock (RA) Der Handball-Landespokal war für die Teams aus Ostprignitz-Ruppin nicht mehr als eine Trainingseinheit. HC Neuruppin und Hansa Wittstock schieden in der ersten Turnierrunde aus.

Bereits am Sonnabend verabschiedete sich der HC Neuruppin aus dem Wettbewerb. Neben drei Torhütern standen Trainer Christian Will und Wilfried Mundchen nur acht Feldspieler zur Verfügung. Mit Jonas Simon und Lennard Mathiske waren auch zwei darunter, die nach längeren Verletzungen ausprobieren wollten, was geht. Torwart Tobias Kröcher wurde kurzerhand zum Feldspieler umfunktioniert.

Mit 16:24 (10:12) unterlag der HCN Berolina Lychen, das eine Liga höher spielt, gleich in der ersten Partie. William Kehnscherper („Ein Sahnespiel von ihm“, so Will) hielt mit zehn Toren seinen HCN lange auf Sichtweite, erst zum Ende hin ging die Partie deutlich und etwas zu hoch verloren. Die zweite Partie entschied der HCN gegen Pritzwalk (eine Liga tiefer) mit 24:20 (10:10) für sich. Weil Kehnscherper in Manndeckung genommen wurde, tat sich der HCN etwas schwer.

Nach der Pause kam mehr Bewegung ins HCN-Spiel – und Jonas Simon zu seinem Comeback. „Er hat richtig gut eingeschlagen“, freute sich Will über dessen drei Tore. Mit dem Auftritt der Mannschaft war er nicht unzufrieden. Die Pokalturniere genießen bei ihm nicht den hohen Stellenwert, weil die Chance auf eine Sensation geringer ist als beim klassischen Modus. Weitergekommen ist Lychen, das auch gegen Pritzwalk mit 26:19 gewann.

Training war das Turnier in heimischer Halle auch für Hansa Wittstock, ein „super Training“, wie Coach Thomas Brigzinsky betont. Er überzeugte die Schiedsrichter, auf den im Stau stehenden ersten Gegner zu warten, den mit früheren Zweit- und Drittligaspielern bestückten 1.VfL Potsdam. 13:22 (4:10) ging dieses Halbfinale aus. Anschließend verlor Hansa auch mit 13:20 (9:9) gegen Eberswalde das Spiel um Platz drei. Eine Runde weiter ist der VfL Potsdam, der das Finale mit 24:12 gegen Falkensee (im Halbfinale 24:22 nach Siebenmeterwerfen gegen Eberswalde) gewann.

Quelle: Ruppiner Anzeiger

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