Männer: Sieg in Finowfurt zum Jahresabschluss

Handball-LandesligaNord: Finowfurter SV – Hansa Wittstock 22:34 (8:18).

von Marius Böttcher, MAZ Neuruppin

Als „Mannschaft der Stunde“ bezeichnete Hansa-Trainer Thomas Brigzinsky den Finowfurter SV vor der Partie. Letztlich behielt aber die Mannschaft der bisherigen Saison gegen den Gastgeber aus dem Barnim eindrucksvoll die Oberhand. Die Weste der Wittstocker Handballer bleibt auch nach dem letzten Hinrundenspiel, welches die Hanseaten mit 34:22 gewinnen konnten, blütenweiß. Mit einem beeindruckenden Punkteverhältnis von 20:0 und der besten Defensive grüßt das Team von der Tabellenspitze– und träumt weiterhin vom Verbandsliga-Aufstieg.

„Tatsächlich spiegelt sich der Unterschied auch in den geworfenen Toren wider“, resümierte Brigzinsky hochzufrieden. Vom Anpfiff weg bestimmten seine Schützlinge das Geschehen in der Finowfurter Hans-Wendt-Sporthalle und ließen sich dabei auch nicht vom kurzfristigen Ausfall von Kreisläufer und Abwehrchef Tobias Altmann, welcher aus privaten Gründen verhindert war, irritieren. „Die Jungs haben das sehr gut kompensiert und auch für Tobi die zwei Punkte geholt. Es war vor allem die unbändige Entschlossenheit, die uns zu diesem Erfolg verhalf“, erklärte der Trainer.

Schnell sorgten die Gäste für klare Verhältnisse, bereits nach elf Minuten lag man beim Spielstand von 8:2 komfortabel in Front. „Wir haben einen Start nach Maß erwischt. Der Gegner hatte Probleme, mit unserem Tempo Schritt zu halten“, überzeugte Thomas Brigzinsky auch die Gier seiner Mannen. 10:2 nach 16 Minuten, 13:4 nach 20 Zeigerumdrehungen – die Hansa-Dominanz kannte keine Grenzen, erstmals mit zehn Toren in Führung war man nach gut 26 Spielminuten, als auf der Anzeigetafel ein 6:16 aus FSV-Sicht prangte. Bis zum Pausenpfiff netzten die Konkurrenten noch jeweils zweimal, dennoch mahnte der Trainer zur Vorsicht: „Vor allem in eigener Halle darf man Finowfurt nie abschreiben. Egal wie der Spielstand lautet, die kämpfen bis zum Ende um jeden Ball. Das war schon immer so.“

Spannung keimte nach dem Seitenwechsel aber nicht mehr auf, in souveräner Manier brachten dieDossestädter, welche zwischenzeitlich sogar mit 13 Treffern in Führung lagen, die zwei Punkte nach Hause. „Wir konnten die Konzentration über die vollen 60 Minuten hochhalten und hatten mit Christopher Schulz auch einen absolut starkenRückhalt zwischen den Pfosten“, attestierte Thomas Brigzinsky seinem Keeper, der den arbeitsbedingt verhinderten Stammtorwart Paul Sauer exzellent vertrat,einen tadellosen Auftritt. Während Schulz insgesamt 16 Versuche des Gegners parieren konnte, baute Martin Willführ mit zwölf Treffern – zehn davon oft per Gegenstoß im zweiten Durchgang – sein Torekonto auf insgesamt 67 aus.

„Die Finowfurter wurden zum Ende hin müde und wir haben die Konter sauber zu Ende gespielt“, so Brigzinsky, der auch Kapitän und Rückraumspieler Hannes Holtmann lobend erwähnte: „Das war eine Energieleistung, weil Hannes auch in der Abwehr in der Hinten-Mitte-Position agieren musste. Er hat das Team toll geführt.“ Jan-Ole Ahrend war der letzte Hinrundentreffer gegönnt, er netzte 29 Sekunden vor Ultimo zum 34:22-Endstand ein. „Der Teamspirit ist phänomenal. Wir werden trotz der langen Spielpause durch die Weltmeisterschaft weiter trainieren und vielleicht noch ein, zwei Testspiele vereinbaren. Die Jungs haben auch Lust aufeinander, weshalb ich die Herdplatte nicht abkühlen lassen will“, sagte Brigzinsky mit einem Augenzwinkern.

