Saisonabschluss in der Stadthalle am Sonnabend

Handball am Sonnabend            

Die Hansa-Handballer lassen sich das Feiern nicht verbieten! Nach dem Ausfall des letzten Männerspiels aufgrund der „sportlich fairen“ Absage des Gegners machen die Wittstocker aus der Not eine Tugend und wollen gemeinsam mit ihren Fans am Sonnabend in der Stadthalle den Saisonausklang begießen. Los geht es um 16.30 Uhr mit einem kurzen Turnier aller Vereins-Teams, womit alle aktiven Generationen von der E-Jugend bis zum Damen- und Herrenteam noch einmal auf der „Platte“ unterwegs sind. Im Anschluss wird der Hunger mit Gegrilltem gestillt und nebenher dem kleinen Zelluloid-Ball an der Tischtennisplatte nachgejagt. Die Hanseaten laden alle Fans, Eltern und Sponsoren zu einem gemütlichen Abend in ihr „Wohnzimmer“ ein. Geplant ist auch die Ehrung des Männer-Meisterteams durch den Handballverband Brandenburg.

Spitzenspiel in der Stadthalle

Handball am Sonnabend

Nach der Absage der TSG Liebenwalde für das Männerspiel gibt es am Sonnabend nur eine Begegnung in der Wittstocker Stadthalle zu sehen. Die männliche Jugend D empfängt um 15.30 Uhr als Spitzenreiter im letzten Punktspiel den Tabellenzweiten aus Lychen und hofft auf lautstarke Unterstützung. Der Eintritt ist frei.

Männer: Verbandsliga-Aufstieg!

Doppelt hält besser

Wittstocker Handballer machen in Pritzwalk auch ohne Trainer Thomas Brigzinsky die Meisterschaft klar

Die Hansa-Handballer sind am Ziel: Mit dem überzeugenden 33:16-Auswärtssieg im Derby beim HC Pritzwalk haben die Wittstocker die Meisterschaft und den damit verbundenen Aufstieg in die Verbandsliga Nord perfekt gemacht. Begleitet von einer großen Fanschar verwandelten die Dosse-städter die Quandthalle in ein Tollhaus, vom Anpfiff weg herrschte eine tolle Stimmung, von welcher sich der Meister beflügeln ließ.

„Es war wie ein Heimspiel“, dankte Kapitän Hannes Holtmann im Namen der Mannschaft den mitgereisten Anhang. Trotz leichten Startschwierigkeiten – der erste Hansa-Treffer fiel durch Robert Gießel erst nach sieben Minuten – dominierten die Gäste das Geschehen auf der Platte nach Belieben. „Wir wussten, dass wir besser als die Pritzwalker sind, die Tabelle lügt ja nicht. Zudem fehlte dem Gegner die nötige Emotion, die wir dagegen an den Tag legen konnten“, erklärte Holtmann, der Selbstkritik übte: „Ich habe in den ersten Minuten drei Fahrkarten geworfen und mich dann selbst auf die Bank verdonnert. Das ist aber unser großes Plus, wir haben alle Positionen doppelt besetzt und sind mannschaftlich ausgeglichen, weshalb das kein Problem war.“

Bis zur Pause konnten die Hanseaten eine 13:6-Führung herauswerfen, drei Minuten nach dem Seitenwechsel hatte ein Zehn-Tore-Vorsprung erstmals Bestand. Mit 17 Treffern Unterschied endete das ungleiche Duell, bereits zeitig konnte die Jubelfeier starten. „Nach der Schlusssirene kannten die Feierlichkeiten natürlich keine Grenzen, wir haben bis um 22 Uhr mit dem Gastgeber, der uns fair gratuliert hat, in der Halle verweilt. Bis in die Morgenstunden ging es dann aber zu unserem Stammgriechen in Wittstock“, so Holtmann.

Nur in Gedanken mit dabei war Trainer Thomas Brigzinsky, der nach der Saison sein Traineramt niederlegt und vom jetzigen Co-Trainer Sven Hennings beerbt wird. Brigzinsky weilte mit einer zehnköpfigen Truppe, darunter Ehefrau Sina, die Kids Vanessa-Marie und Mats sowie ehemalige Wittstocker Handballer, beim Final Four um den Deutschen Handball-Pokal in Hamburg. „Seit 22 Jahren habe ich kein Final Four verpasst, es war wieder ein tolles Erlebnis, auch wenn meine Magdeburger das Finale gegen Kiel verloren haben. Die Chancenverwertung war einfach nicht gut genug, der THW hat verdient gewonnen. Die Atmosphäre war super und trotz der Emotionalität ging es sehr fair zu“, lobt der SCM-Fan.

