Jugend B weiblich: Aus der Sicht des Gegners (Oranienburg)

Klarer Favoritensieg

OHC wB – FK Hansa Wittstock 29:8 ( 14:6)

Mit einem deutlichen Favoritensieg endete die Partie des Tabellenführers gegen den Tabellenletzten aus der Prignitz. Mit der beeindruckenden Serie von nunmehr 10:0 Punkten aus fünf Spielen können sich die jungen OHC Damen über eine makellose Bilanz erfreuen. Jedoch bemerkte man zu Beginn des Spiels den Sonntagsmodus der OHC Mädels….fast Schlafwagenhandball war in den ersten Minuten angesagt. Über die Stationen 2:1 / 4:2 / 6.3 kam der OHC nur schwer in die Gänge. Die Auszeit bewirkte eine Steigerung die mit einem 5:0 Lauf beim 13:5 kurz vor der Halbzeit endete (HZ 14:6).Die Kabinenansprache von Trainerin Stempka weckte dann wohl die letzten Spielerinnen auf, denn urplötzlich war der Teamgeist aktiviert und es ging ein Ruck durch die Mannschaft. Im 2. Spielabschnitt bemerkte man nach etwa 10 Minuten auch den konditionellen Einbruch der sympathischen Gäste, die Folge war ein wahrer Kontersturmlauf der nun hungrigen Oranienburgerinnen. Ganze zwei Törchen konnte der Gegner noch im OHC Tor unterbringen. Man muss aber anerkennend sagen, dass die junge Mannschaft aus der Prignitz sich sehr gut weiter entwickelt hat. Oranienburg zog auf 24:6 davon und hatte sichtlich spielerischen Spaß, der sich bis auf die gut gefüllten Ränge übertrug. Wie schon im letzten Auswärtsspiel war die mannschaftliche Geschlossenheit das große Plus im Team von Kathleen Stempka. Man kann der Mannschaft nur empfehlen daran anzuknüpfen. An den Dingen die verbessert werden müssen, ist in den kommenden Wochen zu arbeiten. Danke an dieser Stelle ebenfalls an Bettina und Theresa aus der WJC, die trotz eines Spiels am Vortag in Falkensee aushalfen. Gute Besserung an dieser Stelle an Leo, Natti und Angie, wir hoffen ihr seid ganz schnell wieder gesund!


OHC: Rüdiger, Woike (3) – Thomas, Krause (1], T. Weidenberg (5), Lissel, J.Weidenberg (6), Raasch (10), Rodewald, Tolg (4)

Hansa: Noreen/Ina – Kati (2 Tore), Johna (2), Josie, Paula, Vanessa (4), Merle

Nachruf für Dr. Waldemar Klawohn

Wir alle wurden empfindlich daran erinnert, dass das Sein endlich ist, aber die unendliche Geschichte des Trainers Dr. Waldemar Klawohn wird durch unsere Erinnerungen, die schönen und einschneidenden Momente eines jeden Mosaiksteins des Ganzen am Leben erhalten.

In der heutigen Gesellschaft geht der Sinn für Dankbarkeit, Demut und Zufriedenheit allmählich verloren, als Mentor, Ratgeber, richtungsweisende Kompassnadel und Patron mit gewisser Aura hat der Trainer uns den Pfad der Tugend gewiesen, Werte insbesondere Respekt vermittelt und dabei nie den Blick für das Entscheidende verloren – familiärer Zusammenhalt mit einer Prise Entspanntheit.

Wir wissen auch, die Schule hat uns die Tatsache gelehrt, dass Energie niemals verloren geht, sie wird allenfalls umgewandelt. Diese Erkenntnis lässt uns zu einem geflügelten Wort seitens des Trainers kommen, welches sich auf die Anfänge unserer handballerischen Schaffensphase bezieht – „Das Tal der Tränen“! Wir hoffen, dass unsere feuchten Augen im Schmerz des Augenblickes dem Trainer Flügel verleihen werden, so dass er hell am Firmament uns in dunklen Zeiten den Weg weisen wird und in stolzen Abschnitten strahlend auf uns herunterblickt.

Wir verneigen uns voller Respekt und Ehrerbietung vor seinem Vermächtnis und wollen uns für die schweißtreibenden, feinsinnigen, lehrreichen, erfüllenden Stunden bedanken.

