Jugend: Erste Saisonspiele für D- und B-Jugend

Handball am Sonnabend

 

Der Heimspieltag am Sonnabend in der Stadthalle Wittstock steht ganz im Zeichen der Jugend-Handballer. Die D-Jugend der Hanseaten empfängt um 11 Uhr den Oranienburger HC zum Punktspiel, bevor um 13 Uhr die weibliche Jugend B gegen Rangsdorf antritt. Über viele Zuschauer freuen sich die Kinder natürlich.

Männer: Aus der Sicht des Gegners (Angermünde)

15. September 2018

HCA verliert Spitzenspiel klar

Im Duell der bisher ungeschlagenen Mannschaften mussten die Landesliga Handballer des HC 52 Angermünde beim Tabellenführer, dem FK Hansa Wittstock antreten. Die beiden Duelle der Vorsaison konnte der HCA jeweils knapp für sich entscheiden. Für Spannung war also gesorgt.

 

Die arg personalgeschwächte Angermünder Mannschaft – insgesamt traten nur 9 Spieler die Reise in die Prignitz an – fand zu Beginn überhaupt nicht ins Spiel. Während man im Angriff auf lange Ballwechsel aus war, präsentierte sich die Abwehr in den Anfangsminuten viel zu offen. Überrascht von der Wittstocker Offensiv-Power – vor allem in Person von Martin Willführ – gewährte man den Hausherren zu viele freie Würfe, die diese zu einfachen Toren auszunutzen wussten. Folgerichtig lag der HCA bereits nach 7 Minuten mit 1:5 im Hintertreffen. Nach einigen Korrekturen in der Abwehr, gelang es den Uckermärkern in der Folge besser ins Spiel zu finden und den Rückstand sukzessive zu verkürzen. Beim Stand von 6:8 war der Anschluss wiederhergestellt. Doch danach, der Bruch im Spiel des HCA. Während man sich in dieser Phase vermehrt mit den Entscheidungen der Unparteiischen auseinandersetzte, verlor man die Bindung zum Spiel und so gelang es den Gastgebern den alten Vorsprung wiederherzustellen. Beim Stand von 15:10 ging es für beide Mannschaften in die Kabinen.

 

Nach Wiederbeginn gestaltete sich die Partie weiterhin offen. Beide Mannschaften lieferten sich einen offenen Schlagabtausch, wobei es den Uckermärkern nicht gelingen wollte, den Rückstand zu verkürzen. Vor allem im Angriff rieb man sich nun vermehrt an der offensiven Wittstocker Deckung auf. In der Abwehr stand man zwar einigermaßen sicher, doch den spielstarken Gastgebern gelang es in der Folge immer wieder die HCA Abwehr gekonnt auseinander zu spielen. Jetzt machte sich auch die dünn besetzte HCA Bank deutlich bemerkbar. Während die Prignitzer munter durchwechseln konnten, fehlten den Gästen vor allem im Rückraum schlichtweg die Alternativen. Einzig Stefan Taube – erfolgreichster Werfer mit insgesamt 10 Toren – strahlte in dieser Phase noch Gefahr aus. So gelang es den Hausherren sich innerhalb weniger Minuten auf 26:19 abzusetzen. Spätestens jetzt war die Vorentscheidung gefallen und der Angermünder Wille gebrochen. In den verbleibenden Minuten trafen beide Mannschaften noch jeweils 2 Mal ins gegnerische Tor. Am Ende verliert der HCA völlig verdient mit 21:28 gegen eine, an diesem Tag in allen Belangen überlegene, Wittstocker Mannschaft. Für die Angermünder heißt es nun Wunden lecken, ehe man in 2 Wochen in heimischer Halle, die Mannschaft des TSG Liebenwalde empfängt.

 

Angermünde: Scheer – Mercier, Wolak, Taube (10/2 Siebenmeter), Habermann-Kühn (5), Lukas Branding (2), Wieland (2), Kurt (1), Hannes Branding (1)

Männer: Klarer Sieg gegen starke Angermünder

Start-Ziel-Sieg im „Spitzenspiel“

 

Hansa Wittstock Männer – HC 52 Angermünde 28:21 (15:10)

 

 

Zum dritten Spiel der jungen Saison begrüßten Hansas Landesliga-Männer am Sonnabend den HC 52 Angermünde in der heimischen Stadthalle. Die Konstellation zweier ungeschlagener Teams auf den Plätzen Eins und Zwei bescherte den lautstarken Hansa-Fans ein vorgezogenes Spitzenspiel. Die Hansa-Handballer mussten sich im letzten Spieljahr zweimal gegen Angermünde geschlagen geben, für Spannung und Motivation war also gesorgt.

