Männer: Heimsieg gegen Eberswalde

Mehr Tempo in der zweiten Hälfte bringt den Sieg

Hansa Wittstock Männer – 1. SV Eberswalde II 28:24 (12:9)

Nach dreiwöchiger erzwungener Pause aufgrund des Nichtanreisens der Teams aus Templin und Bad Freienwalde stand für die Landesliga-Handballer nach vier Monaten endlich einmal wieder ein Heimspiel auf dem Programm. In der Wittstocker Stadthalle stellte sich den Hansa-Männern am Sonnabend der 1. SV Eberswalde vor. Nach kurzweiligen 60 Minuten stand ein sicherer 28:24-Sieg für den Spitzenreiter auf der Anzeigetafel.

Hansa versuchte wie gewohnt, aus der sicheren Deckung heraus zu schnellen Abschlüssen zu kommen. Die Rechnung ging auf, doch schon in den Anfangsminuten deutete sich fehlendes Zielwasser bei den Hausherren an. Eberswalde nutzte die vergebenen Hundertprozentigen der Hanseaten geschickt, um im Spiel zu bleiben und hielt nach anfänglicher Führung lange den Kontakt. Hansa konnte die Manndeckung gegen Martin Willführ mit schnellen Beinen und Spielzügen gut lösen, so kam dieser zu vier Treffern in Halbzeit Eins. Über die Stationen 7:6 und 11:8 ging es mit einer verdienten 12:9-Führung für Wittstock in die Pause.

Nach dem Wechsel versuchte Hansa, das fehlende Tempo konsequenter in sein Spiel zu bringen. Das gelang sehr gut, innerhalb von 13 Minuten stellten die Gastgeber den Spielstand auf 21:12 und sorgten somit für eine Vorentscheidung. Nachdem vor drei Wochen in Bernau Lucas Kipcke der entscheidende Mann im Abschluss war, konnte in dieser Phase Felix Gratzkowski dem Spiel seinen Stempel aufdrücken. Mit hoher Geschwindigkeit, sehr gutem Entscheidungsverhalten und hohem Tordrang sorgte er für die notwendigen Treffer. Auch die Abwehr vor den guten Torhütern Paul Sauer und Christopher Schulz gab die notwendigen Impulse, und für zusätzliche Emotionen sorgte die Rückkehr von Marc-Steffen Köhring nach langer Abwesenheit. In den letzten Spielminuten konnten die nie aufgebenden und sehr sympathischen Gäste aus dem Barnim noch einmal verkürzen, während Hansa sich weiter im Auslassen von guten Möglichkeiten übertraf. Die Begegnung wurde beim 28:24 von den sehr entspannten und kommunikativen Schiedsrichtern, die mit ihrer guten Leistung zu diesem attraktiven Spiel beitrugen, nach 60 Minuten mit einem Gastgebersieg beendet.

Für Hansa geht es bereits am kommenden Sonnabend, den 30.03.19 um 17.30 Uhr in der Stadthalle Wittstock gegen Templin weiter, bevor das Team am 06.04.19 um 18 Uhr dann zu Gast in Pritzwalk ist.

Das Spielprotokoll zum Stöbern: https://hvbrandenburg-handball.liga.nu/cgi-bin/WebObjects/nuLigaHBDE.woa/wa/originalMeetingReport?meeting=6273867&securityToken=SmJqGOKasLv%2F5lyHpcj%2BVw%3D%3D

Handball in der Stadthalle


Nach dem am vergangenen Wochenende ausgefallenen und nun für die Hansa-Männer gewerteten Landesliga-Punktspiel gegen Bad Freienwalde steht am Sonnabend der nächste Heimspieltag der Wittstocker Handballer an. Die männliche D-Jugend empfängt um 13 Uhr in der Stadthalle den HSV Bernauer Bären, bevor um 15 Uhr die Hansa-Damen mit der TSG Liebenwalde um Punkte kämpfen. Nach nunmehr vier Monaten stellt sich dann das Männerteam in heimischen Gefilden im Spiel gegen den 1. SV Eberswalde vor. Anpfiff wird  wie gewohnt um 17.30 Uhr sein, für das leibliche Wohl der hoffentlich zahlreichen Fans wird gesorgt.