Am Sonntag, 27. Januar, geht es dann beim SV Blau-Weiß Perleberg wieder um Punkte.

Hansa: Christopher Schulz, Christian Hamann – Tobias Holz, René Willführ (2), Jan-Ole Ahrend (4), Felix Gratzkowski (3), Lars Klünder, Hannes Holtmann (6/2), Martin Willführ(12), Robert Gießel (2), Johannes Ahrend, Tobias Hennigs (1), Max Havemann (1), Lucas Kipcke (3)

AllStarGame 2018

Das Gewinnen der 1.Männermannschaft habe sich, so heißt es im Hansa-Jargon, habitualisiert, sei zur Gewohnheit geworden.

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Aber die Sedierung der Zuschauer durch diese Gewissheit muss auch mal ein Ende haben.

Die Akteure der Ersten glauben, das Gewinnen sei ihr Distinktionsmerkmal, sie dürften sich als die besseren Virtuosen am harzigen Spielgerät, als die besseren Handballer fühlen. Diese Arroganz prägte auch einst „Die Mannschaft“.

Beim Allstar-Game am 21. Dezember um 19 Uhr im Wohnzimmer des handballerischen Tafelsilbers (Waldringhalle) wird dem Ligaprimus von den Altehrwürdigen dieser Zahn gezogen werden.

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Bei allem Frotzeln, Stänkern, Sticheln und Herausfordern in ironischer Weise dürfen wir eines nicht vergessen: Ob Handballlaie, Handballlehrer oder Handballlegende – an diesem Tag erheben wir uns zusammen für Dr. Waldemar Klawohn, da dadurch unsere Verbeugung noch tiefer wird.

von Ivo

Männer: Klarer Derbysieg

Klarer Sieg im letzten Heimspiel des Jahres

 

Hansa Wittstock Männer – HC Pritzwalk 32:23 (17:10)

 

 

Im letzten Heimspiel des Jahres konnten die Wittstocker Handball-Fans noch einmal ein Derby in der Stadthalle erleben. Beim Landesliga-Punktspiel konnten Hansas Männer gegen den HC Pritzwalk mit einem 32:23-Start-Ziel-Sieg die Tabellenspitze verteidigen.

Die Gastgeber legten los wie gewohnt, mit schnellen Beinen in der Abwehr und überfallartigen Gegenstößen stand nach sechs Minuten ein 4:0 auf der Anzeigetafel. Pritzwalk konnte nun einige Abpraller und Kreisanspiele nutzen und verkürzte auf 4:3, profitierte schon hier von der mangelhaften Chancenverwertung der Hanseaten. Schnell war jedoch der alte Abstand wieder hergestellt, und nach der 15. Minute brach es über die Dömnitzstädter herein. Der überragende Paul Sauer vernagelte im Verbund mit dem starken Tobias Altmann das Wittstocker Gehäuse, und Gegenstoß um Gegenstoß, oft über Martin Willführ, landete im Gästetor. Beim 16:6 nach 26 Minuten war die Partie faktisch entschieden. Etliche Unkonzentriertheiten der Dossestädter nutzten die nie aufgebenden Pritzwalker, um bis zur Pause auf 17:10 zu verkürzen.

Nach dem Wechsel entwickelte sich ein munteres Spielchen, bei dem sich niemand mehr weh tun wollte. Beide Teams tauschten munter Personal durch, und so konnten die zahlreichen Zuschauer 28 Treffer in Halbzeit Zwei bewundern. Die Wurfausbeute der Wittstocker fiel dem Schlendrian zum Opfer, aus 27 Angriffen blieben nur 15 im Pritzwalker Gehäuse liegen. Die jederzeit faire Partie ging über die Stationen 21:14 (35. Minute) und 26:15 (49.) mit 32:23 verdient an die Hausherren, die somit weiterhin verlustpunktfrei an der Spitze der Landesliga stehen.