Seine Schützlinge, die am Samstagabend den Aufstieg unter Dach und Fach brachten, gerieten aber keineswegs in Vergessenheit. „Ich habe nach Schlusspfiff die Info bekommen, dass die Jungs das Ding gezogen haben. Schön, dass die Überraschung dann auch gelungen ist“, verrät Thomas Brigzinsky: „Ich habe Aufstiegsshirts anfertigen lassen, von denen die Spieler nichts wussten. Vor 17 Jahren bin ich selbst in die Verbandsliga aufgestiegen, damals gegen Wusterwitz. Auch da hatte sich jemand gekümmert.“ „Doppelt hält besser“ steht auf den blauen Shirts geschrieben. Nach 2017 gelang den Hanseaten der erneute Staffelsieg – nun nimmt man das Aufstiegsrecht wahr.

Das für Samstag geplante Heimspiel gegen Liebenwalde fällt dagegen aus: „Der Gegner hat schon abgesagt, weil er keine Lust mehr hat, nach Wittstock zu kommen. Wir sind sehr enttäuscht, mit Fairplay hat das nichts zu tun.“

Handball am Wochenende in der Stadthalle

Handball am Wochenende

Eine Menge Handball gibt es für die Wittstocker Sportinteressierten am Wochenende in der Stadthalle zu sehen. Am Sonnabend geht es bereits um 11 Uhr mit der männlichen Jugend D gegen Werneuchen los, gefolgt von der weiblichen Jugend B gegen Wünsdorf um 13 Uhr. Die Hansa-Damen empfangen um 15 Uhr die Gäste aus Templin, bevor um 17.30 Uhr die Männermannschaft ebenso mit Templin um Landesliga-Punkte kämpft. Für die männliche Jugend D geht es bereits am Sonntag in der Stadthalle weiter, ab 15 Uhr geht es gegen Bernau. Hansa freut sich über zahlreiche Zuschauer, für deren leibliches Wohl natürlich gesorgt wird.

Männer: Aus der Sicht des Gegners (Eberswalde)

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Landesliga Nord, Saison 2018/2019

Wegen fehlender Alternativen im Angriff Spiel verloren

LL Nord: FK Hansa Wittstock – 1. SV Eberswalde II 28:24 (12:9)

Quelle: Hans-Joachim Haarbrandt

Eberswalde (hjh). Für die zweite Mannschaft des 1. SV Eberswalde begann die Endphase in der Saison 2018/19, die mit vier Auswärtsspielen in Folge endet, beim FK Hansa Wittstock 1919. Am Ende gab es einen 28:24 Sieg des Gastgebers Hansa Wittstock. Trainer Jens Müller hatte wieder nicht  sein stärkstes Aufgebot zur Verfügung und fuhr mit nur acht Feldspielern und zwei Torhütern in den Landkreis Ostprignitz-Ruppin . Besonders machte sich das Fehlen der etatmäßigen Aufbauspieler bemerkbar, denn mit Lukas Boldt stand dem Trainer nur ein Aufbauspieler zur Verfügung.

Das Team aus dem Barnim wollte trotz der Misere dem Gastgeber den Sieg aber nicht kampflos überlassen. Die Gäste begannen sehr konzentriert und führten nach zwei Minuten mit 2:0. Nach 10 Minuten hatten die Hausherren aber den Spieß umgedreht und mit 3:2 die Führung übernommen. 

Langsam bekamen die Gastgeber das Spiel in den Griff und nach knapp einer Viertelstunde hatten sie ihre knappe Führung auf drei Tore (6:3) ausgedehnt. In der Folgezeit entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel. Die Prignitzer verteidigten ihre 3-Tore-Führng (7:4, 9:6, 11:8) und den Barnimern gelang es nicht den Rückstand zu verkürzen.

Die drei Treffer Vorsprung hatten beim Halbzeitpfiff auch noch Bestand und so ging es mit einem 12:9 Ergebnis für das Hansa-Team in die Kabinen. In der Pause nahmen sich die Eberswalder vor, in der zweiten Halbzeit die Fehler zu minimieren und dem Spiel noch eine Wende zu geben.