Schnell gingen die Dossestädter durch überfallartige Angriffe mit 3:0 in Front, während die ersatzgeschwächten Gäste erst einmal im Spiel ankommen mussten. Mit seiner geduldigen, auf Tempowechseln basierenden, mit hoher Ballsicherheit vorgetragenen Spielweise blieb Angermünde bis zum 8:6 auf Tuchfühlung. Die attraktive und faire Partie sollte spannend bleiben, doch der Treffer zum 15:10-Halbzeitstand eine Sekunde vor der Pausensirene durch Karsten Mühmers Gegenstoß sorgte für Ruhe in den Hansa-Reihen.

 

Nach dem Wechsel hielten die Gastgeber den Vorsprung aufrecht, konnten sich jedoch dank der tollen Treffer von Angermündes Stefan Taube nicht weiter absetzen. Die Gäste spielten weiterhin auf hohem Niveau, konnten aber auf Dauer dem Tempo der Hanseaten nicht standhalten. Jeder Ballverlust wurde umgehend per Gegenstoß bestraft, doch die Verwertung war weiterhin mangelhaft. Die zwei Punkte waren  an diesem Tag nie in Gefahr, und so durften sich die Dossestädter über einen sicheren 28:21-Sieg freuen. Am kommenden Wochenende hat das Team spielfrei, bevor es am 29.09. nach Templin geht.

Männer: Spitzenspiel in der Stadthalle

Handball am Sonnabend

 

Auf die Begegnung Erster gegen Zweiter können sich die Wittstocker Handball-Fans am Sonnabend in der Stadthalle freuen. Hansas Männer empfangen um 17.30 Uhr den Zweiten aus Angermünde zum Spitzenspiel. Im Vorjahr konnten die Gäste beide Begegnungen gewinnen, die Dossestädter wollen sicherlich etwas gutmachen und sich in der Tabelle oben festsetzen. Für das Wohl der hoffentlich zahlreichen Zuschauer wird natürlich gesorgt.

Männer: Aus der Sicht des Gegners (Oranienburg)

Landesliga Nord/ Saison 2018/19
2. Spieltag, Hansa Wittstock – Oranienburger HC III 26-11 (13-5)

Im zweiten Spiel der neuen Saison setzte es für den OHC die zweite klare Niederlage. Besonders die Angriffsleistung erwies sich abermals als Problem. Hansa Wittstock dominierte die Partie nach Belieben und gewann auch in der Höhe völlig verdient mit 26:11.

„Uns war klar, dass wir diese Erfahrungen gerade zu Beginn der Spielzeit sammeln werden. Heute standen wir einer Spitzenmannschaft der Landesliga gegenüber, die uns in allen Belangen überlegen war. Und wenn wir unsere Chancen nicht verwandeln, kann es auch durchaus zu einem solchen Debakel kommen.“ bilanzierte OHC-Trainer Fuchs nach dem Spiel. „Ich kann meiner Mannschaft bezüglich Kampfgeist, Einstellung oder Teamplay keinen Vorwurf machen. Im taktischen Bereich müssen wir jedoch wacher werden.“ Viele Dinge wurden in der Kabine vor dem Spiel, in der Halbzeit sowie in den Auszeiten angesprochen, umgesetzt bekamen die Gäste davon zu wenig.

Die Oranienburger fanden schwer ins Spiel und konnten sich erst in der 13. Spielminute über den ersten eigenen Treffer freuen (5-1/ aus Sicht der Hausherren). In den folgenden zehn Minuten konnten die Gäste ein wenig dagegenhalten. Gerade in der Abwehr stand man besser zu den Gegenspielern. Durch drei Treffer von Marius Peter kam man auf 7-4 heran (22.). Die Hausherrn zogen das Tempo noch einmal an und sorgten mit sechs schnellen Treffern schon vor der Halbzeit für die Vorentscheidung. (13-5). Gleiches Bild nach dem Wechsel: Die Oranienburger mühten sich an der stabilen Wittstocker Deckung ab, erspielten sich nur schwer gute Chancen und nutzen die sich bietenden Möglichkeiten nur selten. Das Team von Trainer Thomas Brigzinski dagegen spielte mit Tempo und Druck die zweite und dritte Welle und kam immer wieder zu einfachen Toren. Mit Rückraumspieler Hannes Holtmann hatten sie den spielbestimmenden Akteur auf der Platte, der entweder selbst erfolgreich abschloss oder seine Mitspieler in aussichtsreiche Wurfposition brachte. „Wittstock ist eines der drei besten Teams der Liga- heute hat man gesehen warum!“, so Fuchs. „Verlassen konnten wir uns auf unsere Torhüter. Ohne ihre Paraden wären wir völlig unter die Räder geraten.“

Erfreulich: Moritz Hagedorn erzielte seinen ersten Treffer für die OHC-Dritte.

