Männer II: Aus der Sicht des Gegners (Milow)

Spielbericht Wittstock II-TSV Germania Milow 21:21 (10:9)
aus Milower Sicht

TSV Germania sichert den 2. Tabellenplatz

Zum letzten Punkspiel der Handballsaison in der Kreisliga A musste der TSV Germania Milow nach Wittstock reisen, um dort gegen Hansa Wittstock II den zweiten Tabellenplatz zu sichern. Obwohl auf Milower Seite der wurfgewaltige Martin Schwaß fehlte, war die Mannschaft sehr optimistisch ein gutes Ergebnis zu erzielen. TSV-Trainer Totzauer musste dann aber mit ansehen, dass seine Mannschaft sehr schlecht aus den Startlöchern kam. Die Deckung hatte große Probleme den Wittstocker Rückraumschützen Martin Willführ in den Griff zu bekommen. So rannten die Milower nach einem 1:4 bis zum 6:9 einem Dreitore Rückstand hinterher. Erst die Einwechselung von Sebastian Lenz und Umstellungen in Deckung und Angriff brachten Ruhe und Sicherheit ins Spiel. Zur Halbzeit führte dann Hansa II nur noch mit 10:9.
Nach dem Wechsel war sehr schnell der 11:11 Ausgleich erzielt und dank der Treffsicherheit von Michael Hahn konnte sich der TSV Germania dann immer wieder in Führung werfen. Aber auf mehr als zwei Tore (19:17) konnten sich die Milower nicht absetzen, da die Wittstocker Heimschiedsrichter viele Milower Großchancen aus nicht erklärbaren Gründen unterbanden. Trotzdem führte Milow kurz vor dem Ende mit 20:18. Eine Deckungsumstellung nutzte Hansa zu schnellen Ballgewinnen und konnte mit dem Schlusspfiff per Siebenmeter den glücklichen 21:21-Endstand erzielen.
Trainer Totzauer zeigte sich trotz des Unentschieden mit der Leistung seiner Milower Mannschaft sehr zufrieden, die sich trotz oben beschriebener widriger Umstände nicht beeindrucken ließ und als Team auftrat. Mit diesem Remis sicherte sich der TSV den zweiten Tabellenplatz und kann optimistisch in die neue Saison blicken.
TSV Germania Milow: Tobias Lange/Steffen Rahneberg – Mathias Herrmann (3), Dominik Kuhn (2), Florian Andert, Sebastian Lenz (1), Marcus Schwaß, Jan Unger (1), Michel Hahn (8), Lutz Wahlsdorf, Maximilian Eckert, Stefan Fischer (2), Maik Gröning (4)

Winfrid Ganzer

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