Männer: Niederlage in Eberswalde

Rumpfteam schlägt sich toll

SV Eberswalde II – Hansa Wittstock Männer 28:20 (14:10)

Als Tabellendritter reiste Hansa am Sonnabend zum Zweiten nach Eberswalde. Nach einer gutklassigen Partie unterlagen die Gäste mit 28:20.

Nachdem dass Hansa-Lazarett immer größer wurde, standen am Wochenende nur noch acht spielfähige Feldspieler, unter anderem der 51-jährige „Springer“ Boris Löhlein, zur Verfügung. Wittstock nahm den Kampf an und hielt durch klug und lange gespielte Angriffe bis zur 28. Minute beim 11:10 für die Gastgeber gut mit. Eine Zeitstrafe gegen Hansa nutzten die Eberswalder zur 14:10-Führung.

Nach der Pause setzte sich der Lauf fort, die Heimmannschaft konnte auf 17:10 davon ziehen. Hansa produzierte in diesen pausenübergreifenden zehn Minuten zu viele einfache Fehler und kassierte die Quittung. Doch aufgeben kam an diesem Tage nicht in Frage, die Wittstocker kämpften sich, angeführt von Tobias Hennigs, zurück in die Partie und spielten fortan auf Augenhöhe. Die sehr faire Begegnung sah in den letzten zehn Minuten Stammtorhüter Paul Sauer als Linksaußen mit zwei blitzsauberen Treffern auf dem Feld und endete leistungsgerecht mit einem 28:20-Sieg des Gastgebers.

Hansa: Sauer (2)/Schulz – Willführ (3), Löhlein (2), Mühmer (3), Hennigs (3), Ahrend (5/2), Neumann (1), Müller (1), Klünder

Männer: Heimsieg gegen Bad Freienwalde II

Mit viel Tempo zum Heimsieg

Hansa Wittstock Männer – SV Jahn Bad Freienwalde II 34:23 (18:9)

Zum zweiten Heimspiel innerhalb einer Woche empfingen die Hansa-Männer die zweite Vertretung aus Bad Freienwalde in der Wittstocker Stadthalle. Nach unterhaltsamen 60 Minuten konnten die Dossestädter nach einem 34:23-Sieg zwei Punkte auf der Habenseite verbuchen.

Die Gastgeber starteten wie gewohnt mit einer stabilen Deckung und viel Tempo in die Partie. Mit schnellen Treffern wurde bis zur siebten Minute eine 5:1-Führung heraus geworfen, die peu a peu ausgebaut wurde. Die Deckung der Hanseaten mit dem auch im Angriff überragenden Tobias Altmann ackerte wie schon in der Vorwoche aufopferungsvoll und ermöglichte die überfallartigen Konter zum zwischenzeitlichen 12:7. Bad Freienwalde traf in der ersten Hälfte meist über die Außenpositionen, musste Wittstock aber bis zum Pausenpfiff auf 18:9 ziehen lassen.

Nach dem Wechsel trafen beide Teams im Minutentakt. Vier Zeitstrafen auf beiden Seiten schafften viel Platz auf dem Feld, und so tauchten immer wieder Spieler frei vor den Torhütern auf. Viele Fehler prägten die Partie nun, beide Teams ließen sich von der aufkommenden Hektik unnötig anstecken. Trotzdem konnten die zahlreichen und lautstarken Hansa-Fans noch einmal 16 Treffer ihrer Hanseaten, einige davon sehr schön und mit viel Übersicht und Tempo herausgespielt, bejubeln. Das Problem der ersten Halbzeit, die Treffer der Gäste über die Außenpositionen, verschärfte sich noch und so konnten die Jahn-Städter die zweite Hälfte ausgeglichen gestalten. Am klaren und auch in der Höhe verdienten 34:23-Sieg einer sehr ausgeglichen agierenden Wittstocker Mannschaft gab es allerdings nichts zu deuteln. Für Hansa geht es nun am kommenden Wochenende ersatzgeschwächt zum Tabellenzweiten Eberswalde, von wo aber trotzdem etwas Zählbares mitgebracht werden soll.