Das Vorhaben der Gäste war aber schon 10 Minuten nach Wiederbeginn Makulatur. „Wir haben die Anfangsphase in der zweiten Hälfte regelrecht verpennt,“ war Trainer Jens Müller darüber unzufrieden mit seinen Spielern. Aus dem 12:9 Halbzeitstand war nach 40 Minuten Spielzeit ein vorentscheidendes 20:11 geworden. Die Eberswalder fingen sich wieder und holten Tor um Tor auf. Paul Pinkau rackerte am Kreis warf fünf Tore und holte mehrere Siebenmeter für sein Team heraus. Beide Eberswalder Torhüter, Igor Yezhov und Oliver Schulze, zeigten eine starke Leitung und waren an der Aufholjagd entscheidend mit beteiligt. In der 50 Minute sah es beim 21:16 schon wieder etwas freundlicher für den 1. SV aus.

Gegen Ende de Partie machte sich bei den Gästen die fehlenden Alternativen auf der Wechselbank bemerkbar. Die Gastgeber hatten eine volle Bank und damit vier Wechselspieler mehr zur Verfügung. Im Angriff ließen die Barnimer in der Endphase einige Möglichkeiten aber ungenutzt und luden die Wittstocker mehrfach zu schnellen Angriffen ein. Mit diesen Kontertoren bauten die Gastgeber ihre Führung wieder etwas weiter aus.

Spätestens beim 24:17 (53. min.) war die Partie entschieden. Die Endphase gehörte dann aber noch einmal den Gästen. Sieben Tore konnte der 1. SV noch in den letzten sieben Minuten erzielen, die Wittstocker trafen nur noch vier Mal und so stand am Ende ein 28:24 auf der Anzeigentafel.  Zwei Minuten vor dem Ende gab es dann noch eine Rote Karte für den Eberswalder Edward Dochow. „Ein dummes aber unnötiges Foul, das zu Recht mit Rot bestraft wurde,“ kommentierte der Eberswalder Trainer die Situation.

Mit der Niederlage vergaben die Eberswalder die Chance an den Bernauern in der Tabelle vorbei zu ziehen und sich auf Platz 3 zu verbessern. Um nicht noch weiter in der Tabelle abzurutschen, müssen die Schützlinge von Jens Müller in den restlichen drei Auswärtsspielen noch  punkten. Die erste Chance dazu, haben die Eberswalder schon am kommenden Sonnabend bei der TSG Liebenwalde. Danach folgt das Spiel beim Finowfurter SV und beim letzten Punktspiel der Saison müssen die Barnimer beim SV Blau-Weiß Perleberg antreten. Ein anspruchsvolles Restprogramm für die Reserve des 1. SV, aber mit vielen Chancen zu Punktgewinnen.

1.SV Eberswalde II mit: Oliver Schulze, Krystian Jonas (2), Klaus-Thomas Kowalsky (1), Edward Dochow (5), Igor Yezhov, Lukas Boldt (8/4), Matthias Jonas, Paul Pinkau (5/2), Paul Knauf (1), André Kegel (2),  

7-Meter: 1. SV II  7/6, Wittstock 6/4

2 min:  1. SV II 4 + 1x Rot, Wittstock 3

Männer: Heimsieg gegen Eberswalde

Mehr Tempo in der zweiten Hälfte bringt den Sieg

Hansa Wittstock Männer – 1. SV Eberswalde II 28:24 (12:9)

Nach dreiwöchiger erzwungener Pause aufgrund des Nichtanreisens der Teams aus Templin und Bad Freienwalde stand für die Landesliga-Handballer nach vier Monaten endlich einmal wieder ein Heimspiel auf dem Programm. In der Wittstocker Stadthalle stellte sich den Hansa-Männern am Sonnabend der 1. SV Eberswalde vor. Nach kurzweiligen 60 Minuten stand ein sicherer 28:24-Sieg für den Spitzenreiter auf der Anzeigetafel.

Hansa versuchte wie gewohnt, aus der sicheren Deckung heraus zu schnellen Abschlüssen zu kommen. Die Rechnung ging auf, doch schon in den Anfangsminuten deutete sich fehlendes Zielwasser bei den Hausherren an. Eberswalde nutzte die vergebenen Hundertprozentigen der Hanseaten geschickt, um im Spiel zu bleiben und hielt nach anfänglicher Führung lange den Kontakt. Hansa konnte die Manndeckung gegen Martin Willführ mit schnellen Beinen und Spielzügen gut lösen, so kam dieser zu vier Treffern in Halbzeit Eins. Über die Stationen 7:6 und 11:8 ging es mit einer verdienten 12:9-Führung für Wittstock in die Pause.