ACHTUNG: Spielplanänderung am 24.11.2018 in Wittstock

Aufgrund der krankheitsbedingten Absage der Damen aus Templin und dem damit verbundenen Ausfall des Frauenspiels wird das Spiel der männlichen A-Jugend gegen Hennigsdorf auf 15 Uhr verschoben. Somit lautet der aktuelle Tagesspielplan:

 

15 Uhr:                 Hansa Wittstock A-Jugend männlich – SV Motor Hennigsdorf

 

17.30 Uhr:           Hansa Wittstock Männer – HC Pritzwalk

Handball am Sonnabend

Handball am Sonnabend

 

Nach langer Zeit bekommen die Wittstocker Handball-Fans wieder ein Spiel der Männer in der Stadthalle geboten. Los geht es am Sonnabend jedoch um 13 Uhr mit der Begegnung der männlichen A-Jugend gegen Hennigsdorf. Im Anschluss kämpfen die Hansa-Damen um 15 Uhr gegen Templin um Punkte. Ab 17.30 Uhr ist dann der HC Pritzwalk im Landesligaspiel zu Gast bei den Männern in Wittstock. Für das leibliche Wohl der hoffentlich zahlreichen Fans wird natürlich gesorgt.

Männer: Aus der Sicht des Gegners (Eberswalde II)

Landesliga Nord, Saison 2018/2019

Spannend bis zur letzten Minute

1. SV Eberswalde II – FK Hansa Wittstock 1919 24:25 (13:13)

Quelle: Hans-Joachim Haarbrandt

 

Eberswalde (hjh). Der 1. SV Eberswalde II lieferte dem Verlustpunkt freien Spitzenreiter Hansa Wittstock einen harten Kampf und verlor dieses Duell des Spitzenreiters Wittstock gegen den Tabellenzweiten am Ende knapp mit 24:25. Die Mannschaft vom 1. SV Eberswalde II bleibt aber weiterhin auf Platz 2 der Tabelle in der Landesliga Staffel Nord.

 

Edward Dochow, der mit sieben Toren der erfolgreichste Feldtorschütze des 1. SV in diesem Spiel war, eröffnete mit dem 1:0 den Torreigen in diesem Spitzenspiel der Landesliga. Doch die Gäste zeigten, warum sie die Tabelle souverän anführen. Mit zwei Toren hintereinander übernahmen sie sofort die Führung. Ben Hanisch glich zum 2:2 aus, ehe im weiteren Verlauf die Gäste weiterhin dominierend waren und die Führung wieder übernahmen. Bis maximal auf vier Tore (5:9, 17. min.) konnten die Wittstocker dabei ihre Führung ausbauen. Doch die Gastgeber kämpften sich wieder heran. Mit fünf Toren in Folge holten sie sich mit dem 10:9 die Führung zurück. Das war dann auch ein Grund für den gegnerischen Trainer eine Auszeit zu nehmen. Die Torejagd der Barnimer war dann anschließend nicht mehr so erfolgreich. Beim 12:13 lagen die Prignitzer  wieder in Front, aber zwei Sekunden vor dem Halbzeitpfiff nutzte Ben Hanisch die Chance vom Siebenmeterpunkt zum Ausgleich.

Mit Wiederbeginn entwickelte sich ein knappes und sehr spannendes Spiel. Als nach 37 Minuten Stefan Pinkau und Ben Hanisch innerhalb weniger Sekunden jeweils zwei Strafminuten erhielten, drohte die Partie zu kippen. Anschließend hält der Eberswalder Torhüter Jonas Nagy, der eine starke Stütze an diesem Tag für seine Mannschaft war, einen Siebenmeter und sorgt so für Stimmung in der Halle. Mit einem 1:1 überstehen die Gastgeber die kritische Phase aber unbeschadet. Es sind noch 20 Minuten zu spielen und die Partie ist noch völlig offen. Unverständlich aus Sicht der Eberswalder die folgende Phase im Spiel. Die Gäste erhöhen das Tempo und sind, im Gegensatz zu den Hausherren, dabei auch wesentlich effektiver. Mit vier Toren innerhalb von fünf Minuten ziehen sie auf 15:20 davon. Das Spiel scheint in der 45. Minute schon eine Vorentscheidung zu erfahren. Aber das Gastgeberteam hat die Partie noch nicht abgeschrieben. Langsam kommen die Eberswalder wieder auf Touren und näher heran. Nach 54 Minuten gelang dann Ben Hanisch der Anschlusstreffer zum 22:23 und wieder ist die Chance zum Punktgewinn greifbar nahe. Den möglichen Ausgleich vertändeln die Barnimer aber anschließend. Der Coach der Gäste reagiert sofort auf die gute Phase der Eberswalder und nimmt eine Auszeit. Trotzdem gelingt André Kegel der Ausgleich zum 23:23. Nur noch vier Minuten sind zu spielen und noch immer ist keine Entscheidung gefallen. Beim 24:24, gut drei Minuten vor dem Ende, kann sich Jonas Nagy bei einem Siebenmeter für die Gäste erneut auszeichnen. Dadurch bekommen die Eberswalder die Chance sich die Führung zurück zu holen. Jetzt, gut eine Minute vor dem Schlusspfiff, nimmt Jens Müller eine Auszeit für den 1. SV. Der Plan für die letzten 60 Sekunden des 1. SV heißt, Ball in den eigenen Reihen halten,  ein Tor erzielen und somit wenigstens einen Teilerfolg erringen. Der Torerfolg für die Gastgeber bleibt aber aus und im Gegenzug erzielen dagegen die Wittstocker einen Treffer zum 24:25. Die letzten Sekunden laufen und dann doch noch die Möglichkeit zum Unentschieden. In der letzten Sekunde gibt es noch einen Siebenmeter für die Gastgeber. Ben Hanisch, der bis dahin alle Siebenmeter seines Teams verwandelt hatte, scheitert diesmal aber am gegnerischen Torhüter. Damit holen die Gäste sich noch einen glücklichen Sieg in diesem Duell. Während die Gästemannschaft ausgelassen ihren Sieg feiert, gehen die Eberswalder mit hängenden Köpfen in die Kabine.