Hansa: Sauer/Schulz – Willführ (8), Ahrend (2), Gratzkowski (2), Mühmer (2), Gießel (4/2), Hennigs (2), Havemann (3), Neumann (2), Müller (1), Klünder, Kipcke (2), Altmann (6)

Fairplay:

gelb:      Hansa 4, Bad Freienwalde 1
2min:    Hansa 9, Bad Freienwalde 4
rot:        Hansa 1 (3x2min), Bad Freienwalde 0
7m:        Hansa 3/2 verwandelt, Bad Freienwalde 5/4

Männer: Aus der Sicht des Gegners (Perleberg)

Punktspielberichte (Männer) vom 20.01.2018

Pressebericht von Eckehard Peglow („Märkische Allgemeine Zeitung“ vom 22.01.2018)

Blau-Weiß in Wittstock ohne Punkt

Handball-Landesliga Nord: Hansa Wittstock – Blau-Weiß Perleberg 28:24 (16:13).

Den Dossestädtern gelang die Revanche für ihre 27:30-Hinspielniederlage in Perleberg. Hansa legte zügig eine 2:0-Führung (2.) hin. Die Blau-Weißen blieben zwar immer an den Gastgebern dran, konnten nach ihrem Anschlusstreffer zum 2:1 (3.) aber nur einmal, beim 19:18 (45.) wieder bis auf einen Treffer an die Wittstocker herankommen. Dass die Partie einsatzstark geführt wurde zeigen sieben Gelbe Karten, davon vier gegen die Perleberger und zehn Zwei-Minuten-Strafen (sechs für Hansa). Den Unterschied im Spiel machte die größere Ausgeglichenheit in der Wittstocker Mannschaft, dort trugen sich elf Werfer in die Torschützenliste ein, von den Perlebergern trafen nur sechs Akteure. Übrigens: Hätten die Blau-Weißen all ihre Strafwürfe verwandelt, dann hätten sie ein Remis erreicht.

Blau-Weiß Perleberg:

Stephan Schubert, Cezar-Cosmin Cosoi; Toralf Hampel (7), Mirko Helmdach (9), Bastian Kell, Hagen Walhöfer, Sebastian Lux (3), Aaron Meseck, Robert Neudmann (2), Sören Dieme (1), Rene Neuschl (2), Philipp Nagel, Jonas Schulz, Mirko Großer

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Pressebericht von Oliver Knoll („Der Prignitzer“ vom 22.01.2018)

SV Blau-Weiß enttäuscht über eigene Leistung

PERLEBERG Der SV Blau-Weiß Perleberg hat das Nachbarschaftsduell in der Handball-Landesliga Nord bei Hansa Wittstock verloren. In der Partie mit sehr emotionalem Hintergrund – der Wittstocker Handball-Mentor Dr. Waldemar Klawohn verstarb in der vergangenen Woche – siegten die Gastgeber mit 28:24 (16:13).
„Wir haben nicht ins Spiel gefunden, viele technische Fehler gemacht, es einfach vermasselt. Wittstock wollte unbedingt den Sieg und hat ihn verdient“, sagte Blau-Weiß-Akteur Mirko Helmdach. Die Perleberger, die auf ihr Trainerduo Marcel Domagala/Gordon Wudke verzichten mussten, liefen von Beginn an einem Rückstand hinterher. Der betrug beim 9:4 (14.) fünf Tore. Doch ganz abschütteln ließen sich die Gäste nicht, waren Mitte der zweiten Halbzeit beim 19:18 (45.) auf einen Treffer heran. Doch spätestens beim 26:22 (57.) für die Wittstocker war mehr als eine Vorentscheidung in dieser Begegnung gefallen.
„Von zwei Mannschaften, die spielerisch auf Augenhöhe sind, waren wir die schlechtere. Wir sind schon enttäuscht über unsere Leistung, wir sind einfach nicht clever genug“, erklärte
Helmdach.