 

Die Wittstocker Handballgenerationen

Hanseatische Grunds. Diesterweg im Landesfinale

Hanseatische Grundschule Diesterweg Wittstock im Landesfinale

Klingt erstmal komisch, aber mit Blick auf den Kader erscheint es doch sehr logisch. Sportlehrer Gulde konnte nämlich gleich auf 7 Spieler und einen ehemaligen Hanseaten setzen (Kader bestand aus 10 Spielern), die zurzeit in der D-Jugend unter dem Duo Hamann & Brigzinsky trainieren.

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Bereits beim Kreisfinale setzten sich die Kinder souverän als Erster durch. Es folgte am 24.01.2018 das Regionalfinale in der vertrauten Stadthalle Wittstock.

Die Junghanseaten mussten in der Staffel A ran. Mit Milow und Fürstenberg standen unbekannte Gegner auf dem Programm, die eigentlich unerwartet souverän erledigt wurden. Sportlehrer Gulde erhielt zusätzlich an der Seitenlinie noch ein wenig Unterstützung vom Hansatrainer, der bei hohen Führungen durch wechseln konnte und so jeder Einsatzzeiten erhielt. Zwar schmolz meist das Endergebnis zusammen, aber der Spaß sollte ja im Vordergrund stehen für jeden.

Im Halbfinale wartete dann die Prinz-von-Homburg-Schule Neustadt, die kannte man bereits aus dem Kreisfinale und die Spieler waren klar körperlich überlegen. Taktisch wurde ein wenig umgestellt im Gegensatz zu den anderen Spielen. Eine energisch zupackende Abwehr bescherte am Ende ein klares Endergebnis mit 7:3.

Im Finale ging es dann gegen die Grundschule Hohen Neuendorf. Hier zeigten Angriff und Abwehr ebenfalls Bestleistung, sodass am Ende der Sieger Diesterweg Grundschule hieß, wieder mit dem Ergebnis 7:3.

Die Junghanseaten qualifizieren sich somit für das Landesfinale in Zeuthen am 26.04.2018. Den Titel „Bester Spieler“ konnte, wie meist, Mats Brigzinsky abräumen.

Kein automatischer Alternativtext verfügbar.

PS. Während sich die Kinder noch über den Titel freuten und knappe 2 Stunden Zeit hatten zur Erholung, bereitete Trainer Hamann schon die Trainingseinheit vor. Denn pünktlich um 16:3o Uhr startete im Anschluß die reguläre Trainingseinheit. Nach den 1,5 Stunden waren dann auch alle Teilnehmer des Regionalsfinales platt, wie es so schön im Volksmund heißt, und dürften sehr frühzeitig im Land der Träume gewesen sein.

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Männer: Auswärtssieg in Pritzwalk

HC Pritzwalk – Hansa Wittstock Männer 20:26 (8:14)

 

Nach dem Heimsieg des letzten Wochenendes gegen Perleberg ging es für die Wittstocker Handballer in Pritzwalk um die nächsten zwei Derby-Punkte. Mit einer überzeugenden Leistung gewann Hansa mit 26:20 in der Dömnitzstadt.

Bis zum 5:5 blieb es ein offenes Spiel. Nun legte Wittstock einen 7:0-Lauf hin und zehrte bis zur Halbzeit davon. In die Kabinen ging es mit einer 14:8-Führung.

Nach dem Wechsel sorgten fünf Gastgeber-Treffer am Stück zum 14:13 für Spannung, doch Hansa fing sich wieder. Nach achtminütiger Torflaute übernahm  Kapitän Hannes Holtmann die Züge und führte sein Team in einem fairen Spiel in guter Atmosphäre zum 26:20-Auswärtssieg.

 

Hansa: Sauer/Schulz – R. Willführ (2), Ahrend, Gratzkowski (6), Müller, Holtmann  (10/2), Gießel (1), Feigel (2), Hennigs (2), Havemann (2), Neumann, Kipcke, Altmann  (1)

Männer: Aus der Sicht des Gegners (Perleberg)

Punktspielberichte (Männer) vom 20.01.2018

Pressebericht von Eckehard Peglow („Märkische Allgemeine Zeitung“ vom 22.01.2018)

Blau-Weiß in Wittstock ohne Punkt

Handball-Landesliga Nord: Hansa Wittstock – Blau-Weiß Perleberg 28:24 (16:13).

