Nachruf für Dr. Waldemar Klawohn

Wir alle wurden empfindlich daran erinnert, dass das Sein endlich ist, aber die unendliche Geschichte des Trainers Dr. Waldemar Klawohn wird durch unsere Erinnerungen, die schönen und einschneidenden Momente eines jeden Mosaiksteins des Ganzen am Leben erhalten.

In der heutigen Gesellschaft geht der Sinn für Dankbarkeit, Demut und Zufriedenheit allmählich verloren, als Mentor, Ratgeber, richtungsweisende Kompassnadel und Patron mit gewisser Aura hat der Trainer uns den Pfad der Tugend gewiesen, Werte insbesondere Respekt vermittelt und dabei nie den Blick für das Entscheidende verloren – familiärer Zusammenhalt mit einer Prise Entspanntheit.

Wir wissen auch, die Schule hat uns die Tatsache gelehrt, dass Energie niemals verloren geht, sie wird allenfalls umgewandelt. Diese Erkenntnis lässt uns zu einem geflügelten Wort seitens des Trainers kommen, welches sich auf die Anfänge unserer handballerischen Schaffensphase bezieht – „Das Tal der Tränen“! Wir hoffen, dass unsere feuchten Augen im Schmerz des Augenblickes dem Trainer Flügel verleihen werden, so dass er hell am Firmament uns in dunklen Zeiten den Weg weisen wird und in stolzen Abschnitten strahlend auf uns herunterblickt.

Wir verneigen uns voller Respekt und Ehrerbietung vor seinem Vermächtnis und wollen uns für die schweißtreibenden, feinsinnigen, lehrreichen, erfüllenden Stunden bedanken.

 

Die Wittstocker Handballgenerationen

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