Blau-Weiß Perleberg:

Cezar-Cosmin Cosoi, Stephan Schubert – Toralf Hampel (7), Mirko Helmdach (9),

Bastian Kell, Hagen Walhoefer, Sebastian Lux (3), Aaron Meseck, Robert Neudmann (2), Sören Dieme (1), Rene Neuschl (2), Philipp Nagel, Jonas Schulz, Mirko Großer

von: http://www.handball-perleberg.de/presse/2018/

Männer: Heimsieg gegen Perleberg

Schwerer Gang mit zwei Punkten belohnt

Hansa Wittstock Männer – SV Blau-Weiß Perleberg 28:24 (16:13)

Zum ersten Punktspiel des neuen Jahres kam gleich ein Hochkaräter in die Wittstocker Stadthalle. Mit dem Ex-Verbandsligisten aus Perleberg und dem besten Werfer der Liga Mirko Helmdach stellte sich den Hanseaten eine schwierige Aufgabe. Das Hinspiel ging mit 30:27 an die Rolandstädter, nun sollte der Spieß umgedreht werden. Das Spiel begann mit einer Schweigeminute für den kürzlich unerwartet verstorbenen Ex-Trainer Dr. Waldemar Klawohn, und in der Halle war an diesem Tage aus Respekt keine Trommel zu vernehmen.

Die Musik machten jedoch von Beginn an die Gastgeber, mit einer offensiven Deckung machten sie es ihren Gästen schwer, sichere Abschlüsse zu kreiern. Durch Ballgewinne und Paraden des guten Paul Sauer im Hansa-Tor lief die Gegenstoß-Maschinerie auf vollen Touren, und das Positionsspiel lief flüssig wie lange nicht mehr. So stand nach 14 Minuten ein 9:4 auf der Anzeigetafel. Vor allem Felix Gratzkowski zeigte in dieser Phase, welche Möglichkeiten er aus dem Rückraum hat. Perleberg spielte zu statisch, fing sich nach einigen vergebenen Hansa-Chancen jedoch wieder und verkürzte in einem attraktiven Spiel bis zur Pause auf 16:13.

Nach dem Wechsel stellte Perleberg die Deckung auf eine offensivere Variante um, und Hansa benötigte einige Zeit, sich darauf einzustellen. Zu wenig wurde der Kampf im 1:1 gesucht, der Kreisspieler übersehen. Die Gäste mit ihren erfahrenen Spielern nutzten die Gunst der Stunde und verkürzten de Abstand in Minute 44 auf ein Tor beim 19:18. Viele Nickligkeiten prägten in der zweiten Hälfte die Begegnung, die sich teilweise auch nach dem Abpfiff fortsetzten und dem Rahmen dieses Spiels in keiner Weise gerecht wurden! Wittstock fing sich nun wieder, konzentrierte sich auf sein Spiel. In der Deckung wurde nun geackert, die Ballgewinne in Gegenstöße umgewandelt. Christopher Schulz zeichnete sich durch gehaltene Siebenmeter aus und rundete die gute Torhüterleistung noch ab.  Auch im Positionsangriff wurden nun Lösungen in der Kleingruppe gesucht und gefunden, und mit einem abschließenden 9:4-Lauf gegen ermüdende Gäste der Deckel auf verdiente zwei Punkte gemacht. Hansa bedankt sich bei 250, teilweise aus der Rolandstadt angereisten Zuschauern, die für tolle Stimmung sorgten.

Hansa: Sauer/Schulz – R. Willführ (3), Ahrend, Gratzkowski (4), Holtmann (4/1), Mühmer (2), Gießel (5), Feigel (1), Hennigs (1), Havemann (2), Neumann (1), Kipcke (2), Altmann (3)

Perleberg: Schubert/Cosoi – Hampel (7), Helmdach (9/4), Kell, Walhoefer, Lux (3/1), Meseck, Neudmann (2), Dieme (1), Neuschl (2), Nagel, Schulz, Großer

Fairplay:                 gelb:      Hansa 3, Perleberg 4

2min:    Hansa 6, Perleberg 4

Rot:       Hansa 1, Perleberg 1 (beide ohne Bericht)

7m:        Hansa 3/1 verwandelt, Perleberg 9/5 verwandelt