Den Dossestädtern gelang die Revanche für ihre 27:30-Hinspielniederlage in Perleberg. Hansa legte zügig eine 2:0-Führung (2.) hin. Die Blau-Weißen blieben zwar immer an den Gastgebern dran, konnten nach ihrem Anschlusstreffer zum 2:1 (3.) aber nur einmal, beim 19:18 (45.) wieder bis auf einen Treffer an die Wittstocker herankommen. Dass die Partie einsatzstark geführt wurde zeigen sieben Gelbe Karten, davon vier gegen die Perleberger und zehn Zwei-Minuten-Strafen (sechs für Hansa). Den Unterschied im Spiel machte die größere Ausgeglichenheit in der Wittstocker Mannschaft, dort trugen sich elf Werfer in die Torschützenliste ein, von den Perlebergern trafen nur sechs Akteure. Übrigens: Hätten die Blau-Weißen all ihre Strafwürfe verwandelt, dann hätten sie ein Remis erreicht.

Blau-Weiß Perleberg:

Stephan Schubert, Cezar-Cosmin Cosoi; Toralf Hampel (7), Mirko Helmdach (9), Bastian Kell, Hagen Walhöfer, Sebastian Lux (3), Aaron Meseck, Robert Neudmann (2), Sören Dieme (1), Rene Neuschl (2), Philipp Nagel, Jonas Schulz, Mirko Großer

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Pressebericht von Oliver Knoll („Der Prignitzer“ vom 22.01.2018)

SV Blau-Weiß enttäuscht über eigene Leistung

PERLEBERG Der SV Blau-Weiß Perleberg hat das Nachbarschaftsduell in der Handball-Landesliga Nord bei Hansa Wittstock verloren. In der Partie mit sehr emotionalem Hintergrund – der Wittstocker Handball-Mentor Dr. Waldemar Klawohn verstarb in der vergangenen Woche – siegten die Gastgeber mit 28:24 (16:13).
„Wir haben nicht ins Spiel gefunden, viele technische Fehler gemacht, es einfach vermasselt. Wittstock wollte unbedingt den Sieg und hat ihn verdient“, sagte Blau-Weiß-Akteur Mirko Helmdach. Die Perleberger, die auf ihr Trainerduo Marcel Domagala/Gordon Wudke verzichten mussten, liefen von Beginn an einem Rückstand hinterher. Der betrug beim 9:4 (14.) fünf Tore. Doch ganz abschütteln ließen sich die Gäste nicht, waren Mitte der zweiten Halbzeit beim 19:18 (45.) auf einen Treffer heran. Doch spätestens beim 26:22 (57.) für die Wittstocker war mehr als eine Vorentscheidung in dieser Begegnung gefallen.
„Von zwei Mannschaften, die spielerisch auf Augenhöhe sind, waren wir die schlechtere. Wir sind schon enttäuscht über unsere Leistung, wir sind einfach nicht clever genug“, erklärte
Helmdach.

Blau-Weiß Perleberg:

Cezar-Cosmin Cosoi, Stephan Schubert – Toralf Hampel (7), Mirko Helmdach (9),

Bastian Kell, Hagen Walhoefer, Sebastian Lux (3), Aaron Meseck, Robert Neudmann (2), Sören Dieme (1), Rene Neuschl (2), Philipp Nagel, Jonas Schulz, Mirko Großer

von: http://www.handball-perleberg.de/presse/2018/

Männer: Heimsieg gegen Perleberg

Schwerer Gang mit zwei Punkten belohnt

Hansa Wittstock Männer – SV Blau-Weiß Perleberg 28:24 (16:13)

Zum ersten Punktspiel des neuen Jahres kam gleich ein Hochkaräter in die Wittstocker Stadthalle. Mit dem Ex-Verbandsligisten aus Perleberg und dem besten Werfer der Liga Mirko Helmdach stellte sich den Hanseaten eine schwierige Aufgabe. Das Hinspiel ging mit 30:27 an die Rolandstädter, nun sollte der Spieß umgedreht werden. Das Spiel begann mit einer Schweigeminute für den kürzlich unerwartet verstorbenen Ex-Trainer Dr. Waldemar Klawohn, und in der Halle war an diesem Tage aus Respekt keine Trommel zu vernehmen.