In der nächsten Woche kommt es in der Weinberghalle in Liebenwalde zum Oberhavel-Derby. Beide Teams starteten mit deutlichen Niederlagen in die Saison. „Wir wollen gegen die TSG die ersten Landesliga-Punkte holen und werden hoch motiviert antreten!“, schaut Fuchs kämpferisch voraus.

Für den OHC spielten: Klasen (1-40.), Zerning (41.-60.) – Mulack (1), D. Pinetzki, M. Hagedorn (1), Conrad, D. Fröhlich, Peter (4), Scholz (1), Bull, Fleischer (2), Esch (2), P. Pinetzki, *laut offiziellem Spielprotokoll

Fabian Fuchs

Männer: Zweites Spiel – zweiter Sieg

Sicherer Heimsieg

Handball-Landesliga: Hansa Wittstock – Oranienburger HC III 26:11 (13:5)

 

Ähnlich einem Fußballspiel gestalteten sich die ersten fünf Minuten der Landesliga-Handballpartie zwischen Hansa Wittstock und den Gästen des Oranienburger HC III am Sonnabend – nämlich torlos. Durch viele technische Fehler gelang es keinem Team, den Ball zwischen den Pfosten zu versenken. Dementsprechend niedrig gestaltete sich der Endstand von 26:11 (13:5) für die Dossestädter.

Im Prinzip haben die Gastgeber es in ihrer Abwehr so hinbekommen, dass der OHC nur über die Außenpositionen zum Abschluss kam und da auch eher aus schlechtem Winkel. Im Gegenzug konnte die leichte Beute von Keeper Paul Sauer in Gegenstöße umgewandelt werden. Bis zum 5:0 lief alles reibungslos. Bis auf 4:7 konnte Oranienburg verkürzen, weil Hansa im Angriff zu nervös agierte und mehr Ballverluste als in der letzten Woche produzierte. Danach aber kamen die Gastgeber im Gegenstoß in Schwung. Vor allem Hannes Holtmann  und Frank Neumann trafen in dieser Phase im Zusammenspiel immer wieder richtige Entscheidungen und so ging es mit einem beruhigenden 13:5 in die Pause.

Nach dem Wechsel hat Hansa schnell den Deckel drauf gemacht, zog weiter davon und es konnte munter durchgewechselt werden. Die Angriffseffektivität blieb dennoch das Manko, was in der Deckung aber durch eine leidenschaftliche Verteidigung wieder wettgemacht wurde.  Die Gäste konnten dem hohen Hansa-Tempo schwer folgen, gaben aber nie auf und präsentierten sich extrem fair. Beim 26:11 waren die Messen gesungen. Trotz des Erfolgs mahnt Trainer Thomas Brigzinsky: „In der nächsten Woche kommt sicherlich ein anderes Kaliber auf uns zu. Angermünde hat letztes Jahr beide Spiele gegen uns gewonnen. Wir haben da noch eine Rechnung offen, müssen dazu aber im Abschluss konzentrierter agieren.“

 

von Sina Brigzinsky

Männer: Sieg zum Auftakt

Tempo kontra Kraft

Hansa Wittstock – SV Blau-Weis Perleberg 30:27 (13:13)

 

 

Zwei Teams, die sich in der vergangenen Saison schon auf Augenhöhe duelliert hatten, trafen am Sonnabend in der Stadthalle Wittstock zum Punktspiel in der Handball-Landesliga aufeinander. Mit einem 30:27 (13:13)-Sieg setzte sich Gastgeber Hansa Wittstock gegen den SV Blau-Weiß Perleberg durch.

Furios startete die Hansa-Kogge in die erste Hälfte.  Das Team präsentierte sich hellwach, überrannte die Gäste mit Tempo und fuhr einige Gegenstöße. Bis zum 7:1 arbeitete sich Wittstock davon. Dann aber zog der Schlendrian ein. Unkonzentriertheiten und Pech bündelten sich. Würfe gingen neben das Tor oder an die Latte, während Perleberg auf der anderen Seite die Nervosität der Gastgeber zu nutzen wusste und sich Zug um Zug auf 7:9 heranarbeitete. Die Gäste versuchten von der Spielanlage her über zwei Kreisläufer und mit körperlicher Präsenz zum Erfolg zu kommen, während Wittstock auf Tempogegenstöße und schnellen Kombinationshandball setzte. Da Hansa im zweiten Abschnitt der ersten Hälfte genau dies vermissen ließ und vorne ein bisschen in Schönheit starb – durch lustige Anspiele hinter dem Rücken und ähnliche Tricks – blieb Perleberg dran und konnte bis zur Pause sogar auf 13:13 ausgleichen.

In der Pause beließ es Trainer Thomas Brigzinsky in der Kabine dabei, seine Jungs zu ermahnen, wieder Tempo aufzunehmen, „weil dann die Beine der körperlich robusteren Gegner auch irgendwann müde werden“.