ACHTUNG: Absage des Männerspiels am Sonnabend


Leider hat am Freitag das Team des SV Jahn Bad Freienwalde II aus Verletzungs- und Krankheitsgründen die Partie der Männer-Landesliga in der Stadthalle Wittstock abgesagt. Somit verkürzt sich der Heimspieltag der Hanseaten auf das E-Jugend-Turnier um 9 Uhr, das Damenspiel gegen Hennigsdorf um 13 Uhr sowie das Spiel der weiblichen  Jugend B gegen Ahrensdorf/Schenkenhorst um 15 Uhr.

Heimspieltag in der Stadthalle

Ein langer Heimspieltag steht für die Hansa-Handballer am Sonnabend auf dem Programm. Schon um 9 Uhr empfängt die E-Jugend die Teams aus Paaren, Schönwalde, Kyritz, Wittenberge und Neuruppin in der heimischen Stadthalle zum Turnier. Ab 13 Uhr kämpfen die Hansa-Damen gegen Hennigsdorf um Punkte, bevor die weibliche B-Jugend um 15 Uhr die Gäste aus Ahrensdorf/Schenkenhorst empfängt. Nach langer Wartezeit kommt es dann um 17.30 Uhr zum ersten Heimspiel der Hansa-Männer in 2019. Zu Gast wird im Landesliga-Punktspiel der SV Jahn Bad Freienwalde II sein. Für das leibliche Wohl der hoffentlich zahlreichen Fans ist natürlich gesorgt.

Männer: Aus der Sicht des Gegners (Bernau)

‼️Spielbericht der 1️⃣. Männermannschaft vom vergangenen Sonntag‼️

1 Männer – FK Hansa Wittstock – Handball 25:26 (12:12)

Am vergangenen Sonntag empfingen die Handballer aus Bernau den derzeitigen Tabellenführer aus Wittstock. Das Hinrunden spiel verloren die Hussitenstädter zwar, machten dort aber eines ihrer bisher besten Spiele in der laufenden Saison. Mit dieser Stärkung im Rücken liefen die Gastgeber auch dieses mal wieder voll motiviert auf. Das erste Tor der Partie machten zwar die Gäste aus der Prignitz, doch es dauerte nicht lange bis Max Skladny ausglich. In den ersten 30min konnte sich keine der beiden Mannschaften absetzen. Dies lag vor allem an einem sehr körperbetonten Abwehrverhalten beider Mannschaften und einem sehr gut aufgelegten Jens Schönstädt im Bernauer Tor. Zur Halbzeitpause stand es 12:12. Was Trainer Metzdorf seinen Bären in der Kabine mitgegeben hat, muss bei seinen Spielern nochmals mehr Kraft geweckt haben.
Denn in der 2. Hälfte konnte der Gastgeber gleich mit 2 Toren in Folge punkten. Spielstand 14:12 aus Bernauer Sicht. Die Zuschauer in der Erich-Wünsch-Halle und auch die Spieler glaubten nun fest an einen Punktgewinn gegen den FK Hansa. Die Bären machten nun auch wenige Fehler und brachten den Wittstocker Angriff immer öfter zu übereilten Abschlüssen, was die Gastgeber konsequent nutzten. In der 40. Spielminute stand es nun plötzlich 19:15 für Bernau und die Halle tobte. Doch die Prignitzer gaben nicht auf. Sie verstanden es nun besser als Bernau die Reizschwelle der beiden Unparteiischen auszunutzen und agierten in der Abwehr sichtlich kontrollierter. In den darauf folgenden 10 min gelang es den Gastgebern nur 3 Tore zu erzielen, was eine Mannschaft wie Wittstock sofort zu nutzen weiß. Spielstand nach 52 min nur noch 22:22. Eine Minute später dann wieder die Führung für den FK Hansa. 4 min vor Abpfiff der Partie konnte Bernau zwar nochmals ausgleichen, doch konterten die Gäste gleich mit 2 Treffern in Folge. In der 58. Spielminute konnte Phillip Schönau zwar noch den Anschlusstreffer erzielen, dies sollte dann aber auch das letzte Tor der Partie gewesen sein. Endstand 25:26 für den FK Hansa Wittstock. Die Prignitzer feierten bei Abpfiff der Partie ihren Sieg gegen den HSV Bernau wie eine Meisterschaft. Auch dies zeigt, wie viel Kraft und Mühe dieses Spiel ihnen abverlangte. Bernau ging mit erhobenen Kopf aus der Halle. Zeigten sie doch als Mannschaft, was für Potential in ihnen steckt. Ganz besonderes Augenmerk hierbei auf Marvin Damrich, der als Jugendspieler keine Mühe scheute und die Prignitzer Abwehr das ein und andere mal verzweifeln ließ. Am Ende des Tages wäre zumindest 1 Punkt für die Bernauer verdient gewesen.
Nächstes Wochenende muss die Mannschaft des HSV nach Oranienburg. Alle hoffen, dass sich die Bären bis dahin erholen und die nächsten Punkte wieder nach Bernau wandern.