Die Musik machten jedoch von Beginn an die Gastgeber, mit einer offensiven Deckung machten sie es ihren Gästen schwer, sichere Abschlüsse zu kreiern. Durch Ballgewinne und Paraden des guten Paul Sauer im Hansa-Tor lief die Gegenstoß-Maschinerie auf vollen Touren, und das Positionsspiel lief flüssig wie lange nicht mehr. So stand nach 14 Minuten ein 9:4 auf der Anzeigetafel. Vor allem Felix Gratzkowski zeigte in dieser Phase, welche Möglichkeiten er aus dem Rückraum hat. Perleberg spielte zu statisch, fing sich nach einigen vergebenen Hansa-Chancen jedoch wieder und verkürzte in einem attraktiven Spiel bis zur Pause auf 16:13.

Nach dem Wechsel stellte Perleberg die Deckung auf eine offensivere Variante um, und Hansa benötigte einige Zeit, sich darauf einzustellen. Zu wenig wurde der Kampf im 1:1 gesucht, der Kreisspieler übersehen. Die Gäste mit ihren erfahrenen Spielern nutzten die Gunst der Stunde und verkürzten de Abstand in Minute 44 auf ein Tor beim 19:18. Viele Nickligkeiten prägten in der zweiten Hälfte die Begegnung, die sich teilweise auch nach dem Abpfiff fortsetzten und dem Rahmen dieses Spiels in keiner Weise gerecht wurden! Wittstock fing sich nun wieder, konzentrierte sich auf sein Spiel. In der Deckung wurde nun geackert, die Ballgewinne in Gegenstöße umgewandelt. Christopher Schulz zeichnete sich durch gehaltene Siebenmeter aus und rundete die gute Torhüterleistung noch ab.  Auch im Positionsangriff wurden nun Lösungen in der Kleingruppe gesucht und gefunden, und mit einem abschließenden 9:4-Lauf gegen ermüdende Gäste der Deckel auf verdiente zwei Punkte gemacht. Hansa bedankt sich bei 250, teilweise aus der Rolandstadt angereisten Zuschauern, die für tolle Stimmung sorgten.

Hansa: Sauer/Schulz – R. Willführ (3), Ahrend, Gratzkowski (4), Holtmann (4/1), Mühmer (2), Gießel (5), Feigel (1), Hennigs (1), Havemann (2), Neumann (1), Kipcke (2), Altmann (3)

Perleberg: Schubert/Cosoi – Hampel (7), Helmdach (9/4), Kell, Walhoefer, Lux (3/1), Meseck, Neudmann (2), Dieme (1), Neuschl (2), Nagel, Schulz, Großer

Fairplay:                 gelb:      Hansa 3, Perleberg 4

2min:    Hansa 6, Perleberg 4

Rot:       Hansa 1, Perleberg 1 (beide ohne Bericht)

7m:        Hansa 3/1 verwandelt, Perleberg 9/5 verwandelt

AllStars gewinnen 2017 weiter an Erfahrung

Eine feste Tradition des Wittstocker Handballsports ist mittlerweile das alljährliche AllStar-Game zwischen der aktuellen Männermannschaft und einem Team ehemaliger Hanseaten kurz vor Heiligabend. Viele altbekannte Gesichter aus vergangenen Jahren auf der Platte der Wittstocker Hallen zeigten, dass sie noch nicht viel verlernt haben und machten den Jungen Wilden mächtig Druck. Am Ende ging der Sieg knapp mit 29:27 an den jungen Gastgeber.

Die älteren Semester versuchten wie erwartet mit viel Ruhe und Übersicht die offensive Deckung der Hanseaten auszuhebeln und in der Deckung Beton anzurühren. Hansa gestaltete die Partie dagegen mit viel Tempo und konnte die AllStars wiederholt überlaufen. Doch gute Torhüterleistungen  von Uwe Peters, Christian Hamann und Steffen Brigzinsky verhinderten Schlimmeres und so ging es mit einer 14:13-Führung für Hansa I in die Pause.

Nach dem Pausenbier blieb es spannend, das AllStar-Team übernahm zwischenzeitlich sogar kurz die Führung, bevor die Hanseaten am Ende mit höherer Konzentration noch den 29:27-Sieg sicherstellten. Beim anschließenden gemeinsamen Schrottwichteln und der obligatorischen Buffet-Plünderung (Danke an das Hansa I -Team!) wurden viele Anekdoten aufgewärmt und das Weihnachtsfest eingeläutet.