Am nächsten Spieltag haben die Eberswalder erneut ein Heimspiel. Am Sonnabend um 16 Uhr empfangen sie das Team der TSG Liebenwalde und gehen als Favorit in dieses Spiel und sollten mit zwei Punkten ihren zweiten Platz verteidigen.

 1.SV Eberswalde mit: Jan Mitzscherling, Klaus-Thomas Kowalsky (2), Ben Hanisch (9/3), Edward Dochow (7), Igor Yezhov, Florian Smuch, Marcel Kästner (3), Paul Pinkau, Stefan Pinkau (1), Paul Knauf, André Kegel (2), Jonas Nagy, Max Zantow, Matthias Jonas

7-Meter: 1. SV II  4/3, Wittstock 3/1

2 min:  1. SV II 5,  Wittstock 4


Männer: Sieg beim Tabellenzweiten

Paul Sauer hält den Sieg fest

 

1. SV Eberswalde II – Hansa Wittstock Männer 24:25 (13:13)

 

Für Hansa Wittstocks Handball-Männer stand am Sonnabend die Auswärtspartie beim Tabellenzweiten in Eberswalde auf dem Programm, und die Dossestädter konnten mit einem 25:24-Sieg ihre weiße Weste und die Tabellenspitze verteidigen.

 

Hansa startete nach kurzen Anlaufschwierigkeiten wie gewohnt temporeich in die Partie und führte nach 15 Minuten bereits mit 9:5. Einige erfolglose Wurfversuche reichten den Wittstockern jedoch, nervös zu werden, und so kämpfte sich der Gastgeber zurück ins Spiel. Wittstock verlor die Spannung in der Deckung, ließ einfache Würfe vor allem von Ben Hanisch aus dem Rückraum zu und sah sich plötzlich in Rückstand. Eine Auszeit half, die Gäste spielten wieder mehr in die Breite, und so ging es mit einem 13:13 in die Pause.

 

Nach dem Wechsel bekamen die Hanseaten die Begegnung nach 40 Minuten in den Griff, Karsten Mühmer konnte in dieser Phase dreimal sicher netzen. Beim 19:23 sieben Minuten vor dem Ende ließ Hansa vier Hundertprozentige in Folge aus, und die Würstchenstädter nahmen die Geschenke dankend an. Hansas Standhandball ließ Eberhard Dochow zum 24:24 ausgleichen. Der folgende Hansa-Siebenmeter blieb erfolglos, und so hatte der Gastgeber eine Minute vor dem Ende alles in der Hand. Die logische Eberswalder Auszeit sollte nun den Siegtreffer kreieren, doch Wittstock verteidigte mit Hingabe und kam in Ballbesitz. Der junge René Willführ nahm sich 20 Sekunden vor Schluss ein Herz aus dem Rückraum und traf zum 25:24 für Hansa. Im Gegenzug kassierten die Dossestädter eine Zeitstrafe, und eine Sekunde vor dem Schlusspfiff entschieden die Unparteiischen auf Siebenmeter für den Gastgeber. Den Kulminationspunkt entschärfte Paul Sauer im Tor gegen den besten Eberswalder Schützen Ben Hanisch – der Rest war Wittstocker Jubel. In einer durchwachsenen Partie mit vielen nervösen Phasen setzte sich Hansa mit ein wenig Glück durch und grüßt weiterhin von der Tabellenspitze.