Eure erste Männer

Männer: Aus der Sicht des Gegners (Angermünde)

16. Februar 2019

Sensationserfolg für HCA Männer

Zum Spitzenspiel der Landesliga Nord empfingen die Handballer vom HC 52 Angermünde den Tabellenführer vom FK Hansa Witstock. Das Hinspiel konnten die Prignitzer mit 28:21 für sich entscheiden. Entsprechend motiviert und auf Wiedergutmachung gesinnt, ging der HCA in die Partie, die diesmal auf ungewohntem Terrain in der Schwedter Dreiklanghalle stattfand.

Vom Anpfiff weg war beiden Mannschaften die Bedeutung dieses Spiels deutlich anzumerken. Dennoch waren es die Gäste, die den besseren Start erwischten und nach knapp 10 Minuten mit 3:1 in Front lagen. Die Angermünder fanden vor allem im Angriff schwer in die Partie. Abstimmungsfehler im Spielaufbau, sowie vergebene Chancen prägten das HCA Spiel. Mit der Einwechslung von Lukas Branding kehrte Struktur ins Angriffsspiel ein und die Hausherren konnten ihrerseits mit 4:3 in Führung gehen. Über die Stationen 6:5, 7:6 & 9:8 entwickelte sich ein offener Schlagabtausch zweier gleichwertiger Mannschaften. Begünstigt durch einen gehaltenen Strafwurf von Tobias Scheer und dem damit verbundenen 3:0-Lauf kurz vor Ende der ersten Halbzeit, konnten sich die Uckermärker innerhalb weniger Minuten auf 12:8 absetzen. Bis zur Pause trafen beide Teams noch jeweils einmal ins gegnerische Tor, sodass beim Stand von 13:9 die Seiten gewechselt wurden.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit feierte dann der seit Saisonbeginn verletzte Martin Brederecke sein Comeback und konnte sich direkt mit guten Aktionen ins Spiel einfügen. Dennoch schlichen sich nun vermehrt Fehler ins Angermünder Spiel ein. Vor allem mit der offensiven Wittstocker Deckung hatten die HCA Akteure so ihre Probleme. Ab der 50. Minute wurde die Begegnung dann immer umkämpfter, was zahlreiche Zeitstrafen auf beiden Seiten nach sich zog. Entgegen der Partie in Eberswalde konnte der HCA die Überzahl-Situationen diesmal besser ausspielen. Während die Gäste nun vermehrt klarste Chancen ausließen, zeichnete sich der HCA Angriff in dieser Phase durch eine hohe Effektivität aus. Begünstigt durch die zahlreichen Zuschauer, die ihre Mannschaft während der gesamten Spielzeit lautstark unterstützen, konnten sich die Hausherren vorentscheidend auf 22:17 absetzen. Während die Prignitzer nun noch einmal alles probierten und auf eine Offensive Manndeckung umstellten, wussten die Angermünder die sich bietenden Räume konsequent zu nutzen. Als dann wenig später Tobias Scheer einen Konter der Gäste entschärfte, war die Entscheidung gefallen. Am Ende gewinnen die Angermünder das Spiel hochverdient mit 26:22 und sorgen somit für die erste Saisonniederlage des FK Hansa Wittstock.

Angermünde: Scheer – Mercier (4 Tore), Plötz (2), Wolak (3), Brederecke (1), Habermann-Kühn (3), Riedel (1), Villain (3/3 Siebenmeter), Manthe, Weber (1), Lukas Branding (6), Wieland (2/2 Siebenmeter), Maasch – Mannschaftsverantwortliche: Taube, Jugelt

Männer: Niederlage beim Tabellenzweiten Angermünde

Unglückszahl schockt Hansa im Titelkampf (von Gunnar Reblin, Ruppiner Anzeiger)

Schwedt. Es war das verflixte 13. Saisonspiel. Ausgerechnet im Landesliga-Spitzenspiel beim HC Angermünde hat Tabellenführer Hansa Wittstock die erste Niederlage der laufende Serie hinnehmen müssen. Die Schützlinge von Trainer Thomas Brigzinsky unterlagen am Sonnabend mit 22:26 (9:13). Damit hat der Kampf um die Meisterschaft und den damit verbundenen Aufstieg zur Verbandsliga wieder an Spannung gewonnen.