 

Hansa: Sauer/Schulz – Holz, R. Willführ, Ahrend, Gratzkowski, Müller, M. Willführ, Mühmer, Gießel, T. Hennigs, Havemann, Altmann, Klünder, Kipcke

 

AllStars: Uwe Peters/Christian Hamann/Steffen Brigzinsky – Andy Thierbach, Boris Löhlein, Frank Neumann, Thomas Brigzinsky, Torsten Kröcher, Hendrik Eichblatt, Marc Heidenreich, Mike Kanthak, Sven Hennigs, Davis Ramin, Ronny Stachowski, Tobias Gottschalk

 

SR: Jens Ahrend, Sven Gottschalk, Immanuel Feigel, Hannes Holtmann

 

2min: keine

7m: alle

AllStar-Game II

Zum alljährlichen Allstar-Game laden die Hansa-Handballer wie jedes Jahr alle ehemaligen Spieler, ob Jugend oder Männer, egal welchen Alters, die ihre Wurzeln in Wittstock haben, ein. Am Freitag ab 19 Uhr soll in der Waldringhalle der Ball gegen die aktuelle Männermannschaft der Hanseaten möglichst oft im Tor untergebracht werden. Also – rafft euch auf, sucht eure Germina-Handball-Galoschen heraus und genießt einen schönen Abend mit hoffentlich vielen Anekdoten, kulinarischen Leckerbissen und auch ein wenig Sport.

Männer: Niederlage zum Jahresende

Der rote Faden bleibt

 

Lok Templin – Hansa Wittstock Männer 23:22 (13:11)

 

Hansa Wittstocks Handball-Männer blieben sich auch im letzten Hinrundenspiel treu und stolperten in Templin wieder über die schwache Verwertung hundertprozentiger Möglichkeiten. Hansa muss für den Rest dieser Spielzeit auf Marc-Steffen Köhring verzichten (Kreuzbandriss), dafür war Kapitän Hannes Holtmann nach überstandenem Muskelfaserriss wieder an Bord. Trotzdem blieben die Punkte mit dem 23:22-Sieg beim Gastgeber in Templin.

Wittstock benötigte zehn Minuten, um in die Begegnung zu finden und sich auf die aufreizend langsame Spielweise der Lok-Mannschaft einzustellen. Nach dem 4:3 der Heimmannschaft blieb man nun auch länger in der Deckung fokussiert und Hansa konnte einen 5:0-Lauf zur 8:4-Führung starten. Die Zeitstrafe gegen Jan-Ole Ahrend nutzten die Templiner dann clever und verkürzten mit gewonnenem 3:0-Überzahlspiel auf 7:8. Bei Hansa war der Spielfluss in den letzten zehn Minuten dahin, was Templin zur 13:11-Pausenführung nutzte.

Nach dem Wechsel schlug die große Stunde des Templiner Torhüters Dennis Block. Das Weihnachtsmotto der Hanseaten hieß scheinbar, ihm so viel blaue Flecken wie möglich auf dem Oberkörper zu verpassen, und so brannten die Wittstocker einen Freien nach dem Anderen auf den Pelz des Heimkeepers. Für Abwechslung war allerdings gesorgt, diesmal wurden die Bälle von Rückraumspielern nach Durchbruch an den Kreis verschossen statt wie sonst im Gegenstoß. So setzte sich Templin auf 21:16 nach 48 Minuten ab. Mit einer Deckungsumstellung war Hansa beim 22:22 nach 58 Minuten heran. Templin setzte das 23:23, und nun verschoss Hansa auch den dritten Siebenmeter in der letzten Minute – der rote Faden setzte sich fort. Templin konnte unverhoffte zwei Punkte feiern, während für die Hanseaten die folgende Spielpause wohl gerade recht kommt. Hansas Fazit: spielerisch wieder einmal überzeugt, doch im Abschluss reicht es (noch) nicht.

 

Hansa: Sauer/Schulz – R. Willführ(4), Ahrend, Gratzkowski (5), Müller, Holtmann (7/4), Mühmer (1), Gießel (2), Hennigs, Havemann (1), Klünder, Kipcke, Altmann (2)

 

Fairplay: gelb: Hansa 3, Templin 2

2min: Hansa 3, Templin 6

Rot: Hansa 0, Templin 1

7m: Hansa 7/4, Templin 5/4