Männer: Aus der Sicht des Gegners (Liebenwalde)

Im gestrigen letzten Spiel standen sich in der Landesliga Nord die Männer der TSG Liebenwalde und FK Hansa Wittstock – Handball gegenüber.

In einer anstrengenden und nervenaufreibenden Partie verlor man am Ende leider mit 28:29. Dank dem Verbot von Haftmittel und einer sehr stark eingschworenen Truppe konnte man immer wieder an die weiterhin ungeschlagenen Wittstocker dran bleiben. Mit guten Aktionen am Kreis durch Tobias Pfennig und einem starken Rückraum mit Raik Simon hat man die Dossestädter immer wieder zur Verzweiflung gebracht, auch auf Grund der gut stehenden Abwehr und der Koorrdination um Olaf Ernst und Marc Stegemann. Bei einem Halbzeitstand von 12:16 ging es in die Kabine wo die Liebenwalder noch einmal heiß gemacht wurden!!! Nichts war bisher verloren und man witterte die Chance auf einen Punkt. Leider konnte man das gewünschte Unentschieden nicht erreichen da die Wittstocker immer mit einem Tor davon rannten.

Dennoch war es für die Männer um Coach Sebastian Icke Skrzypiec ein gefühlter Sieg!!!!!

von: https://www.facebook.com/tsgliebenwalde/?__tn__=kCH-R&eid=ARAQOXlHrNH_dgu9V_3wc6mQJY5K1xaoq_DZT-nsLn5atdgVFjsKf0Y71nnH7sQsAIfPXT2OhktYccK8&hc_ref=ARRJ9hK0mIgvhbUR4gx2-7WPQGw-mS-AKNIXGvaPHEvTnQIQqLIKqXl-6Xa77I9kcYI&fref=nf

Männer: Auswärtssieg gegen Liebenwalde

Die Weste bleibt weiß

 

TSG Liebenwalde – Hansa Wittstock Männer 28:29 (12:16)

 

 

Im vorgezogenen Auswärtsspiel gegen Liebenwalde konnten Wittstocks Handball-Männer mit einem 29:28-Sieg ihre weiße Weste verteidigen und stehen mit 12:0 Punkten weiterhin auf dem ersten Platz der Landesliga Nord. Liebenwalde musste aufgrund einer Hallensperre sein Heimspiel nach Eichstädt verlegen, was den Hanseaten eine kurze Anreise bescherte. Leider durfte wie auch in Liebenwalde in der Oberkrämerhalle das so geliebte Haftmittel nicht genutzt werden, womit das Spieltempo deutlich eingeschränkt wurde.

Die Gastgeber hatten sich ein erwartetes taktisches Konzept zurecht gelegt, das gnadenlos durchgezogen wurde. Vorn wurde lange mit vielen Einläufern gespielt, während in der Abwehr aufgrund der Ballunsicherheit der Dossestädter die Sechsmeter-Linie kaum verlassen wurde. Wittstock tat sich vor allem in der Deckung schwer, der Verbund wurde oft vernachlässigt, und so entwickelte sich eine spannende Partie. Liebenwalde kam zu oft am Kreis frei zum Wurf, während Hansa durch schnelle Ballstafetten im Durchbruch Torerfolge verzeichnete. Kurz vor der Halbzeit ging der TSG etwas die Puste aus, und die Gäste gingen mit einer 16:12-Führung in die Kabinen.

Nach dem Wechsel änderte sich nicht viel, doch der Gastgeber blieb dran. TSG-Kreisläufer Tobias Pfennig durfte sich am Kreis weidlich austoben, verwertete auch die Abpraller sicher, und im Verbund mit Rückraumschütze Raik Simon konnte er bis zum 23:24 nach 50 Minuten aufschließen. Hansa behielt die Ruhe und konnte sich auf die Willführ-Brüder verlassen. Mit 18 Treffern waren sie ein ständiger Gefahrenherd und verantworteten mit Kapitän Hannes Holtmann den am Ende knappen 29:28-Sieg gegen stark auftretende Liebenwalder „Hausherren“.