„Wir hatten echte Probleme im Abschluss“, benannte der Hansa-Coach das große Manko in diesem Spiel. Angermünde zeigte die weitaus bessere Effektivität, „präsentierte sich überaus stabil“, so Brigzinsky und habe daher am Ende auch verdient gewonnen. Seine Mannen trafen allein siebenmal Holz, brachten vier Siebenmeter nicht im Tor unter und vergaben zudem zahlreiche Hochkaräter. „Vielleicht wollten es die Jungs immer zu genau machen.“ Darüber hinaus hatte Wittstocks Trainer eine „pomadige Deckungsarbeit“ ausgemacht. „Da war zu wenig Engagement zu spüren, daher sind wir auch nicht uns Tempo gekommen.“ Angermünde setzte sich nach einem 5:5 (18.) bis zur Pause Tor um Tor mehr ab.

Brigzinsky: „Wir haben den Hebel auch nicht mehr umlegen können.“ Wie ein roter Faden haben sich die fehlerhaften Entscheidungen durch die gesamte Truppe gezogen, befand der Coach. Über die Stationen 16:12 (37.), 19:17 (50.), 23:18 (57.) brachten die Hausherren den herbeigesehnten Erfolg unter Dach und Fach.

Derweil laufen die Planungen bei den Hanseaten, die nun offiziell das Ziel Aufstieg ausgerufen haben, auf Hochtouren. Dazu mehr in der Dienstagausgabe.⇥ (gü)

Hansa: Sauer, Schulz – René Willführ (4), Ahrend (4/1), Gratzkowski (1/1), Holtmann (2), Martin Willführ (8), Mühmer, Gießel, Hennigs (1), Neumann (1), Havemann (1), Kipcke

Handball in der STADTHALLE

Nach langer Pause gibt es am Sonnabend endlich wieder Handball in der Wittstocker STADTHALLE zu sehen. Los geht es schon um 11 Uhr mit dem Spiel der männlichen A-Jugend gegen Angermünde. Die D-Jugend spielt ab 13 Uhr gegen Hennigsdorf und will weiterhin verlustpunktfrei bleiben. Die Hansa-Damen treffen dann zum Abschluss des Spieltages um 15 Uhr auf den Oranienburger HC II.

Männer: Aus der Sicht des Gegners (Perleberg)

Pressebericht von Torsten Gottschalk („Der Prignitzer“ vom 29.01.2019)

Zeitspiel angezeigt: Perlebergs Tobias Köhler (2)

sucht die Lücke.  Foto: Christin Drescher

Blau-Weiß vor dem Tor nicht effektiv genug

Auch die Handballer vom SV Blau-Weiß Perleberg konnten die Siegesserie des FK Hansa Wittstock nicht stoppen. Das Team von Spielertrainer Marcel Domagala verlor das Spitzenspiel der Landesliga Nord gegen Tabellenführer zum Auftakt der Rückrunde am Sonntag in der gut besuchten Rolandhalle mit 31:34 (17:17) und büßte damit auch seine bis dato unbefleckte Heimweste ein. Mit 12:10 Punkten bleiben die Perleberger, bei denen Mirko Helmdach mit elf Treffern (davon fünf Siebenmeter) zum besten Torschützen avancierte, aber Tabellen-Vierter.

Dass es nichts mit dem geplanten Sieg gegen Wittstock wurde, machte Marcel Domagala vor allem an der „fehlenden Zielgenauigkeit“ bei seinem Team aus. Mehrfach verhindern Latte oder Pfosten einen Perleberger Treffer. „Hansa war mit ihren Torwürfen einfach effektiver, das war ausschlaggebend“, so Domagala, der von einem sehr guten Spiel auf gehobenen Landesliganiveau sprach und trotz der Niederlage zufrieden mit der Leistung seines Teams war.

