Männer: Zwei Punkte aus Liebenwalde mitgebracht

Rumpfteam holt zwei Punkte

 

TSG Liebenwalde – Hansa Wittstock Männer 14:21 (8:6)

 

 

Hansa Wittstocks Handball-Männer sehnten vor dem Auswärtsspiel in Liebenwalde die darauf folgende dreiwöchige Spielpause herbei, um den Kader endlich wieder vollständig zu gestalten. Wie schon in der Vorwoche traten die Dossestädter aufgrund vieler Verletzter und Kranker die Partie mit acht Feldspielern und zwei Torhütern an. Trotzdem konnten sie zwei Punkte mitbringen.

 

Im Gegensatz zum Spiel in Eberswalde war die Marschroute ob des älteren Liebenwalder Kaders, mit viel Tempo zu spielen und auf die eigenen Kräfte zu vertrauen. So stellte Hansa eine gute Deckung mit dem in Hälfte Zwei überragenden Paul Sauer und konnte in die Gegenstöße kommen. Das einzige Manko: die Chancenverwertung. Die Gäste spielten im Positionsangriff flüssig und schnell und tauchten fortwährend vor dem Liebenwalder Kasten frei auf. Die Wurfquote war mit sechs Treffern bei 23 Versuchen allerdings unterirdisch. So konnte Liebenwalde mit Krafthandball mit 8:6 in die Kabinen gehen.

Hansa wollte wie in Hälfte Eins mit viel Druck von allen Positionen weiterspielen, konnte die Deckungsarbeit ohne Zeitstrafe weiter verbessern, und nun waren auch die Wurfaktionen konzentrierter. René Willführ, Felix Gratzkowski aus dem Rückraum und Frank Neumann am Kreis übernahmen das Kommando und brachten die Hansa-Kogge mit einem 6:0-Lauf in sicheres Fahrwasser. Liebenwalde verstrickte sich zunehmend in Einzelaktionen und verlor die spielerische Linie. Hansa ließ in der zweiten Halbzeit nur noch 15 Abschlüsse der Gastgeber zu, wovon neun eine sichere Beute der Wittstocker Keeper Christopher Schulz und Paul Sauer waren. Die wichtigste Veränderung lag allerdings vorn: die Hanseaten brachten von 20 Würfen 15 im Liebenwalder Tor unter. Hansa brachte den Auswärtssieg mit viel Tempo und einer geschlossenen Mannschaftsleistung mit Treffern von allen Feldspielern unter Dach und Fach, beim letzten Tor ließ es sich Liebenwalde mit der Schlussirene nicht nehmen, einen direkten Neunmeter ins das geräumte Wittstocker Tor ohne Block zum 14:21-Endstand zu verwandeln.

Die Hanseaten empfangen am 14.04. um 17.30 Uhr in der Stadthalle Wittstock den Tabellenführer und designierten Aufsteiger aus Wittenberge, dann hoffentlich wieder mit etwas breiterer Bank.

 

TSG: Kloos – Simon (6), Ernst, Fledrich (2), Jüterbock, Skrzypiec (2), Pätzold, Limpak (2), Broja (1), Stegemann (1), Gühl

 

Hansa: Sauer/Schulz – Willführ (5), Gratzkowski (6/1), Müller (1/1), Mühmer (2), Hennigs (1), Havemann (1), Neumann (4), Remter (1)

 

Fairplay:  2min: Hansa 0; TSG 6

Rot: Hansa 0, TSG 1 (3x2min)

7m: Hansa 4/2 verwandelt, TSG 0

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