Männer I: Unentschieden gegen Angermünde

Zum Punkt gequält

Handball-Landesliga: Hansa Wittstock – HC Angermünde 16:16 (8:7)

von: https://www.facebook.com/HCAngermuende/

Einem Football-Spiel glich die Landesliga-Partie der Handballer von Hansa Wittstock am Sonnabend gegen den HC 52 Angermünde. Nach einem gefühlt drei Stunden langen Spiel mit etlichen Unterbrechungen hatten die Dossestädter sich mittels durchwachsener Leistung ein 16:16 (8:7) erquält.

Bereits nach fünf Minuten musste Hansa-Coach Thomas Brigzinsky eine Auszeit nehmen. „Wir haben nicht das gespielt, das besprochen wurde“, erklärte er die Maßnahme später. Die Zuschauer hatten ein regelrechtes Gewürge gesehen, welches mit einem 1:4-Rückstand quittiert wurde. Auch nach der Auszeit wurde es nicht viel besser. Immer wieder hatten einzelne Spieler für sich entschieden, den Spielfluss zu unterbrechen und der Abwehr des Gegners ein Stopp-Foul zu ermöglichen. Zwar stabilisierte Hansa die Deckung und ließ nicht mehr viel zu, trotzdem ging es nur mit einem nicht zufriedenstellenden 8:7 in die Pause.

Nach der Pause nahm die Wurfleistung weiter ab. Aus dem Rückraum wurde Fahrkarte um Fahrkarte geworfen und der Spielfluss entglitt Hansa immer mehr. Hansa stellte in der Offensive auf eine 6:0-Abwehr um, um die schnellen Außen der Gegner besser in den Griff zu bekommen. Das gelang, nur konnten die Gäste nun auch flüssiger kombinieren. „Irgendwie war es Not gegen Elend“, so Brigzinsky. „Uns hat im Angriff gegen die etwas offensivere Deckungsformation der Gäste ein kühler Kopf gefehlt, der das Spiel in ruhigere Bahnen lenken konnte“, ergänzt er. Trotz ständiger Führung war Hansa nicht in der Lage, Abläufe, die im Training wie am Schnürchen klappen, in Ruhe auf die Platte zu bringen. Am Ende traf die sehr sympathische Gästemannschaft in den Schlusssekunden einer harten Partie aus einem gestellten Freiwurf perfekt in den Winkel zum verdienten 16:16-Endstand. „Damit kommt die Sommerpause gerade recht, um uns wieder zu finden und an unserem Offensivspiel zu arbeiten“, resümierte Brigzinsky.

Hansa: Paul Sauer – René Willführ, Felix Gratzkowski, Boris Löhlein (7/5), Hannes Holtmann (1), Christian Hamann (1), Martin Willführ (4), Marc-Steffen Köhring, Tobias Hennigs (1), Anh Le Tuan (1), Hannes Glaser, Lucas Kipcke (1)

HCA: Tobias Scheer/Christian Püschel – Christian Mercier (1), Maximilian Wolak (3), Frank Bailleu (2), Philip Svarovski (1), Martin Brederecke (1), Marc Habermann (1), Andy Villain (6/2), Lukas Branding (1), Marvin Arndt, Sebastian Döring

sib

 

 

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