In der Anfangsphase war das Spiel relativ ausgeglichen, wechselte die Führung ständig hin und her. Nach dem 6:6 (10.) konnten sich die Blau-Weißen zwischenzeitlich aber auf drei Tore absetzen (10:7, 11:8). Doch die Gäste nutzten eine Schwächephase der Heimsieben konsequent, so dass es mit einem 17:17 in die Halbzeitpause ging.

Nach dem Seitenwechsel waren die Hanseaten zunächst etwas wacher. In der 40. Minute stand es 24:21 für die Gäste, die in Hannes Holtmann und Martin Willführ (beide neun Tore) ihre besten Schützen hatten. Die Führung hielten sie auf zwei, drei Tore konstant. „Diesem Rückstand sind wir dann bis zum Abpfiff leider hinterher gelaufen“, so Marcel Domagala.

Perleberg: Cezar-Cosmin Cosoi, Andreas Ebeling – Tobias Köhler (2), Gordon Wudke (2), Toralf Hampel (5), Mirko Helmdach (11), Maximilian Gärtner, Marcel Domagala (6), Sebastian Lux (3), Hagen Waldhöfer, Philip-Oliver Nagel, Fabian Seifert, Aaron Meseck, Robert Neudmann (2),

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Punktspielberichte (1.Männer) vom 27.01.2019

Pressebericht von Stefan Peglow („Märkische Allgemeine Zeitung“ vom 29.01.2019)

Immer wieder fanden die Wittstocker die Lücke in der Blau-Weiß-Abwehr und
waren beim Abschluss erfolgreich.  FOTO: STEFAN PEGLOW

Heimserie der Perleberger reißt

Wittstocker gewinnen Prignitzderby der Handball-Landesliga Nord

Handball-Landesliga Nord: SV Blau-Weiß Perleberg – FK Hansa Wittstock 31:34 (17:17). Die makellose Heimserie der Blau-Weißen endete mit dem ersten Spiel der Rückrunde. Die Wittstocker hingegen behielten ihre weiße Weste. Vor dem Anpfiff des Spitzenspiels – der Tabellenvierte hatte den Herbstmeister zu Gast – war klar, dass beide Mannschaften den vollen Erfolg wollten. So lag von der ersten Minute an Spannung in der Luft.

Perlebergs Tobias Köhler eröffnete in der zweiten Minute das Torewerfen, die Dossestädter antworteten mit dem Ausgleich. Bis zur 20. Spielminute (12:11) ging es so weiter: Die Gastgeber legten immer wieder vor und führten maximal mit drei Toren, doch den sehr selbstbewusst auftretenden Wittstockern gelang immer wieder der Ausgleich. In der 23. Minute schaffte Lucas Kipcke erstmals die Führung (13:12) für die Gäste. Die übernahmen bis zum Seitenwechsel mehr und mehr die spielerische Initiative und legten immer wieder vor. Aber den Blau-Weißen gelang es bis zur Pause immer wieder, die Führung auszugleichen. Mit einem leistungsgerechten 17:17 ging es in die Kabinen.

Nach Wiederanpfiff brachte Mirko Helmdach, mit elf Treffern einmal mehr der erfolgreichste Werfer eines Spiels der Perleberger, seine Farben ein letztes Mal in Front. Bis zum 18:18 (33.) ging es Zug um Zug, dann setzten sich die entschlossener agierenden Dossestädter gegen nie aufgebende Gastgeber, deren Torleute nicht ihren besten Tag erwischt hatten, leicht ab und gaben die Führung nicht mehr ab. Anderthalb Minuten vor dem Schlusssignal führten die Wittstocker beim 34:30 mit vier Toren. Eine halbe Minute vor Spielende verkürzte Toralf Hampel auf 31:34 für Blau-Weiß. Mehr war gegen den hochmotivierten Staffelprimus nicht drin, der mit Hannes Holtmann und Martin Willführ zwei Angreifer dabei hatte, die jeweils neunmal trafen.

Blau-Weiß Perleberg: Andreas Ebeling, Cezar-Cosmin Cosol, Hagen Walhöfer,

Tobias Köhler (2), Gordon Wudke (2), Toralf Hampel (5), Mirko Helmdach (11),

Maximilian Gärtner, Marcel Domagala (6), Sebastian Lux (3), Fabian Seifert,

Philip-Oliver Nagel, Aaron Meseck, Robert Neudmann (2)