Nach dem Wechsel versuchte Hansa, das fehlende Tempo konsequenter in sein Spiel zu bringen. Das gelang sehr gut, innerhalb von 13 Minuten stellten die Gastgeber den Spielstand auf 21:12 und sorgten somit für eine Vorentscheidung. Nachdem vor drei Wochen in Bernau Lucas Kipcke der entscheidende Mann im Abschluss war, konnte in dieser Phase Felix Gratzkowski dem Spiel seinen Stempel aufdrücken. Mit hoher Geschwindigkeit, sehr gutem Entscheidungsverhalten und hohem Tordrang sorgte er für die notwendigen Treffer. Auch die Abwehr vor den guten Torhütern Paul Sauer und Christopher Schulz gab die notwendigen Impulse, und für zusätzliche Emotionen sorgte die Rückkehr von Marc-Steffen Köhring nach langer Abwesenheit. In den letzten Spielminuten konnten die nie aufgebenden und sehr sympathischen Gäste aus dem Barnim noch einmal verkürzen, während Hansa sich weiter im Auslassen von guten Möglichkeiten übertraf. Die Begegnung wurde beim 28:24 von den sehr entspannten und kommunikativen Schiedsrichtern, die mit ihrer guten Leistung zu diesem attraktiven Spiel beitrugen, nach 60 Minuten mit einem Gastgebersieg beendet.

Für Hansa geht es bereits am kommenden Sonnabend, den 30.03.19 um 17.30 Uhr in der Stadthalle Wittstock gegen Templin weiter, bevor das Team am 06.04.19 um 18 Uhr dann zu Gast in Pritzwalk ist.

Das Spielprotokoll zum Stöbern: https://hvbrandenburg-handball.liga.nu/cgi-bin/WebObjects/nuLigaHBDE.woa/wa/originalMeetingReport?meeting=6273867&securityToken=SmJqGOKasLv%2F5lyHpcj%2BVw%3D%3D

Handball in der Stadthalle


Nach dem am vergangenen Wochenende ausgefallenen und nun für die Hansa-Männer gewerteten Landesliga-Punktspiel gegen Bad Freienwalde steht am Sonnabend der nächste Heimspieltag der Wittstocker Handballer an. Die männliche D-Jugend empfängt um 13 Uhr in der Stadthalle den HSV Bernauer Bären, bevor um 15 Uhr die Hansa-Damen mit der TSG Liebenwalde um Punkte kämpfen. Nach nunmehr vier Monaten stellt sich dann das Männerteam in heimischen Gefilden im Spiel gegen den 1. SV Eberswalde vor. Anpfiff wird  wie gewohnt um 17.30 Uhr sein, für das leibliche Wohl der hoffentlich zahlreichen Fans wird gesorgt.

ACHTUNG: Absage des Männerspiels am Sonnabend


Leider hat am Freitag das Team des SV Jahn Bad Freienwalde II aus Verletzungs- und Krankheitsgründen die Partie der Männer-Landesliga in der Stadthalle Wittstock abgesagt. Somit verkürzt sich der Heimspieltag der Hanseaten auf das E-Jugend-Turnier um 9 Uhr, das Damenspiel gegen Hennigsdorf um 13 Uhr sowie das Spiel der weiblichen  Jugend B gegen Ahrensdorf/Schenkenhorst um 15 Uhr.

Heimspieltag in der Stadthalle

Ein langer Heimspieltag steht für die Hansa-Handballer am Sonnabend auf dem Programm. Schon um 9 Uhr empfängt die E-Jugend die Teams aus Paaren, Schönwalde, Kyritz, Wittenberge und Neuruppin in der heimischen Stadthalle zum Turnier. Ab 13 Uhr kämpfen die Hansa-Damen gegen Hennigsdorf um Punkte, bevor die weibliche B-Jugend um 15 Uhr die Gäste aus Ahrensdorf/Schenkenhorst empfängt. Nach langer Wartezeit kommt es dann um 17.30 Uhr zum ersten Heimspiel der Hansa-Männer in 2019. Zu Gast wird im Landesliga-Punktspiel der SV Jahn Bad Freienwalde II sein. Für das leibliche Wohl der hoffentlich zahlreichen Fans ist natürlich gesorgt.