Die Wittstocker setzten die Maßgabe um, konnten auch gleich drei Tore vorlegen, kassierten dann aber nach einem unnötigen Foul eine berechtigte Rote Karte. Das brachte für einen Moment ein wenig Unsicherheit in ihr Spiel, so dass Perleberg wieder herankam und beim 18:18 sogar erneut ausgleichen konnte. Dann aber griffen die personellen Umstellungen und die Abwehr stand wieder sicher. Paul Sauer zwischen den Pfosten stärkte seinem Team zusätzlich den Rücken. Mit sechs Toren in Folge war das Spiel in der 48. Minuten beim Stand von 24:18 auch vorentschieden. Nun konnte Hansa auch den Neulingen aus der A-Jugend, Aaron Voß und Johannes Ahrend, Spielanteile geben. Beide schlugen sich wacker und ihr Team schaukelte den Sieg über 27:20 bis zum 30:27 sicher nach Hause.

 

Hansa: Sauer/Hamann – R. Willführ (3), J.-O. Ahrend (2), Holtmann (3/1), M. Willführ (8), Gießel (4), J. Ahrend (1), A. Voß, Hennigs (3), Havemann (2), Kipcke (4)

 

Perleberg: Cosoi/Ebeling – Wudke (2), Hampel (5), Helmdach (10), Kell, Domagala (7/3), Walhoefer, Nagel, Lux (3), Tietz, Schulz, Neudmann

 

Fairplay: gelb: Hansa 3/Perleberg 2

2min: Hansa 4/Perleberg 5

rot: Hansa 1/Perleberg 1 (3x2min)

7m: Hansa 1/1verwandelt / Perleberg 4/3

 

von Sina Brigzinsky

Männer: Sieg im letzten Heimspiel gegen Templin

Ehrentrikot des ehemaligen Erfolgscoachs angebracht

Handball-Landesliga: Hansa Wittstock verabschiedet sich mit unrühmlichen 28:22 (14:9) gegen Templin vom Heimpublikum

Wittstock. Ein wenig verwundert zeigten sich die Wittstocker Landesliga-Handballer schon am Sonnabend. Denn zum letzten Heimspiel kamen mehr als 200 Zuschauer in die Stadthalle. „Trotz des tollen Wetters“, strahlte Trainer Thomas Brigzinsky. Die erneut beeindruckende Kulisse sah allerdings eine Partie gegen den Templiner SV, die Brigzinsky als unnötig hart einstufte. „Man muss nicht die Härtekeule rausholen“, kritisierte er sowohl beide Mannschaften als auch das Schirigespann. Das Hinspiel hatte Hansa mit einem Tor Unterschied verloren, weil die Effektivität am gegnerischen Kreis mäßig gewesen war. Ein umkämpftes Spiel war nun erwartet worden.
Dem robusten Beginn im Rückspiel folgten wenige sehenswerte Szenen. Beide Teams nahmen sich nicht in den Zweikämpfen zurück, die Referees ließen beinahe alles durchgehen. „Und wenn dann zwei junge Mannschaften spielen, gehen manchmal die Pferde durch.“ Dass Hansa letztlich mit sechs Toren Differenz, Endstand 28:22 (14:9), gewann, spiegelt den Leistungsunterschied wieder. Wenn der Gastgeber das Tempo anzog, dann klappte auch vieles in der Offensive, analysierte der Trainer. Die nicht abebbende Härte mündete allerdings in der Schlussminute in einem Duell, aus dem der Templiner Spieler benommen liegen blieb. Gegen Frank Neumann wurde  eine Disqualifikation verhängt (ohne Sonderbericht). Hansa wünscht dem Verletzten gute Besserung.
In ordentlicher Verfassung präsentierten sich Felix Gratzkowsky, der zwölf Tore erzielte, und Torwart Paul Sauer, so der Coach. Hansa ist Tabellendritter und könnte diesen Rang am kommenden Wochenende mit einem Remis gegen den Verfolger aus Angermünde verteidigen.
Die Wittstocker nutzten ihr letztes Heimspiel, um ein Ehrentrikot in ihrer Heimstatt zu präsentieren. Gegenüber der Tribüne ist ein weißes Shirt mit der Aufschrift von ihrem ehemaligen Erfolgstrainer und Strukturgeber in der Handball-Abteilung angebracht.

Dr. Klawohn verstarb im Januar dieses Jahres im Alter von 78 Jahren. Durch seine Hände gingen Generationen von Handballern. Seine Witwe Rosemarie war am Sonnabend bei der Zeremonie dabei. (maha)
Hansa: Sauer/Schulz – René Willführ (3), Ahrend (1), Gratzkowski (12/6), Müller, Holtmann (5), Mühmer (3), Hennigs (1), Havemann (1), Neumann, Remter, Kipcke (1), Altmann (1)